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Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

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Online Artikel 6. Juli 2014

Ukraine’s fractures

An Interview with Volodymyr Ishchenko
by New Left Review, 16 June 2014

Since the start of the Maidan protests six months ago, Ukraine has been at the centre of a crisis which has exposed and deepened the fault-lines—geopolitical, historical, linguistic, cultural—that traverse the country. These divisions have grown through the entwinement of opposed political camps with the strategic ambitions of Russia and the West, the former bidding to maintain its grip over its ex-Soviet bailiwick even as the latter relentlessly expands its sphere of influence.

Kiev-based sociologist Volodymyr Ishchenko discusses the unfolding of the Ukrainian crisis and its outcomes to date, against the backdrop of the political and economic order that emerged after 1991.

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Online Artikel 3. Juli 2014

Solidarität mit den Flüchtlingen aus dem syrischen Raqqa!

Spendenaufruf

Das Haus von Raqqa in Urfa, einer Stadt im Südosten der Türkei, nahe der Grenze zu Syrien, ist im November 2013 von einer Organisation der syrischen Zivilgesellschaft aus der 160 km entfernten syrischen Stadt Raqqa gegründet worden. Die Bevölkerung von Raqqa, die sich gegen das Regime des Basher al-Assad erhoben hatte, litt zunächst unter den Schlägen seiner gegenrevolutionären Truppen und fiel dann in die Hände bewaffneter Kämpfer der aus dem Irak kommenden ISIL (Islamischer Staat im Irak und in der Levante, auch genannt ISIS oder Daash), die einen sektiererischen „Gottesstaat“ im Irak und in der gesamten Levante wollen, die Bevölkerung terrorisieren und nicht zögern, Oppositionelle, die anderer Meinung sind und für demokratische Verhältnisse kämpfen, zu foltern und zu enthaupten.

Das hat einen ganzen Teil der Bevölkerung von Raqqa zu Flüchtlingen gemacht. Im Haus von Raqqa wurden bereits 300 von ihnen empfangen und betreut, und 25 Familien haben dort Unterkunft gefunden. Die Organisation des Hauses kümmert sich um die oft traumatisierten Männer, Frauen und Kinder, organisiert Unterricht und Freizeitaktivitäten sowie psychologische Betreuung und medizinische Hilfe. Die personellen und materiellen Mittel sind denkbar knapp, und deshalb rufen wir dazu auf, diese Einrichtung mit Spenden zu unterstützen.

Harald Etzbach, Franka Holland, Manuel Kellner, Angela Klein

Information und Kontakt:
Haus von Raqqa für alle Syrer: https://www.facebook.com/HouseAlraqqa E-mail: hraqqa@gmail.com, 0090-5454948561
und
Rechtsanwalt Mohammed Mahmoud al-Hadi, Leitung: 0090-5366014638 und 0090-5414259803

Eingehende Spenden werden regelmäßig an die Organisatoren des Hauses weitergeleitet, die den Empfang bestätigen werden.

Bankverbindung:
Angela Klein, Sparkasse Köln Bonn, IBAN: DE42 3705 0198 0170 1030 30,
BIC: COLSDE 33, Verwendungszweck: Raqqa

(https://www.facebook.com/islinke.de?fref=ts)

 

Online Artikel 30. Juni 2014

Im Irak ernten die USA die Früchte ihrer Besatzungspolitik

Lage außer Kontrolle

von Ashley Smith

Die dreiste Eroberung der zweitgrößten Stadt im Irak, Mossul, und der anschließende militärische Vormarsch unter dem Banner der ISIS (Islamischer Staat im Irak und Syrien; die Gruppe nennt sich selbst ISIL, Islamischer Staat im Irak und in der Levante) hat unter konfessionellen Vorzeichen einen neuen Bürgerkrieg entfacht, der die ganze Region in Brand stecken kann. weiterlesen

Online Artikel 30. Juni 2014

Das Pflegereförmchen der Großen Koalition

Vollversicherung statt Pflegearmut!

von Daniel Kreutz

Wie bei der Rente dient auch die Pflegepolitik der GroKo der Konsolidierung des neoliberalen Systemwechsels in der sozialen Sicherung. Punktuelle Verbesserungen, teils zur Behebung grober und langjährig beklagter Ungerechtigkeiten, sollen die Akzeptanz der gewendeten Systeme erhöhen und der GroKo einen «sozialen» Anstrich verleihen. weiterlesen

Online Artikel 30. Juni 2014

Schweiz: Sozialistische Partei und Erster Weltkireg

Basis stimmte gegen “Landesverteidigung”

von Rolf Krauer

Im November 1912 fand in Basel ein internationaler sozialistischer Kongress statt, dessen Ziel die Verurteilung der imperialistischen Politik und des sog. Marschs in den Krieg war. Einige Tage nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs brachen auch die politischen und organisatorischen Schwächen der II.Internationale hervor. Die Führungen der Sozialdemokratie waren gewissermaßen überrascht vom Zeitpunkt des Ausbruchs des Krieges. weiterlesen

Online Artikel 30. Juni 2014

EU schwingt sich zur Kolonialmacht auf

Freihandel, Rohstoffe und Soldaten

von Angela Klein

Immer offener und raubeiniger reklamiert die Europäische Union für sich eine Führungsrolle unter den Weltmächten. Ihre lange zu beobachtende relative Zurückhaltung als militärischer Akteur in der Weltpolitik war nicht einer Aversion gegenüber harter Machtpolitik geschuldet, sondern der Konstellation des Kalten Krieges, der die USA als einziger, der Sowjetunion mindestens gleichrangiger Atommacht, zwangsläufig zur unbestrittenen Hegemonialmacht bestimmte. Militärstrategische Fragen spielten auf EU-Ebene deshalb lange keine Rolle, sie waren Sache der NATO und damit der USA. weiterlesen

Online Artikel 30. Juni 2014

Die Ideologie des Putin-Regimes

Der Stalin-Zarismus

von Vincent Présumey

Putins Regime trifft im Westen nicht nur auf den bekannten Russenhass, er übt auf Teile des Bürgertums und des Kleinbürgertums im westlichen Ausland auch eine eigene Faszination auf: Faszination für die «Ordnung», die er hergestellt hat, sein autokratisches Regime, seine Betonung von Religion und Familie als angeblich spezifisch «russische» Werte. Putin hat es verstanden, seine Herrschaft durch eine Ideologie abzustützen, die seine Think-tanks und ihm nahestehende Netzwerke ausgearbeitet haben – auch in dieser Hinsicht ahmt er die Neoliberalen und die sie umlagernde Sphäre von Kulturschaffenden, Medien und Wissenschaftlern nach. weiterlesen

Online Artikel 30. Juni 2014

Die Verfassung der «Volksrepublik Donezk»

Auszüge aus der Verfassung der Volksrepublik Donezk, wie sie auf der Webseite der «Volksrepublik» veröffentlicht ist:

Wir, der Oberste Rat der Volksrepublik Donezk,

im Gefühl, integraler Bestandteil der Russischen Welt zu sein, verstanden als russische Zivilisation, als Gemeinschaft des russischen und anderer Völker,

im Bewusstsein der Unteilbarkeit des Schicksals der gesamten Russischen Welt und im Willen, wie in der Vergangenheit auch weiterhin Bestandteil von ihr zu sein, weiterlesen

Online Artikel 30. Juni 2014

Die Wahlen in der Ukraine

Oligarchen und extreme Rechte

von Angela Klein

Die Präsidentschaftswahlen in der Ukraine haben mal wieder einem schwerreichen Oligarchen, Petro Poroschenko, das Mandat gegeben. Der demokratische und antioligarchische Impuls der Maidanbewegung ist gebrochen. Sie hat es nicht vermocht, ihrem Anliegen in einer eigenständigen, unabhängigen Kandidatur einen politischen Ausdruck zu verleihen. weiterlesen

Online Artikel 30. Juni 2014

Die Bergleute im Donbass schlagen Alarm

Was wird aus ihnen wenn der Staat keine Subventionen mehr zahlt?

von Zbigniew Kowalewski

Auf die Separatisten und die Perspektive einer «Föderalisierung» sind die Bergleute in der Ostukraine nicht gut zu sprechen. Sie wollen nicht so enden wie ihre russischen Kollegen.

Kann man einen Staatsbetrieb verstaatlichen? Im Donbass haben die russischen Separatisten gezeigt, dass sie das können. Sie haben den Staatsbetrieb DP Donbassanthrazit in der Region Lugansk «verstaatlicht». Er umfasst sieben Bergwerke und zehn weitere Betriebe. Ungefähr 15000 Personen sind dort beschäftigt, die monatliche Lohnsumme beträgt einschließlich der Sozialversicherungsbeiträge 85 Mio. Hryvnia (5,2 Mio. Euro). weiterlesen