Schließen

Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

Hier können Sie jetzt Spenden

Sie befinden sich hier: Home

Nur Online 12. Dezember 2014

Die Gedanken der Anderen

 

Ein Interview mit Max Blumenthal 

„Und das ist mein Einwand gegen den Pseudo-Humanismus: Dass er allzu lange schon die Rechte des Menschen gemindert hat, dass sein Begriff von diesen Rechten eng, fragmentiert, unvollständig, voreingenommen und letztendlich zutiefst rassistisch ist.“ 
Aimé Césaire (1955/1972), Diskurs über den Kolonialismus.

Max Blumenthal und David Sheen, der erstere Journalist aus den USA, der zweite ein kritischer Filmemacher aus Israel, waren Mitte November nach Berlin gekommen, um über die Folgen des Gazakriegs zu berichten. Der Veranstaltungsraum in der Volksbühne wurde ihnen verwehrt und die beiden als “Antisemiten” bezeichnet. Anna-Esther Younes hat kurz danach mit Max Blumenthal das nachstehende Interview geführt.

weiterlesen

Nur Online 2. Dezember 2014

Pro GDL-Streik: Streikzeitung Nr. 3 ist da!

BESTELLEN – VERTEILEN – SOLIDARISIEREN

STREIKZEITUNG
JA zum GDL-Arbeitskampf – NEIN zum Tarifeinheitsgesetz

Der Arbeitskampf bei der Bahn geht weiter. Trotz der gdl-Geste der Streikverkürzung  schaltet Bahnchef Grube auf stur. Entsprechend geht am 12. November die zweite Ausgabe der STREIKZEITUNG in Druck. Die STREIKZEITUNG  ist einsetzbar bei Veranstaltungen, in Gewerkschaften, vor Bahnhöfen und gegenüber Fahrgästen. Sie fordert die Bevölkerung und alle Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter zur Solidarität mit dem GDL-Arbeitskampf auf. Nähere Informationen und einen Blog findet ihr auf http://pro-gdl-streik14.de/. Das Projekt braucht dringend Spenden!

Weiter zur StreikZeitung-pro-GDL-03

Die dritte Ausgabe der STREIKZEITUNG hat u.a. folgende Themen:

weiterlesen

Nur Online 1. Dezember 2014

Brief der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost

 an die beiden MdBs Pau und Beck sowie an Reinhold Robbe, DIG

Sehr geehrte Frau Pau,

sehr geehrter Herr Beck,

sehr geehrter Herr Robbe,

als Mitglieder der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V. (EJJP Deutschland) beziehen wir hiermit Stellung zu Ihrem Brief vom letzten Wochenende an die Leitung der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, der zu einer Absage der geplanten Veranstaltung mit den Journalisten Max Blumenthal und David Sheen führte. weiterlesen

Nur Online 1. Dezember 2014

Waffenhandel: Rechtsbrüche der Großen Koalition

«Die Büchse der Pandora ist geöffnet»

Gespräch mit Jürgen Grässlin

Die erste Halbjahresbilanz der Regierung Merkel/Gabriel «ist im Rüstungsexportbereich mehr als ernüchternd», sagt Jürgen Grässlin, Sprecher der Kampagne «Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!» Auch die neue Bundesregierung leistet durch die Genehmigung von Waffenexporten an menschenrechtsverletzende und kriegführende Staaten «Beihilfe zu Massenmord». Dabei nimmt sie permanenten Rechtsbruch in Kauf – nicht nur im Fall der Gewehr- und Munitionslieferungen an die irakischen Peschmerga. weiterlesen

Nur Online 1. Dezember 2014

Das Grundsätzliche am GDL-Streik

Die Lokführergewerkschaft wird verteufelt, weil sie erfolgreich ist

von Werner Sauerborn

Erschreckend die Kampagne, die derzeit gegen die GDL, den Streik und den GDL-Vorsitzenden in einem Großteil der Mainstreammedien läuft. Einstweiliger Höhepunkt dürfte die Veröffentlichung der Wohnanschrift und Telefonnummer von Weselsky gewesen sein. Das erinnert an die Hetze der Springerpresse gegen Rudi Dutschke Ende der 68er Jahre. weiterlesen

Nur Online 1. Dezember 2014

Arbeitsunrecht – eine Bestandsaufnahme

Werner Rügemer, Elmar Wigand: Die Fertigmacher. Arbeitsunrecht und professionelle Gewerkschaftsbekämpfung. Köln: PapyRossa, 2014. 238 S., 14,90 Euro

von Dieter Braeg

Die Sozialpartnerschaft hat schon lange den Löffel abgegeben. Denen, die ihre Arbeitskraft verkaufen müssen, drohten und drohen gefährliche Zeiten. Immer dann, wenn man die eigene Lage verbessern will, entwickelt in diesem Land das Kapital Strategien, die dazu führen, dass die Rechte der abhängig Beschäftigten ausgehebelt werden. weiterlesen

Nur Online 1. Dezember 2014

Drohne mit Forderungen an Amazon

Der Arbeitskampf beim Online-Versandhändler gewinnt neue Qualitäten

von Jochen Gester

Der derzeitige Arbeitskampf bei Amazon hat bereits im Frühjahr 2013 begonnen. Ausgelöst wurde er durch die posttayloristischen Arbeitsbedingungen in dem Internetkaufhaus (siehe SoZ 5/2013). Die gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten wollen durchsetzen, dass Amazon den Tarifvertrag des Einzelversandhandels anerkennt und sich nicht länger darauf beruft, ein Logistikunternehmen zu sein. weiterlesen

Nur Online 1. Dezember 2014

Der Fünfte Bericht des Weltklimarats schlägt Alarm

Hauptverursacher des Klimawandels:
fossile Brennstoffe und industrielle Fertigung

von Daniel Tanuro

Die Expertengruppe des Weltklimarats IPCC hat gerade ihren zusammenfassenden Fünften Bericht sowie eine kürzere Fassung für die politischen Entscheider veröffentlicht.* Die Diagnose überrascht nicht: Die Erwärmung der Erdatmosphäre geht weiter und ist hauptsächlich auf die Verbrennung der fossilen Brennstoffe zurückzuführen. weiterlesen

Nur Online 1. Dezember 2014

Widerstand gegen Braunkohle im Rheinland

Bewegung gegen die Dreckschleudern trotzt einem Goliath

von Alfred Emilio Weinberg

Die Region um Köln, Bonn, Düsseldorf und Aachen ist ein Katastrophengebiet wie das Wendland, das «Atom-Müll-Land». Sie ist im Begriff, auch Kristallisationspunkt des Widerstands zu werden – hier gegen die zerstörerische Braunkohle. weiterlesen

Nur Online 1. Dezember 2014

Banken in der Eurozone

Stresstest oder Selbstbetrug?

von Ingo Schmidt

Ende Oktober verkündete die EZB die Resultate des jüngsten Stresstests, mit dem die Solidität der Banken in der Eurozone geprüft werden soll. Als Messlatte gilt eine Eigenkapitalquote von 8% bei ruhiger Konjunkturlage und 5,5% im Falle einer Rezession. Genauer: Die EZB-Ökonomen simulieren die Entwicklung der Eigenkapitalquote unter Annahme eines Einbruchs von Produktion, Umsätzen und Beschäftigung. weiterlesen