Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

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3. Juni 2010

Arbeitszeitverlängerung bei Kaufhof

von Helmut Born

Mitte April hat die Geschäftsführung der Kaufhof Warenhaus GmbH dem Gesamtbetriebsrat ein «Bündnis zur Beschäftigungssicherung» vorgeschlagen. Dieser Vorschlag enthielt folgende Punkte:

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3. Juni 2010

Bertelsmann’s Einfluss auf die Hochschulpolitik

Marktorientierung statt öffentlicher Kontrolle
von Klaus Stein

Privat vor Staat galt lange Zeit als besser. Die anhaltenden studentischen Proteste gegen die Bildungsmisere zeigen: Das Gegenteil ist der Fall. Mit der Rentabilitätsorientierung ist ein sachfremder Geist in die Hochschulen eingezogen. Hauptverantwortliche ist die Bertelsmann Stiftung.

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3. Juni 2010

Im Profil: Bertelsmann

Die Bertelsmann-Stiftung besteht seit 1977. Sie hält über 76% des Aktienkapitals des viertgrößten Medienkonzerns der Welt, der Bertelsmann AG, den Rest hält die Familie Mohn. Hauptsitz ist Gütersloh.

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3. Juni 2010

Polen: Kommerzialisierung des Gesundheitswesens

von Norbert Kollenda

Die Privatisierung des Gesundheitswesens stößt in Polen auf Widerstand. Das polnische Gesundheitswesen krankt seit langem. Die vom Nationalen Gesundheitsfonds (NFZ) bereitgestellten finanziellen Mittel reichen vorne und hinten nicht.

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3. Juni 2010

Europa auf neue Füße stellen

von Michel Husson

Die Krise des Euro hat die Unstimmigkeiten und Widersprüche des Euro und der Europäischen Union auf schmerzliche Weise offen gelegt. Eine gemeinsame Währung setzt einen erhöhten Grad an Übereinstimmung zwischen den beteiligten Ländern voraus oder politische Entscheidungen und Institutionen, die in der Lage sind, eine solche Übereinstimmung herzustellen. Keine dieser beiden Voraussetzungen ist gegeben.

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3. Juni 2010

Der IWF im Haus der EU

Solidarität mit dem griechischen Volk ist die beste Anlage
von Pascal Franchet

Die Lesart der Eurokrise durch die Medien muss zurückgewiesen werden. Die Sparprogramme lösen die aufgeworfenen Probleme nicht im Mindesten.

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2. Juni 2010

Die Schulden sind illegitim

von Angela Klein

Es gibt Berichte, die reißen «die Märkte» aus ihrer Anonymität und geben einem Geschehen wie der angeblichen Staatspleite Griechenlands Gesichter, Namen, Adressen. Es war eine traute Runde, die am Abend des 8.Februar in New York zusammentrat. Vertreter mehrerer Hedgefonds trafen sich in Manhattan zu einem privaten Dinner.

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2. Juni 2010

Elias Vetrakos über die Sparmaßnahmen der Regierung Papandreou

«Eine Katastrophe für alle Beschäftigten»

Elias Vetrakos ist ein führender Vertreter der Gewerkschaft der Angestellten im öffentlichen Dienst die wichtigste und größte Gewerkschaft in Griechenland. Der argentinischen Zeitschrift Clarín gab er am 12.Mai ein Interview.

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2. Juni 2010

Europäisches Treffen von Basisgewerkschaften

von Willi Hajek

Viele reden von der notwendigen europäischen Zusammenarbeit der Gewerkschaften, es gibt ja auch die jeweiligen europäischen Gewerkschaftsapparate, in Brüssel angesiedelt sind und zumeist gut gepolsterte Ruhesitze für nationale Aussteige darstellen.

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2. Juni 2010

Staatsschulden

Gutes Geschäft mit beschränkter Zukunft
von  Ingo Schmidt

Jetzt ist die Krise wieder da, wo sie hingehört: beim Staat. Das gute Zusammenspiel von Rating-Agenturen, Banken, institutionellen Investoren und Medien hat die Kreditkosten für den griechischen Staat unerschwinglich gemacht.

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2. Juni 2010

Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

Die schonungslose Jagd nach Energie
Warum Öl und Gas in immer schwierigerer Umgebung gefördert wird

von Michael T. Klare

Das Öl, das in schwindelerregenden Mengen in den Golf von Mexiko fließt, könnte zu einer der größten Umweltkatastrophen der Menschheitsgeschichte werden. Eigentlich ist es jedoch lediglich die Ouvertüre zum Zeitalter des «Tough Oil» (schwierigen Öls), in dem die Abhängigkeit von problematischen und schwer zugänglichen Energiequellen zunimmt.

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2. Juni 2010

Die Weltwirtschaft muss planmäßig schrumpfen

Zur Debatte über die Kasseler Erklärung
Betr.: Peter Kämmerling
«Ökosozialistisch oder sozial-ökologisch?»
SoZ 5/10
von Saral Sarkar

Die Kasseler Erklärung ist nicht der beste Text über die Notwendigkeit einer ökosozialistischen Gesellschaft. Über diese sollte viel gründlicher diskutiert werden. Dennoch ist die Initiative der SoZ begrüßenswert. Doch Kämmerling macht eine Diskussion schwierig, indem er eine unverrückbare Grundposition verkündet. Er kennt keine Grenzen des Wachstums.

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