Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

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Nur Online 16. April 2012

Aufgeregte Entrüstung über „kalte Herzen“

Zu einem repräsentativen
Beispiel linker Gesinnungspflege und Bekenntnisse
von Meinhard Creydt

(anlässlich von Bernd Gehrke: Der Kandidat der kalten Herzen. Joachim Gauck und der erhobene Zeigefinger. In: Sozialistische Zeitung, März 2012)

Linke sind personell schwach. So empfinden sie es als tröstlich, sich einzureden, der Gegner schwächele auch. Bernd Gehrke konstatiert eine „tiefe Legitimationskrise des kapitalistischen Regimes in Deutschland“. Starke These. Behaupten kann man viel. weiterlesen

Nur Online 16. April 2012

Wahlen in Frankreich

Die Kandidatur zu den französischen Präsidentschaftswahlen von Philippe Poutou für die NPA (Neue Antikapitalistische Partei) hat in den letzten Wochen vor dem 1.Wahlgang am 22.April wegen seines Witzes und seiner unkonventionellen Art in den Medien erheblichen Staub aufgewirbelt.

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4. April 2012

Sanktionen gegen Syrien und Iran

von Angela Klein

Das Sanktionsregime, das Anfang des Jahres verhängt wurde, stellt die erste Phase eines regulären Kriegs gegen Iran dar. Man hofft, so heißt es zynisch, die iranische Wirtschaft werde kollabieren. weiterlesen

2. April 2012

Iran: Westen auf Kriegskurs

von Angela Klein

«Er kommt, er kommt nicht, er kommt, er kommt nicht» – das Rätselraten um die Wahrscheinlichkeit eines militärischen Angriffs gegen den Iran nimmt zuweilen die Züge eines Gänseblümchenspiels an. weiterlesen

2. April 2012

NRW vor Neuwahlen

Eine rechts, eine links, eine fallenlassen

von Thies Gleiss

Das Projekt Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen ist beendet. Mit einem nicht besonders gut kaschierten Manöver erklärten SPD und Grüne ihre Regierung der wechselnden Mehrheiten nach knapp zwei Jahren für beendet. weiterlesen

2. April 2012

Massaker in Afghanistan

Der gar nicht so einzelne Einzeltäter

von Tariq Ali

In den meisten Kolonialkriegen werden Menschen willkürlich verhaftet, gefoltert und oftmals getötet. Nicht einmal ein Schein von Legalität wird als nötig erachtet. Der amerikanische «Einzeltäter», der an einem Sonntagmorgen [11.März] unschuldige Afghanen niedermetzelte, ist bei weitem keine Ausnahme. weiterlesen

2. April 2012

Wir brauchen keinen Gauck(ler)

von Hans Peiffer

In der Debatte über die Affaire Wulff und das Gezerre um einen neuen Bundesoberen zeigt sich: Es wird völlig übersehen, dass das Grundgesetz der BRD, somit auch das Amt ihres Präsidenten, von den Verfassern als Provisorium konzipiert war. weiterlesen

2. April 2012

Wie «nationaler Wille» erzeugt wird

Die BILD-Zeitung und Gauck

von Arno Klönne

Die Zeiten sind ungemütlich. Noch steht die Bundesrepublik im europäischen Vergleich gut da, «volkswirtschaftlich» betrachtet. Aber die schönen Durchschnittsdaten der Statistik täuschen. Reichtum häuft sich an, bei wenigen, Armut droht, bei vielen. Und immer mehr Bürgerinnen und Bürger, die jetzt noch wohlsituiert sind, befürchten zu Recht, dass es auch mit ihnen abwärts gehen könnte. weiterlesen

2. April 2012

Was zählt, ist der demokratische Aufbruch

Der Politikwissenschaftler Fawwaz Traboulsi über die Perspektiven einer gefährdeten Revolution

im Gespräch mit Martin Glasenapp

Ende Februar trifft Martin Glasenapp von Medico international FAWWAZ TRABOULSI im altehrwürdigen Hotel Bristol nahe der Hamra, der alten Einkaufsstraße im westlichen Beirut, es gibt Tee und Gebäck. In der Ecke läuft ein libanesischer Fernsehkanal. Die Bilder aus Syrien bilden eine schier endlose Schleife: Flüchtlinge, Panzer, bewaffnete Gruppen und Rauchwolken über der Stadt Homs. Bei dieser Gelegenheit wurde das nachstehende Gespräch aufgezeichnet. weiterlesen

2. April 2012

Die Schlecker-Pleite

Auch eine Pleite der Gewerkschaft

von Helmut Born

Am 29.Februar gab der Insolvenzverwalter bei Schlecker seine Vorstellungen über die Restrukturierung der Drogeriemarktkette bekannt. Die Hälfte aller 6000 Filialen soll geschlossen, über 12.000 Arbeitsplätze vernichtet werden. Beim Tochterunternehmen «Ihr Platz» sollen weitere 900 Arbeitsplätze gestrichen werden. weiterlesen

2. April 2012

Schlecker in Frauenhand?

Eine nicht ausreichend entwickelte Debatte

von Jochen Gester

Im Rahmen der Debatte über die Zukunft der Schlecker-Belegschaften hat Michael Schlecht, Chefvolkswirt der Bundestagsfraktion Die Linke, einen eigenen Vorschlag vorgelegt: Die Schlecker-Frauen sollten eine Genossenschaft bilden. Jochen Gester wollte Näheres wissen. weiterlesen

2. April 2012

Wo bleibt der Rettungsschirm für die Schlecker-Frauen?

Beschirmte und Schirmlose

von Jochen Gester

Über Jahrzehnte haben die Schlecker-Frauen den Eigentümern Anton und Christa Schlecker Milliarden erarbeitet. Ihre Behandlung in den oft heruntergesparten Läden wurde zum Synonym für Ausbeutungsverhältnisse. Am Ende hat das öffentlichkeitsscheue Paar die Methode, aus möglichst wenigen Angestellten möglichst viel herauszupressen, so überzogen, dass sich auch die Kunden in den Verkaufsräumen nicht mehr wohl fühlten. weiterlesen