Schließen

Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

Hier können Sie jetzt Spenden

Sie befinden sich hier: Home > 2014 > 06 > Borotba und der Rechtsextremismus

Nur Online PDF Version Artikellink per Mail Drucken Soz Nr. 06/2014 |

Borotba und der Rechtsextremismus

Sergej Kiritschuk von der ukrainischen Organisation Borotba tourt seit Monaten u.a. auf Einladung der Linkspartei durch die Bundesrepublik und präsentiert diese Organisation als „antifaschistische Kämpferin“ und als die einzige verlässliche Ansprechpartnerin für deutsche Linke in der Ukraine. Jetzt ist durch Enthüllungen von indymedia aufgeflogen, dass Borotba und Kiritschuk selbst Kontakte zu Antisemiten, Homophoben und Rechtsradikalen pflegen.Wer sich etwas näher mit den Gestalten befasst hat, die in der Ostukraine die „Volksrepubliken“ anführen, konnte so etwas fast vermuten. Nun erhärten sich jedoch die Beweise dafür – siehe dazu den Beitrag bei Indymedia unter https://linksunten.indymedia.org/de/node/117286. Eine von der jungen Welt geplante Veranstaltung mit Stanislav Byshok und Alexey Kochetkov, zwei russischen Neonazis, die in Berlin ihr Buch über „Neonazis und Euromaidan“ vorstellen wollten, musste daraufhin abgesagt werden, nachdem auch die Berliner VVN-BdA sich davon distanziert hatte. Der Kontakt zu den Autoren wurde war von Sergej Kiritschuk vermittelt worden.

Beim Artikel von Indymedia handelt sich um die Übersetzung eines Artikels der anarchistischen und antiautoritären ukrainischen Webseite nihilist.li aus dem Russischen, Autoren sind Wasilij Schapkirman und Rachil‘ Kronschtadtskaja.


Drucken | Artikellink per Mail | PDF Version

Schlagwörter:
Kommentar zu diesem Artikel hinterlassen

Spenden

Die SoZ steht online kostenlos zur Verfügung. Dahinter stehen dennoch Arbeit und Kosten. Wir bitten daher vor allem unsere regelmäßigen Leserinnen und Leser um eine Spende auf das Konto: Verein für solidarische Perspektiven, Postbank Köln, IBAN: DE07 3701 0050 0006 0395 04, BIC: PBNKDEFF


Schnupperausgabe

Ich möchte die SoZ mal in der Hand halten und bestelle eine kostenlose Probeausgabe oder ein Probeabo.