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Artikel gespeichert unter 'Feuilleton'

Feuilleton, August 2010

Fasten-Jazz am Goldnen Horn

Das Festival Ramazanda Caz (14.-31.8.)

von Lothar A.Heinrich

Die vorherrschende Vorstellung hierzulande von türkischer Kultur, insbesondere von Musik, beschränkt sich auf Folklore mit Saz, Zurna und Davul, Bauchtanz, Arabesk Müzik und etwas Türk Pop. Grund dafür ist neben dem Desinteresse der hiesigen Massen der überwiegend ländliche soziale Hintergrund der hier lebenden türkischen «Gastarbeiter».

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Feuilleton, August 2010

Stillleben A40

Es geht auch anders. Kulturhauptstadt von unten
von Rolf Euler

Am 18.Juli hat das Ruhrgebiet die Kulturhauptstadt in die Hand und unter die Füße genommen. Zwei Millionen Menschen haben gezeigt, dass sie ohne Zwischenfälle und in völlig entspannter Atmosphäre sich gemeinsam an etwas freuen können.

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Feuilleton, Juli 2010

Fußball-WM in Südafrika

Was bleibt, ist ein Berg Schulden
Von Selbsttäuschung, Nationalstolz und sozialem Sprengstoff
von Neville Alexander

Mit der Regenbogennation ist es vorbei, das kann auch die WM nicht verhehlen.
Es ist verständlich, dass in Südafrika wegen der Fußball-WM große Aufregung herrscht. Immerhin ist es das erste Mal, dass dieses Spektakel der populärsten Sportart, die weltweit hauptsächlich von jungen Menschen aus der Arbeiterklasse betrieben wird, in Afrika stattfindet. Verständlich auch, dass die südafrikanische Regierung und, in vielleicht geringerem Maße, die meisten anderen afrikanischen Regierungen, der «Welt zeigen» wollen, dass Afrika wie alle anderen auch in der Lage ist, die «größte Show der Welt» aufzuführen.
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Feuilleton, Juli 2010

Echo-Preis erstmalig an Jazz-Musiker verliehen

Jazzpreise, Lounge und Rassismus
von Lothar A. Heinrich

Am 5.Mai wurde in der Jahrhunderthalle in Bochum der Echo von der Deutschen Phonoakademie und dem Kulturinstitut des Bundesverbands der Musikindustrie e.V. verliehen und zwar erstmalig für den Bereich Jazz. Wer erhielt für was einen Preis? Und welche Botschaft sollte insbesondere die vom Fernsehen übertragene Show in Bochum aussenden?
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Feuilleton, Juli 2010

Balkanbeats

A Night in Berlin
Piranharecords Berlin, 2009
von Heiko Bolldorf
DJ Robert Soko verließ 1990 Bosnien-Herzegowina und landete in Berlin. Als sein Heimatland in einem grausamen Bürgerkrieg versank und Flüchtlinge nach Berlin kamen, begann er in der Kreuzberger Punkrockbar «Arcanoa» jugoslawischen Punkrock und Ska für die Flüchtlinge aufzulegen,

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Feuilleton, Juli 2010

Adeus, Saramago

Variationen über eine moderne Apokalypse
von Francesca Borrelli

«Es gibt solche, die schreiben, um den Tod fernzuhalten», meinte einmal der portugiesische Dichter José Saramago, «ich tue es, um den Anderen kennenzulernen».
Saramago war 87 Jahre alt und an Leukämie erkrankt. Der Tod ereilte ihn auf Lanzarote, wohin er nach dem Streit um die Veröffentlichung seines Buches Das Evangelium nach Jesus Christus gezogen war.

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Feuilleton, Juni 2010

Gut gekocht ist halb gegessen

Was man alles über Küchen nicht weiß

Antonia Surmann
Gute Küchen, wenig Arbeit
Berlin: WVB, 2010, 80 Euro
von Angela Huemer

Antonia Surmann schreibt über die Geschichte des Küchendesigns im 20.Jahrhundert.

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Feuilleton, Juni 2010

Neo Rauch: Der Archetyp auf der Leinwand

von Jürgen Meier

Die Pinakothek der Moderne, München, und das Leipziger Museum der bildenden Künste richten dem Maler Neo Rauch zu seinem 50.Geburtstag in einer Doppelausstellung Jubiläumsschauen aus. Seine Bilder nennt Rauch «Begleiter», so heißt auch die Doppelausstellung, die bis zum 15.8. zu sehen ist.
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Feuilleton, April 2010

Sloterdijks Klassenanalyse …

… und Heinsohns Sozialhilfebegrenzung
Ist der Mensch ein Wesen, von dem es zu viele gibt?

von Wolfgang Ratzel

Der Staat schaufelt den öffentlichen Reichtum in die privaten Taschen und verarmt dabei. Seine Funktionsfähigkeit hält er dadurch aufrecht, dass er Leistungen für das untere Drittel der Bevölkerung kürzt. Wenn es unten nichts mehr zu streichen gibt, ist der Sozialstaat am Ende. Um solches durchzusetzen - und weitere Spardiktate zu rechtfertigen - muss der ideologische Boden vorbereitet werden, sonst akzeptiert die Gesellschaft das nicht.

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Feuilleton, April 2010

Eine Weltkarte der Zeit

Der Digitale Peters ist eine engagierte und weitsichtige Fortsetzung von Arno Peters’ Synchronoptischer Weltgeschichte mit elektronischen Mitteln.
von Angela Huemer
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