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Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

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Nur Online April 2017

Tom Burgis: Der Fluch des Reichtums. Warlords, Konzerne, Schmuggler und die Plünderung Afrikas

Frankfurt am Main: Westend, 2016. 351 S., 24 Euro
von Paul B. Kleiser

Im vergangenen Jahr sind über 5000 Menschen beim Versuch ertrunken, aus Afrika über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Auf die Flüchtlingsbewegungen reagieren die Europäer mit immer brutaleren Methoden der Abschottung. weiterlesen

Nur Online März 2017

Machtwechsel in Gambia

Manchmal kommt es anders…
von Bernard Schmid

Ursprünglich galt die Präsidentschaftswahl vom 1.Dezember 2016 im westafrikanischen Gambia als abgekartetes Spiel. Nur der seit 1994 autokratisch regierende Präsident Yayha Jammeh könne gewinnen. weiterlesen

Nur Online Februar 2017

Kolonien ein Randthema?

Das DHM und die deutsche koloniale Vergangenheit
von Angela Klein

Im Jahr 2009, mitten in den Wirren der Finanzkrise, starteten einige entwicklungspolitische Gruppen und Einzelpersonen einen Kampagnenaufruf «125 Jahre Berliner Afrika-Konferenz – erinnern – aufarbeiten – wiedergutmachen», mit dem sie um Aufmerksamkeit für die koloniale Vergangenheit Deutschlands warben. weiterlesen

Nur Online Februar 2017

Deutscher Kolonialismus – eine Ausstellung in Berlin

Versuch einer Aufarbeitung
von Larissa Peiffer-Rüssmann

Das Deutsche Reich gehörte von 1884 bis 1919 zu den großen Kolonialmächten – über 35 Jahre lang. Umso erstaunlicher ist es, dass es im Deutschen Historischen Museum (DHM) in Berlin, das sich als Ort der «Vermittlung von Geschichte» versteht, «kaum Hinweise auf Deutschlands Kolonialgeschichte» gibt, wie schon vor Jahren eine Gruppe junger Historikerinnen kritisierte. weiterlesen

Nur Online Mai 2016

Europas Geschichte mit Afrika

Eine kleine Geschichte der Migration
von Angela Huemer

Angesichts der vielen Menschen, die aktuell auf der Flucht sind, dabei ihr Leben lassen oder vor Zäunen ausharren, und angesichts der zunehmenden Abwehrmassnahmen und in Erwägung gezogener Notstandsgesetze (Österreich) lohnt ein Blick darauf, dass es Migration immer schon gab – vor allem innerhalb des afrikanischen Kontinents –, und dass Europa nur einer der Zielorte ist – und das erst seit kurzem. weiterlesen

Nur Online März 2016

BRICS-Serie, Teil 5

Südafrika: Der geschwärzte Kapitalismus
von Ingo Schmidt

Unter dem Apartheidregime ging es der schwarzen Bevölkerungsmehrheit besser: Zu dieser traurigen Einschätzung ließ sich der Anti-Apartheid-Veteran Desmond Tutu 2014, 20 Jahre nach dem Ende des Apartheidregimes, hinreißen. Und fügte hinzu, er sei froh, dass viele der alten Kampfgefährten die seither erfolgte Ausbreitung von Ungleichheit, Armut und Korruption nicht mehr miterleben mussten. weiterlesen

Nur Online Februar 2016

Sheraton Addis Abbeba

Wenn Luxus und Ausbeutung aufeinandertreffen
Interview mit einem Gewerkschaftsaktivisten aus Äthiopien

Dawit Samuel Misganaw* aus Äthiopien hat 14 Jahre in der Hauptstadt Addis Abbeba im Sheraton Addis gearbeitet. Das Luxushotel ist Teil der Starwood’s Luxury Collection und wird vor allem von internationalen Gästen zu Tagungszwecken besucht.
Dawit wurde 2013 gekündigt, weil er die Gewerkschaft Sheraton Addis Basic Labor Union (SABLU) aufgebaut hatte. weiterlesen

Nur Online Januar 2016

Was tut die Bundeswehr in Mali?

Der Kriegseinsatz an der Seite Frankreichs ist hochgradig konterproduktiv
von Bernard Schmid

Die Sahelzone wird, neben dem Aktionsraum des IS in Syrien und im Irak, zu den nächsten Einsatzorten der deutschen Bundeswehr zählen. In Mali sollen die deutschen Streitkräfte die seit Januar 2013 in dem westafrikanischen Land intervenierende französische Armee «entlasten». weiterlesen

Nur Online September 2015

«Wir sind hier, weil ihr bei uns seid»

Einige Gründe, warum Afrikaner fliehen
von Klaus Meier

Warum sind so viele bereit, ihre Heimat zu verlassen und sich großen Gefahren, sogar dem Tod auszusetzen? Beim Hinterfragen der Fluchtursachen stößt man rasch auf den europäischen Imperialismus, der auch noch zu Beginn des 21.Jahrhunderts spürbar ist. weiterlesen

Nur Online Juli 2015

Das Handy*

„und es sterben haufenweise Kinder…“

von Ernesto Cardenal

Du sprichst in dein Handy
und redest und redest
und lachst in dein Handy weiterlesen