Artikel gespeichert unter 'Afrika'
Tunesien: Ein Jahr nach dem Aufstand
Für die Linke wird alles komplizierter
von Alain Baron
Am 1.Januar 2011 hätte noch niemand geglaubt, dass Tunesiens Staatspräsident zwei Wochen später fliehen müsste. Was ist seitdem passiert? Haben sich die Hoffnungen der revoltierenden Bevölkerung erfüllt?
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Ägypten: Die Revolution geht wieder auf die Straße
Mustafa Ali erlebte in Kairo die zweite Protestwelle
Ein Polizeiangriff auf ein kleines Sit-in auf dem Tahrirplatz am 19.November hat zu einer neuen Protestwelle geführt. Sie hat die Übergangsregierung zu Fall gebracht und die Umstände der Parlamentswahlen verändert. Lee Sustar von der US-amerikanischen Wochenzeitung Socialist Worker sprach mit Mustafa Ali, einem Journalisten bei Ahram Online und Mitglied der Revolutionären Sozialisten aus Ägypten.
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Libyen: Rezept für die künftigen Kriege?
Zum Tod von Gaddafi
von HARALD ETZBACH
Ob die Umstände, unter denen Libyens Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi Ende Oktober nahe seiner Heimatstadt Sirte getötet wurde, jemals aufgeklärt werden, ist unklar. Vieles weist auf eine Hinrichtung durch die mit der NATO verbündeten libyschen Oppositionsmilizen hin.
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Die ersten freien Wahlen nach dem «Arabischen Frühling»
Tunesien
Von Bernhard Schmid
In Tunesien fanden am Sonntag, dem 23.Oktober, die ersten freien, pluralistischen und unmanipulierten Wahlen seit den (unvollendeten) Revolutionen in Nordafrika im Winter 2010/11 statt; bei Redaktionsschluss lagen die genaue Ergebnisse noch nicht vor. In jedem Fall sind Auswirkungen auf die ägyptischen Wahlen Ende November zu erwarten.
Stärkste Kraft wurde die moderat islamistische Partei En-Nahdha (die «Wiedergeburt») mit rund 35% der Stimmen. Ihr könnten bis zu 40% der Sitze in der Verfassungsgebenden Versammlung zufallen.
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Mehr Interventionen werden folgen
Gaddafis Sturz und seine Bedeutung für Afrika
von Mahmood Mamdani
Was passiert in Afrika, wenn jeder im Inneren nach äußerer Intervention ruft?
«Kampala ist stumm angesichts des Sturzes von Gaddafi», lautete die Schlagzeile eines oppositionellen Blattes in der Hauptstadt Ugandas und brachte damit die Stimmung auf den Punkt. Ob man nun trauert oder feiert, es ist unmissverständlich eine Art Trauma, das die afrikanische Reaktion auf den Sturz Gaddafis bestimmt.
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Eine vermeidbare Katastrophe
Zur Hungersnot in Ostafrika
Die Bilder von der Hungersnot in Ostafrika sind aus den Massenmedien verschwunden, die Weltgemeinschaft geht zur Tagesordnung über. Den Vereinten Nationen fehlen eine Milliarde Dollar Soforthilfe.
«Das ist keine Katastrophe, die vom Himmel gefallen ist», empört sich der Vorsitzende des bischöflichen Hilfswerks Misereor, Josef Sayer, und zeigt mit dem Finger auf die Regierungen. «Für mich besteht eher der Mangel im Verhalten der Staaten.» Statt einmaliger Aufwendungen fordert er langfristige Programme im Kampf gegen den Hunger.
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Das Beispiel Kenya
Kenya ist das am höchsten industrialisierte Land Ostafrikas. Das verarbeitende Gewerbe trägt 9% zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei, der Tourismus 62%, die Landwirtschaft 23%. In der Landwirtschaft arbeiten 60% der Bevölkerung, die meisten in der Subsistenzwirtschaft.
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Die Krise in Darfur
Sudan: Die ethnische Darstellung der Konflikte ist eine Erfindung des Kolonialismus
von Paul B. Kleiser
Die Bilder der Hungerkatastrophe in Äthiopien und Somalia führen uns Afrika wieder als den Kontinent des Elends vor, der der Mildtätigkeit bedarf. Auch wenn die anhaltende Dürre die wesentliche Ursache der Katastrophe ist, ziehen sich durch viele Beiträgen doch kolonialistische und rassistische Argumentationsmuster.
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Südafrikareise
Wo der Orion auf dem Kopf steht
Reise in ein fernes, uns nahes Land
von Rolf Euler
Wir reisen nach Südafrika. Ein in vieler Hinsicht so nahes Land: europäisch in vielen Städten, touristisch in den Tierreservaten, an den Stränden und in den Bergen, verkehrsmäßig erschlossen fürs Auto.