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Artikel gespeichert unter 'Asien'

Januar 2012

Die Bonner Afghanistankonferenz und die Proteste gegen den Krieg

In kolonialer Manier

von Werner Ruhoff

Die USA wollen sich in Afghanistan dauerhaft festsetzen und stoßen damit auf Widerstand.

Seit Obamas Wahl zum ohnmächtigsten Mächtigen haben die USA die Zahl der Soldaten in Afghanistan auf mehr als 130000 verdoppelt. Die afghanischen Zivilopfer, einschließlich der 142 in Kunduz, sind seit 2008 um ein Drittel auf über 3000 gestiegen, die Dunkelziffer wird höher geschätzt. Mehr als 700000 Menschen sind seit 2006 geflüchtet.
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Januar 2012

Rheinmetall in Kurdistan

Hochkonjunktur für das Geschäft mit dem Tod

von Ann-Kristin Kowarsch

Rheinmetall ist Deutschlands größter Waffenhersteller, bekannt vor allem für den Bau des Panzers «Leopard». Das Geschäft mit dem Krieg boomt. Einer der besten Kunden ist die Türkei, deren Regierung Waffen von Rheinmetall bevorzugt gegen Kurden einsetzt.
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Januar 2012

Das Russland der Empörten

Die Bewegung gegen die Wahlfälschungen

von Carine Clément

Die Wahlen zur russischen Duma am 4.Dezember endeten wie gewohnt mit massiven Fälschungen und dem Druck der Machthaber, um den Sieg der regierenden Partei «Einiges Russland» zu sichern. Diesmal hat die Wahlfälschung aber jedes Maß überschritten und die größte Protestbewegung seit dem Zusammenbruch der UdSSR vor zwanzig Jahren provoziert.
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Januar 2012

Der Spreu trennt sich vom Weizen

Die russische Protestbewegung kann der Linken Auftrieb geben

von Boris Kagarlitzki

In einem Interview für Socialist Worker, USA, erklärte Boris Kagarlitzki am 15.Dezember:
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Dezember 2010

Kambodscha: Streiks in der Textilindustrie

Arbeiterinnen fordern existenzsichernde Mindestlöhne
von Lutz Getzschmann

In der asiatischen Textilindustrie scheinen sich die seit einiger Zeit immer wieder aufflammenden Streiks zu einem kontinentalen Kampfzyklus der Textilarbeiterinnen zu verdichten, Sie bestätigen damit die vor einigen Jahren von Beverly Silver in ihrer Studie Forces of Labor aufgestellte Devise: «Where capital goes, conflict goes».

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Oktober 2010

«Die Befreiung lesen und denken»

Der chinesiche Musiker Sun Heng über sein Museum für Kunst und Kultur der Wanderarbeiter und die «Heimstatt für Wanderarbeiter» in Peking

Der Künstler Matthijs der Bruijne bereiste 2008/09 China, um Träume von Arbeitern aufzunehmen. Dabei traf er den Musiker Sun Heng, Gründer des «Museums für Kunst und Kultur der Wanderarbeiter». Exponate dieses Museums sind im Rahmen der Ausstellung «Das Potosí-Prinzip» zu sehen, zudem tourt Sun Heng im Oktober durch Deutschland.

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Oktober 2010

Bangladesch, Der Streik der Textilarbeiterinnen

Die angekündigte Anhebung des Mindestlohns reicht nicht zum Leben
von Lutz Getzschmann

In den letzten Jahren haben zahlreiche internationale Textilkonzerne Bangladesch als Billiglohnland entdeckt, seitdem die Textilarbeiterinnen in China und anderen süd- und ostasiatischen Ländern in erfolgreichen Lohnkämpfen beträchtliche Lohnsteigerungen erzielen konnten. Nun setzten sie sich in diesem Sommer auch in Bangladesch zur Wehr.

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August 2010

Schlimmer als vier Kriege

Flut in Pakistan
Die menschlichen Ursachen der Katastrophe

Die Überschwemmung des größten Teils des Industals trägt Züge einer menschengemachten, historischen Katastrophe. Das UN-Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) schätzt, dass 20 Millionen Pakistani äußerste Not leiden.

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August 2010

Pakistan: Die Wohltätigkeit Cäsars

Die politischen Implikationen der Flut
Die am stärksten von der Flut getroffenen Regionen Pakistans sind zugleich diejenigen, die hauptsächlich von Pashtunen bewohnt werden – einem Bevölkerungsteil, der eh notorisch ausgegrenzt wird.
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Juli 2010

China: Die Arbeiterbewegung auf dem Vormarsch

Die moderne Kommunikationstechnik verschafft Wanderarbeitern ganz neue Möglichkeiten sich zu organisieren.
von Dexter Roberts

Ein Pekinger Vorort war jüngst Schauplatz für eine Abendvorstellung in radikaler Politik. Eine aus Arbeitern bestehende Schauspieltruppe las Gedichte vor, die das harte Leben von Wanderarbeitern in Fabriken der Elektroindustrie und auf Baustellen beschrieben. Lieder wurden zur Gitarre gesungen, sie trugen Titel wie «Marginalisiertes Leben», «Industriegebiet», «Arbeiten – unser Ruhm und unsere Hölle», «Solidarisch kämpfen».

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