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Artikel gespeichert unter 'Neue Ausgabe'

April 2014

Die Krim-Krise

Vorspiel für Kriege zwischen den “Blöcken”?

von Angela Klein

Nein, Putin ist kein Demokrat, schon gar kein «lupenreiner» (Schröder). Er führt in Russland ein autokratisches Regime, das Oppositionelle verfolgt und kritische Meinungsäußerungen unterdrückt, wenn es ihm opportun erscheint. Er sieht sich nur einem Ziel verpflichtet: Russland wieder zu einer Großmacht zu machen. (weiterlesen…)

April 2014

Krieg in der Zentralafrikanischen Republik und die EU-Militärintervention

Ethnisierung schafft Zerfall

von Bernard Schmid

Das Land drohte im Chaos zu versinken, aber das Machtkarussell war nicht defekt. Es drehte sich im Januar dieses Jahres gleich zweimal hintereinander: Am 10.Januar 2014 gab der seit knapp zehn Monaten amtierende «Übergangspräsident» der krisengeschüttelten Zentralafrikanischen Republik, Michel Djotodia, auf und warf das Handtuch. (weiterlesen…)

April 2014

Russische konstruktivistische Avantgarde

Betrifft: Umsturz und Krieg, SoZ 2/2014, S.24

von Walter Zehringer

Bezugnehmend auf die Ausstellung «1914, die Avantgarden im Kampf» schreibt Angela Klein, dass sich die westeuropäische Künstleravantgarde zwar antibürgerlich gab, aber trotzdem für Gott, Kaiser und Vaterland in den Krieg zog, eine neue Formsprache in der Malerei entwickelte, doch keine Kritik an den sozialen Verhältnissen formulierte. Hier möchte ich auf die russische Konstruktivistische Avantgarde hinweisen, (weiterlesen…)

April 2014

Vorschlag zur diplomatischen Lösung des Konflikts um die Ukraine

Betr.: Die Krim

von Huck Finn

Die diplomatische Lösung eines Konflikts beinhaltet immer, dass es beiden Konfliktparteien möglich ist, ihr Gesicht zu wahren: gleichzeitig werden im Falle einer diplomatischen Lösung beide Seiten eine oder zwei Kröten zu schlucken haben, im Interesse der Bewahrung des Weltfriedens!! (weiterlesen…)

April 2014

Erlebnisorientiertes Emotainment

Betr.: Interview mit Michael Prütz, SoZ 3/2014, S.5

von Meinhard Creydt

Michael Prütz nennt als erstes Thema seines Berliner Sammelbeckens («NAO») die Vorbereitung auf die «Revolutionäre 1.Mai-Demonstration» – also auf ein Phrasenfestival oder Spektakel für erlebnisorientiertes Emotainment. (weiterlesen…)

April 2014

Was Schönes von Hoeneß

Gier und Charity, Zocken und Zuschlagen

von Thies Gleiss

Früher gab es in den Gewerkschaftszeitungen im Januar immer eine Doppelseite mit der Überschrift «Schenk dem Staat kein Geld». Da wurde neben Tipps zum Lohnsteuerjahresausgleich auch ungewollt die Botschaft vermittelt, «der Staat» seien gar nicht «wir», wie es sonst von Kindesbeinen auf eingetrichtert wird, sondern eine fremde Instanz, die uns ausplündert. (weiterlesen…)

April 2014

«Kein Komplott, sondern Teil der arabischen Revolution»

Josef Daher über das Scheitern der Genfer Friedenskonferenz und die Lage in Syrien

Die Friedenskonferenz zu Syrien («Genf II») mit ihren zwei Verhandlungsrunden vom 23. bis 31.Januar und vom 10. bis 15.Februar 2014 ist ebenso ergebnislos auseinandergelaufen wie Genf I am 23.Juni 2012. Ihr Ziel, eine Übergangsregierung aus dem Assad-Regime und der Opposition zu bilden, war nicht durchsetzbar. Die syrische Revolution geht weiter, aber sie ist auf einem Tiefpunkt angelangt. Das ist jedenfalls die Meinung von JOSEF DAHER, einem Mitglied der Revolutionären Linken Strömung, einer syrischen Organisation, die der IV.Internationale nahe steht. Daher lebt im Exil in Lausanne. Manuel Kellner sprach mit ihm für die SoZ am 1.März. (weiterlesen…)

April 2014

Berliner IG Metall ergreift einseitig Partei

 

IGM-Bevollmächtigter bevorzugt werksleitungsfreundliche Betriebsratsliste gegen fordernde Opposition

von Jochen Gester

In Unternehmen mit Betriebsrat gibt es gerade überall Wahlen zur Interessenvertretung, so auch im Berliner BMW-Werk für Motorräder. Doch sind Wahlen hier alles andere als eine Gelegenheit für die Belegschaft, sich für die Kandidatinnen und Kandidaten zu entscheiden, bei denen sie ihre Interessen am besten aufgehoben sieht. (weiterlesen…)

April 2014

Konferenz europäischer Basisgewerkschaften in Berlin

Deutsche KollegInnen schwach vertreten

von Peter Nowak

Ein seltenes Bild bot sich den wenigen Passanten, die am 16.März an der Zentrale des DGB-Vorstands in Berlin-Mitte vorbeikamen. Dort hatten sich Gewerkschafter aus mehreren europäischen Ländern versammelt und hielten ihre Transparente und Fahnen in den scharfen Wind. Mehrere Banner der Cobas aus Italien, mehrere Sektionen der französischen Gewerkschaft SUD waren ebenso vertreten wie die polnische Gewerkschaft der Krankenschwestern und Hebammen. (weiterlesen…)

April 2014

PIN AG: Beschäftigte erstreiken Tarifvertrag

Erfolg klarer Konfliktstrategie

von Hartwig Otto

Mit der Liberalisierung des Postmarkts Anfang 2004 entstanden eine Vielzahl von Unternehmen, die Postdienstleistungen anboten. Wie bei allen sich neu am Markt etablierenden Firmen gab es bei ihnen keine gewerkschaftliche Interessenvertretung und so auch keinen anerkannten Tarifvertrag. (weiterlesen…)

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