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Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

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Nur Online Februar 2017 Buch,Klima, | 

Bernhard Knierim: Ohne Auto leben. Handbuch für den Verkehrsalltag

Wien: Promedia, 2016. 176 S., 14,90 Euro
von Rolf Euler

Im Nachgang zum Thema der letzten SoZ – VW, die Autogesellschaft und die Verkehrswende – empfehle ich das Buch von Bernhard Knierim: Ohne Auto leben. weiterlesen

Nur Online Juli 2015 Klima, | 

Kampf ums Klima – Verkappte Blockade

G7-Staaten nehmen sich auch beim Klima das Recht des Stärkeren heraus
von Wolfgang Pomrehn

Große Worte, hehre Versprechen. Die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten haben auf ihrem 360-Millionen-Euro-Gipfel angekündigt, sie wollen die Wirtschaft «dekarbonisieren», also so umstellen, dass keine Treibhausgase mehr in der Atmosphäre angereichert werden. weiterlesen

Nur Online Juli 2015 Klima, | 

Die Kohle muss im Boden bleiben

Das begrenzte Kohlenstoffbudget und die Divestmentkampagne
von Klaus Meier

Im Jahr 2009 veröffentlichte eine Gruppe von renommierten Klimawissenschaftlern, darunter Malte Meinshausen vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK), in der Zeitschrift Nature eine Untersuchung über das globale Kohlenstoffbudget. Sie kam zur Schlussfolgerung, dass die Kohlendioxidmenge, die von der Menschheit freigesetzt werden darf, bis 2050 maximal 2900 Milliarden Tonnen umfassen darf. Andernfalls würde sich die Erde um mehr als 2°C aufheizen. weiterlesen

Nur Online Juli 2015 Klima,Startseite, | 

Was ist Ökosozialismus?

Was der soziale Kampf mit dem Kampf gegen den Klimawandel zu tun hat
von Daniel Tanuro

Dass die ökologische und die soziale Frage zusammengedacht werden müssen, diese Einsicht gewinnt an Boden, und zwar umso mehr, je konkreter die Auseinandersetzung um die Energiewende wird. Das ist aber leichter gesagt als getan: Im Fokus der Gewerkschaften steht der ökosoziale Umbau bislang nicht, eher sind sie noch auf Verteidigung bestehender Profitmodelle gepolt und bereiten sich wenig auf den unvermeidlichen Strukturwandel vor. Auf der Seite der Klimaschützer geraten deshalb als soziale Akteure auch eher die Bevölkerungen des Südens mit ihrer Forderung nach Klimagerechtigkeit in den Blick. weiterlesen

Nur Online Juli 2015 Buch, | 

Die Lernprozesse der MLPD in der Umweltbewegung

Stefan Engel: Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur? Essen: Neuer Weg, 2015
von Thies Gleiss

Als eines der langlebigsten Produkte der linken Organisationsphase in den 70er Jahren wirkt in Deutschland die unbeirrt maostalinistische «Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands» (MLPD). weiterlesen

Nur Online Juni 2015 Gewerkschaften,Klima,Startseite, | 

«Blackout» oder Energiewende mit RWE?

Braunkohlekonzerne machen mobil – und schicken die Gewerkschaften vor
von Rolf Euler

Im April fanden mehrere energiepolitisch wichtige Ereignisse statt. Das waren zum einen die Hauptversammlungen der großen Energiekonzerne E.on und RWE, da waren zum anderen zwei Demonstrationen: im rheinischen Braunkohlerevier gegen die weitere Nutzung der Braunkohle die eine, in Berlin für die weitere Nutzung der Braunkohle die andere. weiterlesen

Nur Online Mai 2015 Bewegung,Klima,Startseite, | 

Früher Atomfilz – heute Kohlefilz

Gewerkschaftsführer für Braunkohle

von Manuel Kellner

Man glaubt, man ist im falschen Film. Für den 25.April rief die IG Bergbau-Chemie-Energie (BCE) zu einer Demonstration «Gegen den sozialen Blackout ganzer Regionen» in Berlin auf. «100.000 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Nicht mit uns.» weiterlesen

Nur Online Dezember 2013 Gemeingüter, | 

Randnotizen zum Klimagipfel in Warschau

Der diesjährige Klimagipfel ist fest in der Hand der Kohlefreunde.

„Zum erstmal seit 19 Jahren, seit es die Klimagespräche gibt, sitzen Vertreter der großen Konzerne mit am Verhandlungstisch», erklärte der polnische Umweltminister Marcin Korolec zum Beginn des Warschauer Klimagipfels COP19. Die Interessen der Konzerne geraten in der polnischen Hauptstadt in den Mittelpunkt des Entscheidungsprozesses; die Politik macht sich zu ihrem Anhängsel. weiterlesen

Nur Online Dezember 2013 Europa,Gemeingüter, | 

Polen steht auf Kohle

Warschau ist ein schlechtes Pflaster fürs Klima
von Norbert Kollenda

Der diesjährige Klimagipfel findet in Warschau statt, in einem EU-Land, das einen besonders hohen CO2-Ausstoß hat. Und es sieht nicht danach aus, dass die Regierung ernsthaft bemüht wäre, dem entgegenzuwirken. weiterlesen