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Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

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Nur Online Juli 2019 Allgemein, | 

Aktionswochenende Klima vom 21. bis 23.Juni

Klimabewegung nimmt weiter Fahrt auf
von Angela Klein

Die Zusammenführung von Fridays for Future und Ende Gelände hat geklappt. Der Streiktag 21.Juni, organisiert als internationale Großdemonstration im Dreiländereck Aachen, übertraf mit einer Beteiligung von rund 40000 Menschen alle Erwartungen. Noch am Abend strömten zahlreiche Teilnehmende in das Klimacamp in Viersen, während parallel zur Demonstration sich schon einige zur Kohlebahn aufgemacht hatten, die das Kraftwerke Neurath versorgt, Deutschlands größtes Kohlekraftwerk. Fast 48 Stunden lang besetzten Aktivistinnen diese Kohlebahn. weiterlesen

Nur Online Juli 2019 Klima,Startseite, | 

Die CO2-Steuer

Unzureichendes Lenkungsinstrument für den Klimaschutz
von Franz Garnreiter*

Für einen Besorgten ist es wohl ziemlich selbstverständlich, in einem Wirtschaftssystem, in dem wirtschaftliche Aktivitäten nur dann durchgeführt werden, wenn sie privat rentabel sind, verheerend schädliche Aktivitäten richtig teuer zu machen. Die Frage ist aber: Reicht das zur Abwehr der Klimazerstörung? Dazu einige Anmerkungen. weiterlesen

Nur Online Juni 2019 Klima,Verkehr, | 

Schulterschluss mit den Schülerdemos

Die CO2-Steuer wäre eine gemeinsame Forderung, wenn sie hoch genug ausfällt
von Wolfgang Pomrehn

Bekommt der Ausstoß von CO2 endlich einen Preis? Eine Tonne des mit Abstand wichtigsten Treibhausgases aus menschlicher Aktivität verursacht Schäden in Höhe von 180 Euro, schätzt das Umweltbundesamt.
Die Schülerbewegung Fridays for Future mit ihren inzwischen rund 500 Ortsgruppen im ganzen Land fordert die Besteuerung der Emissionen, wobei die Höhe der CO2-Steuer schrittweise, aber rasch auf 180 Euro pro Tonne angehoben werden soll. weiterlesen

Nur Online Juni 2019 Klima,Startseite, | 

Weltweiter Streik for Future

Am 20.September 2019
dokumentiert

Am 24.Mai sind in 110 Ländern bei mehr als 1350 Veranstaltungen wieder Hunderttausende Schülerinnen und Schüler auf die Straße gegangen, um Maßnahmen hier und jetzt gegen den Klimawandel zu fordern. Da die Politik so beharrlich nicht, oder nur höchst unzureichend reagiert, verlieren sie allmählich die Geduld. Sie haben deshalb beschlossen, den Druck im Kessel zu erhöhen und am 20.September mit einem weltweiten Streik eine Aktionswoche for Future zu beginnen. weiterlesen

Nur Online April 2019 Bildung,Rand Rolf Euler,Umwelt, | 

An den Rand notiert

«Macht ihr eure Hausaufgaben…
von Rolf Euler

… dann machen wir unsere!» Ein guter Aufkleber auf dem Megafon der Sprecherinnen und Sprecher der Friday-for-Future-Demo am 15.März in Recklinghausen. Eine deutlich stärker als erwartet besuchte Demo und Kundgebung, nicht nur in der Region, machte deutlich, was seit Greta Thunbergs Alleingang entstanden ist: eine gute Bewegung gegen die Untätigkeit der Konzerne, Regierungen und Verantwortlichen in der Klimakrise. weiterlesen

Nur Online April 2019 Klima, | 

Die ganze Bäckerei – DGB

Rede auf der Kundgebung der Schülerinnen und Schüler vor dem Landtag in Düsseldorf am 22.März 2019
von Winfried Wolf

Mein Beitrag geht auf drei Punkte ein: erstens auf das Klima und die Verkehrspolitik im allgemeinen und die Alternativen. Zweitens auf das Totschlagargument mit den Arbeitsplätzen. Und drittens auf die notwendige Weltbewegung einer ALL-days-for-future-Bewegung. weiterlesen

Nur Online März 2019 Industrie,Klima, | 

Klimaschutz

Auto im Visier
von Angela Klein

Was die Umweltbelastungen angeht, wird derzeit auf der politischen Bühne das Stück aufgeführt «Bezahlt wird nicht» – dafür nämlich, dass Deutschland der sechsgrößte Emittent von Treibhausgasen auf der Welt ist (mit einem Anteil von 2,6 Prozent) – bei einem Anteil an der Weltbevölkerung von 1,2 Prozent.
Der Verkehrssektor war 2016 mit über 18 Prozent daran beteiligt, dies ist fast ausschließlich dem Straßenverkehr geschuldet. weiterlesen

Nur Online März 2019 Industrie,Klima, | 

Hambi bleibt! Alle Dörfer bleiben!

Der Bericht der Kohlekommission ist kein Kompromiss
von der Redaktion

Wenn die Bundesregierung gehofft hatte, mit der Einrichtung einer Kommission und der Einbindung der Umweltverbände darin könne sie ein Instrument schaffen, das die Auseinandersetzungen um den Braunkohleabbau «befrieden» könne, hat sie sich geschnitten. Dafür hat die Kommission mit der alleinigen Aussicht auf den Erhalt des Hambacher Forsts zu wenig angeboten. weiterlesen

Nur Online März 2019 Klima, | 

Reaktionen auf den Bericht der Kohlekommission

Energiekonzerne halten sich nicht an Empfehlungen
dokumentiert

RWE und Landesregierung
Die Energiekonzerne RWE und LEAG fühlen sich durch die Empfehlungen der Kohlekommission nicht im geringsten gebunden. Ende Januar hat RWE ohne erkennbare Notwendigkeit einen Kahlschlag im Keyenberg/Kuckumer Wald durchgeführt. 30 Meter von bewohnten Häusern entfernt, ließ der Konzern am Wochenende Pumpstationen für Brunnen bauen; rechtswidrig wurden auf Eigentumsflächen Gräben und Wälle gebaut. Weitere Ackerflächen sollen enteignet werden. weiterlesen

Nur Online März 2019 Klima,Startseite, | 

20 Jahre weiter Kohleabbau? Nicht mit uns!

Die Ergebnisse der Kohlekommission – Kompromiss oder Instrumentalisierung?
von Angela Klein

Um die 50 Leute finden sich am Montag nach dem Schlussmarathon der Kohlekommission im Evangelischen Gemeindesaal in Buir ein, eine der Gemeinden, die darum bangen musste, dass sich die Abbruchkante des Tagebaus Hambach buchstäblich bis zu ihrer Haustüre vorfrisst. Diese Gefahr scheint gebannt, die Kohlekommission hat in ihren Bericht geschrieben: «Die Kommission hält es für wünschenswert, dass der Hambacher Forst erhalten bleibt.» Dahinter wird NRW-Ministerpräsident Laschet (CDU) schlecht zurückfallen können, will er nicht riskieren, dass dies als einseitige Kündigung des «Kohlekompromisses» verstanden wird. Vernehmbares Aufatmen bei der Initiative Buirer für Buir. weiterlesen