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Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

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Nur Online April 2017 Rassismus/Rechtsextremismus, | 

NSU-Komplex auflösen! Einladung zur Demo

Kein nächstes Opfer!
dokumentiert

Kassel ist der Ort, an dem Halit Yozgat als das neunte Mordopfer des NSU am 6.April 2006 in seinem Internetcafé ermordet wurde. Während der Mordzeit befand sich der damalige Mitarbeiter des hessischen Verfassungsschutzes, Andreas Temme, in diesem Café.

Temme arbeitet inzwischen in der Pensionsregelungsbehörde des Regierungspräsidiums Kassel. Seine Rolle im Mordfall Yozgat ist nach wie vor umstritten. weiterlesen

Nur Online Juli 2015 Staat/Parteien,Startseite, | 

«Lehren» aus dem NSU-Desaster

Der Verfassungsschutz darf noch mehr spitzeln als bisher
von Ulla Jelpke

Geht es um Datenschutz und die Machenschaften von Geheimdiensten, richtet sich die Aufmerksamkeit vieler Bürger derzeit fast nur auf NSA und BND, vielleicht noch auf die geplante Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung.
Dabei arbeitet die Bundesregierung derzeit an einem Gesetzesprojekt, das dem Bundesamt für Verfassungsschutz mehr Kompetenzen einräumt als jemals zuvor in der bundesdeutschen Geschichte. weiterlesen

Nur Online Juli 2015 Gesellschaft,Rassismus/Rechtsextremismus, | 

Der Anschlag nach dem Anschlag

Wie die Keupstraße den NSU-Anschlag verarbeitet
von Angela Klein

Birlikte heißt Zusammenstehen. Es ist ein honoriges Bündnis, dem u.a. der Kölner antirassistische Kulturverein «Arsch huh», die Stadt und das Schauspiel Köln sowie der Interessenverband der Geschäftsleute IG Keupstraße angehören. weiterlesen

Nur Online November 2014 Rassismus/Rechtsextremismus, | 

«Keupstraße ist überall»

Vom Versuch, Brücken zu bauen

von Angela Klein

In den kommenden Monaten werden im NSU-Prozess die Nebenkläger aus der Kölner Keupstraße vernommen. Dort detonierte am Nachmittag des 9.Juni 2004 kurz vor 16 Uhr vor einem Friseurladen eine mit 800 Nägeln gefüllte Kofferbombe; die glühend heißen, zehn Zentimeter langen Zimmermannsnägel schossen mit 770 Stundenkilometer durch die Gegend und verletzten 22 Menschen, teilweise schwer. Es war der Mittwoch vor Fronleichnam und es herrschte die Geschäftigkeit vor einem Feiertag. weiterlesen

Nur Online November 2014 Buch,Rassismus/Rechtsextremismus, | 

NSU: Ermittlungen auf dem Prüfstand

Geheimsache NSU. Zehn Morde, von Aufklärung keine Spur. (Hrsg. Andreas Förster.) Tübingen: Klöpfer & Meyer, 2014. 318 S., 22,90 Euro

von Jochen Gester

10 Journalisten stellen ihre Recherchen vor.

Geheimsache NSU. Zehn Morde, von Aufklärung keine Spur – bereits der Buchtitel bringt kurz und treffend zum Ausdruck, welche Schlussfolgerungen die zehn hier zu Wort kommenden Autoren aus der Praxis der Ermittlungsbehörden in Sachen NSU ziehen. weiterlesen

Nur Online Oktober 2013 Rassismus/Rechtsextremismus, | 

Der NSU-Untersuchungsausschuss

Schönredner und die Wiederholungstäter
von Helmut Dahmer

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 2.September 2013 finden sich zwei aufschlussreiche Kommentare zu dem Ende August vorgelegten Abschlussbericht des parlamentarischen Untersuchungsausschusses, der klären sollte, warum Polizei und Justiz außerstande waren, die Mörder der Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ zu finden. weiterlesen

Nur Online Juni 2013 Buch, | 

Wolf Wetzel: Der NSU-VS-Komplex

Münster: Unrast, 2013. 130 S., 12 Euro
von Angela Klein

Wenn die zuständigen Behörden – Polizei, Landes- und Bundeskriminalamtes, Landes- und Bundesverfassungsschutz bis hinauf zu den Innenministern – alles wussten, wie zuletzt Report Mainz an Hand einer vergessenen Kladde aus dem sächsischen Innenministerium enthüllte. Wenn der NSU im Untergrund dank 25 eingesetzten V-Leuten von den Behörden «wie Goldfische im Aquarium» gehalten wurden und der Kontakt nie abgebrochen ist. Wenn es zwischen den Behörden vielleicht Kompetenzstreitigkeiten gab, sie aber auf den beiden Feldern «Gewährenlassen» und «Vertuschen» alle an einem Strang zogen. Dann stellen sich viele Fragen, denen Wolf Wetzel bohrend nachgeht. weiterlesen

Nur Online Juni 2013 Repression, | 

Wenn aus Opfern Blutdiamanten werden

Was folgt aus den NSU-Morden?
von Wolf Wetzel

Bei aller Disharmonie, die man unentwegt für das Versagen im Fall des NSU verantwortlich machen will, zeigt doch das Konzert der Demokraten, wie einstimmig, synchron und arbeitsteilig der Erkenntnisgewinn ist. Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss kommt zu dem Schluss (der bereits am Anfang Regierungsdiktion war), dass man Pannen konstatieren muss… weiterlesen

Nur Online Juni 2013 Repression, | 

Gute Nacht, Aufklärer

Der NSU-Untersuchungsausschusses im Bundestag
von Wolf Wetzel

Nach rund 15 Monaten, 70 Sitzungen und fast 100 ZeugInnen endete am 16.3.2013 die letzte öffentliche Sitzung des NSU-Untersuchungsausschusses im Bundestag. Wenn kein mehrheitsfähiger Antrag auf Verlängerung gestellt wird, ist damit die politische Aufarbeitung des NSU-VS-MAD-IM-Komplexes beendet. Keine Frage: Die verschiedenen (auf Länder- und Bundesebene angesiedelten) Untersuchungsausschüsse haben einiges an die Öffentlichkeit gebracht, was andernfalls ein Staatsgeheimnis geblieben wäre. Umso erschreckender ist es, dem Chor der Aufklärer zuzuhören: Man sei im Laufe der 15 Monate «immer wieder auf Abgründe gestoßen» (Petra Pau). weiterlesen

Nur Online Februar 2013 Rassismus/Rechtsextremismus, | 

Was war der «Nationalsozialistische Untergrund»?

Sieben Thesen zum rechten Terror
von Paul Wellsow

Warum konnten drei seit den früheren 90er Jahren den Behörden als gewalttätig bekannte Neonazis: Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe nach einer Razzia 1998 abtauchen? Warum wurden sie trotz intensiver Fahndung nie gefunden, obwohl die Behörden ihnen dicht auf den Fersen waren? Welche Rolle spielten die Sicherheitsbehörden? Fragen für Untersuchungsausschüsse, die aber drücken sie lieber weg – nach wie vor.
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