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Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

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Über uns

Die Sozialistische Zeitung (SoZ) erscheint seit November 1986, jetzt monatlich, in Köln.
Sie hat 24 Seiten, zum Abopreis von 55 Euro im Jahr.
Sie wird herausgegeben vom Verein für solidarische Perspektiven (VsP).

Zweimal im Jahr (im Sommer und im Winter) liegt der SoZ die Zeitschrift Emanzipation bei.
Emanzipation ist Bestandteil des SoZ-Abos. Das Einzelexemplar kostet 7 Euro.
Näheres über www.emanzipation.org
 

In der Redaktion der SoZ arbeiten mit:

Harald Etzbach, Rolf Euler, Jochen Gester, Angela Huemer, Angela Klein (verantw.), Anja Köhler, Norbert Kollenda, Hans Günter Mull, Hans Peiffer, Larissa Peiffer-Rüssmann. Ständige Mitarbeiter sind: Helmut Born, Thies Gleiss, Gerhard Klas
Inhaltlich verantwortlich gemäß §10 Absatz 3 MDStV ist Angela Klein.
 

Hier gibt’s die SoZ

Berlin
Schwarze Risse, Im Mehringhof, Gneisenaustr.2a
Georg-Büchner-Buchladen, Am Kollwitzplatz, Wörther Str.16
Buchhandlung Oh 21, Oranienstr.21
Argument-Buchhandlung, Reichenberger Str.150
Der Kleine Buchladen, Weydinger Str.14–16

Bielefeld
Eulenspiegel, Hagenbruchstr.7

Bonn
Le Sabot, Breite Str.76

Dortmund
Taranta Babu, Humboldtstr.44

Düsseldorf
BiBaBuZe, Aachener Str.1

Frankfurt/M.
Karl-Marx-Buchhandlung, Jordanstr.11

Göttingen
Rote Strasse, Nikolaikirchhof 7

Hanau
Buchladen am Freiheitsplatz, Am Freiheitsplatz 6

Karlsruhe
Buchhandlung am Kronenplatz, Kaiserstr.18

Köln
Lengenfeldsche Buchhandlung, Kolpingplatz 1
Der andere Buchladen, Weyertal 30–32

Siegen
Bücherkiste, Bismarckstr.3

Stuttgart
Hoser & Mende, Wilhelmstr.12

Tübingen
Der faire Kaufladen, Marktgasse 13–15
 

Unser Selbstverständnis

Die Sozialistische Zeitung (SoZ) setzt sich zum Ziel, publizistisch dazu beizutragen, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, geknechtetes, verlassenes und verächtliches Wesen ist.

Sie versteht sich deshalb als Teil der emanzipatorischen Bewegungen, deren Ziel die Befreiung der Menschen von Unterdrückung, Ausbeutung, Entfremdung und Gewalt ist.

Der Kampf für umfassende Emanzipation kann nur erfolgreich sein, wenn die unterdrückten und entfremdeten Menschen sich für ihre eigenen Interessen und gegen Unterdrückung und Erniedrigung selbst engagieren. Deshalb verteidigt die SoZ demokratische Ansprüche individueller wie kollektiver Art und bekämpft alle Formen ausgrenzender Diskriminierung (Chauvinismus, Sexismus, Rassismus, Antisemitismus usw.) in der bürgerlichen Gesellschaft wie auch innerhalb linker Organisationsformen.

Der Kampf für umfassende Emanzipation in der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft wird nicht zuletzt entlang des Widerspruchs zwischen Lohnarbeit und Kapital geführt. Deshalb versteht sich die SoZ als grundsätzliche Gegnerin der weltweit vorherrschenden kapitalistischen Gesellschaft und ergreift Partei für die gegen Profitstreben und Konkurrenzkampf streitenden abhängig Beschäftigten.

Es gibt Widersprüche, die nicht auf den Widerspruch von Lohnarbeit und Kapital zu reduzieren sind – die Geschlechterfrage und die Ökologiefrage beispielsweise oder die Missachtung demokratischer Rechte von besonders unterdrückten und benachteiligten Bevölkerungsteilen. Deren praktische und theoretische Bearbeitung erfordert eigenständige Mittel. Ihre besondere Ausformulierung erfahren diese Widersprüche durch die bürgerliche Gesellschaft und den sie zentral durchziehenden Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit. Es bedarf deswegen einer neuen, sich nicht selbst herstellenden Einheit in der Vielfalt, eines neuen Bündnisses von demokratischen und sozialistischen Kämpfen.

Da der Kampf um umfassende Emanzipation ein internationaler ist und letzten Endes auch nur dann erfolgreich sein kann, wenn er als internationalistischer weltweit geführt wird, versteht die SoZ die Förderung internationaler Solidarität und internationaler Zusammenarbeit als eine besondere Aufgabe der Zeitung.

Notwendig ist eine sozialistische Gesellschaft. Ihre ökonomische Grundlage kann nur sein: eine demokratisch geplante, selbstverwaltete Wirtschaft, die sich vor allem an den Bedürfnissen der Menschen orientiert – anstatt am Profit der Unternehmer und Banker oder den Privilegien der Bürokraten. Ihre politische Grundlage kann nur sein: Die Verwirklichung der breitesten Demokratie, die Selbstbestimmung der Produzenten und die Selbstorganisation all derer, die einer besonderen Form der Unterdrückung unterliegen. Ziel muss also eine Gesellschaft sein, die im Gegensatz zur bürgerlich-kapitalistischen Klassengesellschaft und zu den ehemaligen bürokratischen Regimen (in der Ex-DDR, der Ex-UdSSR, in China usw.) steht. Sozialistische Demokratie kann sich nur da entwickeln, wo individuelle Rechte garantiert und erweitert werden, wo sich politische, soziale und kulturelle Demokratie entwickeln kann, ohne auf Grenzen von Macht und Herrschaft zu stoßen.

Eine solche Gesellschaft von morgen wird in den Kämpfen von heute aufgebaut. Die SoZ als eine von Parteien unabhängige Zeitschrift tritt in diesen Kämpfen für die Einheit der sozialistischen Kräfte und für den Aufbau einer organisierten Gegenmacht ein, die uneingeschränkt für diese Ziele steht.