Syrien: Gegen ausländische Einmischung
Erklärung der Koordination der lokalen Komitees
Die lokalen syrischen Komitees pochen auf das Recht auf Selbstbestimmung und auf Befreiung vom autoritären Regime.
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Roma in Ungarn
Am Rande der Gesellschaft mitten in Europa
von Aljoscha Pilger
Das Leben der Roma im poststalinistischen Ungarn ist geprägt von Armut, sozialer Ausgrenzung, materiellen Entbehrungen, verbaler rassistischer Hetze und gewalttätigen Übergriffen – teilweise mit Todesfolge. Sie leben am sprichwörtlichen «Rande» einer Gesellschaft, die sie als Projektionsfläche für gesellschaftliche Krisenerscheinungen und Umbrüche missbraucht.
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Kroatien vor dem EU-Beitritt
Das nächste Griechenland?
von Heiko Bolldorf
Am 9.Dezember 2011 unterzeichneten die Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel den Beitrittsvertrag mit Kroatien, das zum 1.Juli 2013, nach Ratifizierung des Vertrags durch alle Mitgliedstaaten, Mitglied der EU werden soll. Im Frühjahr wird in Kroatien allerdings noch ein Referendum über den Beitritt stattfinden; nach gegenwärtigen Umfragen sind etwa 60% der Bevölkerung dafür.
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Verlogene Feierlichkeiten
Die Rechten und das Kriegsrecht in Polen
von Jaroslaw Urbanski
Der 30.Jahrestag der Einführung des Kriegsrechts in Polen durch das Regime der PVAP diente in diesem Jahr der nationalistischen und radikalen Rechten in besonderem Maße als Vorwand für ihre Propaganda.
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«Ich bereue keine Sekunde dieses Kampfes»
Vor 30 Jahren wurde in Polen der Kriegszustand verhängt
Der «kurze Sommer» der unabhängigen Gewerkschaft Solidarnosc in Polen war der fortgeschrittenste Versuch in einem osteuropäischen Land, der bürokratischen Planungsdiktatur einen echten Selbstverwaltungssozialismus mit Massenanhang entgegen zu setzen. Dieser Versuch wurde durch die Verhängung der Kriegsrechts am 13.Dezember 1981 erstickt. Den Niedergang des Nominalsozialismus hat das nicht aufgehalten, wohl aber die Weichen für die Rechtsentwicklung der Solidarnosc nach 1989 und das geringe Engagement der Arbeiterklasse in der Wendezeit gestellt.
Im Westen waren die Kräfte, die die unabhängige Gewerkschaft auch im Untergrund noch unterstützten, gering. Kamil Majchrzak sprach mit MARCEL GERBER, einem Schweizer Unterstützer der Solidarnosc, über die damalige Solidaritätsarbeit.
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Klemens Alff, 1955–2011
Am 30.November ist unser Freund und Genosse Klemens Alff in Bremen gestorben. Wir verlieren einen freundlichen, heiteren Menschen, der in der Lage war, auf andere zuzugehen und unterschiedliche Milieus miteinander zu verbinden. Sein Tod ist ein großer Verlust für uns.
Die Redaktion
Nachstehend Auszüge aus der Trauerrede von Klemens’ Schwester, Susanne Alff-Petersen.
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Den Betrieb übernehmen
Zur dritten Ausgabe der Zeitschrift LuXemburg
Anfang November fand auf Einladung der Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin eine internationale Konferenz zum Thema «Belegschaftseigentum, Kooperativen und Genossenschaften: Einstieg in die Transformation?» statt. Der Vorbereitung der Konferenz widmete sich die dritte Ausgabe der Zeitschrift Luxemburg. Einige Autoren waren auch zu Gast bei der Konferenz.
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Gestreikt. Gekündigt. Gekämpft. Gewonnen.
Gestreikt. Gekündigt. Gekämpft. Gewonnen. Die Erfahrungen der Emmely-Kampagne (Hg. Komitee «Solidarität mit Emmely»), AG SPAK Bücher, 9,50 Euro
Dass Beschäftigte in der Firma einmal etwas mitgehen lassen, ist normal. Auch dass sie bereits bei Verdacht auf Diebstahl gekündigt werden. Doch manchmal ist normal nicht mehr normal. So geschehen im Fall der gekündigten Kassiererin Barbara Emme. Ihre Kündigung mündete in eine öffentlichen Debatte, in der sichtbar wurde, wie unterschiedlich Menschen in dieser Gesellschaft je nach Klassenlage behandelt werden. Emmely war Thema in den Gazetten von Bild bis FAZ und schaffte es zu Kerner und zu Anne Will. Im Juni 2010 hatte die Kassiererin ihre Arbeitsstelle wieder.
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«Sie ist so schwer zu fangen…»
Frauenfiguren bei Christa Wolf
von Tanja Schultz
Anfang Dezember starb Christa Wolf. Deutschlandradiokultur entschied sich, am Samstag nach der Nachricht einen Ausschnitt aus einer ihrer Lesungen auszustrahlen.
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Volker Braun: Die hellen Haufen
Volker Braun: Die hellen Haufen. Erzählung, Berlin: Suhrkamp, 2011, 97 S., 14,90 Euro
von Christel Berger
Knapp hundert Seiten, die es in sich haben! Wieder offenbart Volker Braun eine andere Seite seines Könnens: Diesmal schreibt er – «ein Narr» – über etwas, das es nicht gab: einen Aufstand von Arbeitern, die nach der Auflösung der DDR ihre Betriebe zurückhaben wollen.
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«My Home is my Castle»
«My Home is my Castle», Länge: 75 Minuten, Deutschland, 2011, Buch und Regie: Alexander Kleider, Daniela Michel, Marco Müller, Musik: Eckes Malz
von Angela Huemer
Die Motivation für diesen Film ist hochpolitisch – die Schlagzeilen, die in den letzten Jahren aus Ungarn zu uns dringen, drehen sich vor allem um offenen Rassismus, Rechtsradikalismus und massive Einschränkungen der Pressefreiheit. Grund genug also, einen harten, polemischen Film über Lebenswelten in Budapest zu machen.
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Hallgrímur Helgason: Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen / Christopher G. Moore: Der Untreue-Index
Hallgrímur Helgason: Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen, München: dtv, 2011, 271 S., 9,95 Euro /Christopher G. Moore: Der Untreue-Index, Berlin: Unionsverlag, 2011, 378 S., 16,90 Euro
von Udo Bonn
Es klingelt an der Tür. Er ist entdeckt. Auf Socken verschwindet Tomislav Boksic aus dem Haus seiner Gastgeber in das kühle Reykjavík. Aber wo soll er hin in der isländischen Hauptstadt, in der er sich nicht auskennt, in der er nicht sein will, aus der er nicht entkommen kann?
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