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Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

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Mike Nicol, payback

München: btb, 2011, 574 S., 9,99 Euro
von Udo Bonn

Mace Bishop und Pylon Buso haben sich im Guerillacamp der südafrikanischen Befreiungsbewegung kennengelernt und sind dann zu Waffenhändlern geworden. Jetzt, nach dem Ende der Apartheid, leben sie von einer besonderen Begleitagentur für begüterte Weiße: Zuerst geht’s zum Schönheitschirurgen und dann auf Fotosafari in einen der Nationalparks.

Gestört wird das kalkulierbare Leben der Beiden und ihrer Familien durch alte Beziehungen. Gezwungenermaßen nehmen sie einen Job bei einem Clubbesitzer an, der von einer islamischen Gruppe gezwungen wird, den Drogenhandel in seiner Discothek einzustellen.

Mit diesem Auftrag beginnt Mike Nicols Thriller payback als Auftakt einer dreiteiligen Serie um Mace Bishop und Pylon Buso. Immer wieder treffen die beiden auf alte Genossen, die zu hochrangigen Politikern, dubiosen Geschäftsleuten oder zu Kleinkriminellen geworden sind. Sie treffen auf eine alte Geliebte, die immer noch Waffendeals organisiert und die beiden in ihre Machenschaften hineinziehen will. Sie bekommen es mit deren Ex-Mann zu tun, der seine Geliebte einem Schwulenpärchen als Leihmutter vermietet hat und der langsam beginnt durchzudrehen.

Und dann taucht immer wieder Sheemina February auf, eine junge Rechtsanwältin, die offensichtlich nicht nur für die Antidrogengruppe arbeitet. Sie scheint es auf Mace Bishop abgesehen zu haben, in dessen Familienleben sie sich bei allen möglichen Gelegenheiten einschleicht. Ist sie eine eifersüchtigen Stalkerin oder gibt es etwas in Bishops Vergangenheit, für das er noch bezahlen soll?


 


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