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Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

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Krimi von Pete Dexter: God’s Pocket

Frankfurt: S.Fischer, 2012, 368 S., 9,99 Euro

von Udo Bonn

Was Hell’s Kitchen für die irischstämmigen New Yorker war, ist in Philadelphia God’s Pocket. Umzimgelt von Raffinerien, die den Männern Arbeit und körperlichen Ruin verschaffen, nehmen sich die Bewohner des Viertels den Rest ihrer Gesundheit in ihren Kneipen. Große Neuigkeiten gibt’s nicht allzu häufig, umso mehr sorgt der plötzliche Tod des jungen Arbeiters Leon Hubbard für Aufsehen. War es tatsächlich ein Arbeitsunfall, wie die Polizei behauptet?

Von Tag zu Tag mehr wird der Mann zu einer Heldenfigur zusammengeredet: netter Kerl, Kriegsveteran, fleißiger Arbeiter.

Wer Leon allerdings kannte, wusste, dass er – gut gemeint – ein Stinkstiefel war, wahrscheinlicher aber ein Psychopath, der seit seiner Kindheit Tiere und Menschen quälte. Der Tod ihres Sohnes entfernt Jeanie immer mehr von ihrem Mann Mickey Scarpato. Sie zieht sich zunächst in ihre Trauer zurück und bittet dann einen Journalisten, die wahren Ursachen des Todes zu erforschen. Zur gleichen Zeit muss sich Mickey um eine gestohlene Großlieferung Fleisch kümmern, das mörderische Vordringen einer rivalisierenden Mafiagruppe erleben und das Begräbnis seines Stiefsohns vorbereiten. Während seine Situation immer chaotischer und verzweifelter wird, wartet Lucien Edwards jr., von allen Old Lucy genannt, auf seine Festnahme. Der von Leon bedrohte Bauarbeiter hat den Jungen erschlagen. Wie lange werden seine Kollegen mit der Unfallversion dichthalten?


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