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Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

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Nur Online Februar 2013 Inhaltsverzeichnis, | 

Artikelübersicht Feb. 2013

Ein Recht auf ausreichende gesunde und einkömmliche Nahrung

Frontalangriff auf Arbeitszeiten
von Jochen Gester

Sieben Thesen zum rechten Terror
von Paul Wellsow

Weltpolitik und Waffenexporte
von Julian Engerer

Gesellschaftliches Bündnis fordert die Neubestimmung des soziokulturellen Existenzminimums
von Michael Bättig

Kurz & arbeitslos
Die Linke nach der Niedersachsenwahl
von Thies Gleiss

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Nur Online Februar 2013 Soziales, | 

Kurz &… arbeitslos

Trotz schwerer Krise in Europa: In Deutschland boomten 2012 die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt. Doch der konjunkturelle Aufschwung kann keinen Puffer für die sich abzeichnende Rezession schaffen, weil der Arbeitsmarkt zweigeteilt bleibt.
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Nur Online Februar 2013 Parteien/Organisationen, | 

Die LINKE nach der Niedersachsenwahl

Sag mir, wo die Lager sind…
von Thies Gleiss

Mit der Landtagswahl in Niedersachsen ist ein nächster, von den Wahl- und Parlamentsstrategen der Parteien so genannter „Wahlzyklus“ eröffnet worden, der in den folgenden zwei Jahren eine lange Kette von Kommunal- und Landtagswahlen sowie, als Höhepunkte, die Bundestagswahl im Herbst 2013 und die Europawahl 2014 beinhaltet.
Für die Partei DIE LINKE war dieser Auftakt so schlecht wie die Wahlen in 2011 und 2012. weiterlesen

Nur Online Februar 2013 Gewerkschaften, | 

Gewerkschaften im Wahljahr

Zurück zur Großen Koalition?
von Arno Klönne

«Neue Chancen für einen Kurswechsel», so überschrieb Michael Vassiliadis seine politische Erklärung zum Jahreswechsel, adressiert an die Mitglieder der von ihm geführten IG Bergbau-Chemie-Energie, mit ca. 670.000 Mitgliedern die drittstärkste deutsche Gewerkschaft. Im Blick hat er dabei die Bundestagswahl 2013 und die dann zu bildende neue Regierung.
«Kurswechsel» war auch der Name des groß inszenierten politischen Kongresses der IG Metall Anfang Dezember 2012 in Berlin. weiterlesen

Nur Online Februar 2013 Arbeitswelt, | 

Ein Recht auf ausreichende, gesunde und einkömmliche Nahrung

Michael Bättig (ALSO) über das Bündnis der Erwerbslosen mit Bauern, Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden

Mehr als 80 Euro fehlen einer Alleinstehenden im Regelsatz, um sich einigermaßen ausgewogen ernähren zu können. Dies zwingt sie, Billigprodukte zu kaufen, was die großen Discounterketten zugleich als Rechtfertigung dafür nutzen, um weltweit Erzeugerpreise zu drücken und die miesesten Arbeitsbedingungen durchzusetzen – mit allen bekannten zerstörerischen Folgen für die Dritte Welt, die Umwelt, die Tiere, die Beschäftigten.
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Nur Online Februar 2013 Arbeitswelt, | 

Neubestimmung des soziokulturellen Existenzminimums

Gesellschaftliches Bündnis fordert ein menschenwürdiges Leben für alle
von Michael Bättig

«Ein menschenwürdiges Leben für alle. Das Existenzminimum muss dringend angehoben werden», forderten zwanzig Organisationen am 6. Dezember 2012 auf einer Pressekonferenz in Berlin. Sie legten ein Positionspapier vor, in dem die aktuellen Regelsätze kritisch analysiert und Schlussfolgerungen für eine Neubestimmung des soziokulturellen Existenzminimums gezogen werden.* Michael Bättig hat das Papier in der Erwerbslosenzeitung quer Nr. 4/2012 vorgestellt.
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Nur Online Februar 2013 Arbeitskämpfe,Europa, | 

Bleibt Schlesien standhaft … und organisiert den Generalstreik?

von Przemyslaw Wielgosz

Als vor fünf Jahren die erste Welle der Krise in Polen aufschlug, haben sich die größten Gewerkschaften wie kleine Kinder an der Nase herumführen lassen. Eine nach der anderen hat den Pakt der Regierung zur Krisenbewältigung unterzeichnet, dabei gaben sie den Arbeitgebern die Möglichkeit, noch einfacher als bisher Beschäftigte zu entlassen und noch mehr unsichere Arbeitsverträge abzuschließen.
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Nur Online Februar 2013 Arbeitswelt,Kolumne Manfred Dietenberger, | 

Werkvertragsarbeiter

Das Schweigekartell wird gebrochen
von Manfred Dietenberger

Ins Oldenburger Land gelockte und geschleuste Bulgaren, Serben, Ungarn, Letten, Polen, selbst Koreaner schlachten in Essen (Oldenburg) Schweine im Akkord für den dänischen Lebensmittelriesen Danish Crown. Über diverse Subunternehmer wurden sie von Europas Peripherie direkt in das Zentrum der deutschen Schweineindustrie «vermittelt». Ihren faktischen Sklavenstatus verschleiern Werkverträge, die sie zwingen, für weniger als 5 Euro in der Stunde oft bis zur Erschöpfung an den Schlachtbändern zu stehen.
Nicht nur die Löhne sind beschissen. Auch die Arbeits- und Wohnverhältnisse sind häufig skandalös. weiterlesen

Nur Online Februar 2013 Arbeitswelt,Europa, | 

EU-Arbeitszeitrichtlinie: Frontalangriff auf Arbeitszeiten

Die Verhandlungen über die Reform der EU-Arbeitszeitrichtlinie sind gescheitert
von Jochen Gester

Weil die Arbeitgeber Bereitschaftsdienste und Wartezeiten im Rahmen der Arbeit nicht mehr als Arbeitszeit werten wollen, brachten die Gewerkschaften die Verhandlungen zur Arbeitsrichtlinie zum Scheitern.
Kurz vor Weihnachten brachten die europäischen Gewerkschaftsverbände in einer Presseerklärung ihr Bedauern darüber zum Ausdruck, dass sie keine Möglichkeit mehr sehen, ihre Verhandlungen mit den Arbeitgeberverbänden über die Arbeitszeitrichtlinie fortzusetzen. weiterlesen

Nur Online Februar 2013 Arbeitskämpfe,Buch, | 

Wilder Streik – das ist Revolution!

Der Streik der Arbeiterinnen bei Pierburg in Neuss 1973. (Hrsg. Dieter Braeg.) Berlin: Die Buchmacherei, 2012. 176 S., 13,50 Euro
von Ulrich Peter

Wenn Linke heute die Stichworte «Ausländerstreik, Wilder Streik, 1973» hören, woran denken sie da? Mit Sicherheit an den Streik im Kölner Fordwerk, der vor allem von Arbeitsmigranten getragen wurde und mit einer Niederlage der Streikenden endete. Dabei spielte eine erhebliche Rolle, dass Betriebsrat und IG Metall den Streik ablehnten und Versuche, ihn auch auf Teile der nichtmigrantischen Belegschaft auszudehnen, fast komplett scheiterten. Die Schlagzeile von Springers Bild: «Deutsche Arbeiter kämpften ihr Werk frei» markierte das Desaster dieses Arbeitskampfs.
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