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Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

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Nur Online Mai 2013 Arbeitskämpfe,Europa, | 

Generalstreik in Oberschlesien

«Einer für alle, alle für einen!»
von Bernd Gehrke

Unter der Losung der vier Musketiere ruhte am 26.März für mehrere Stunden die Arbeit im öffentlichen Personennahverkehr, bei der Eisenbahn, im Großteil der Kohlegruben, Stahl- und Hüttenwerke, aber auch in einigen Teilen des Gesundheitswesens und der Unterricht an vielen Schulen. Rund 100.000 Beschäftigte aus etwa 600 Betrieben beteiligten sich am Generalstreik in der polnischen Wojewodschaft Slask (Schlesien). weiterlesen

Nur Online Mai 2013 Europa, | 

Statt Zuschuss gibt es jetzt Schulden

Erwerbslose Existenzgründer werden mit Mikrokrediten gelockt – und aufs Kreuz gelegt
von Gerhard Klas

Sparen, sparen heißt es in der Krise. Vor allem bei denen, die sowieso wenig haben: den Erwerbslosen. In Deutschland sollen sie sich jetzt selbst aus der Misere befreien – mit Hilfe von Mikrokrediten. weiterlesen

Nur Online Mai 2013 Handel/Banken, | 

Okkulte Parallelstrukturen

Die Hauptakteure in den Finanzoasen sind Unternehmen und Banken

Gespräch mit Werner Rügemer
von Dietmar Freitsmiedl, Radio Lora weiterlesen

Nur Online Mai 2013 Arbeitswelt,Flucht/Migration, | 

Was früher das Dienstmädchen war, ist heute die Pflegekraft aus dem Osten

Häusliche 24-Stunden-Pflege und die Rechte von migrantischen Pflegearbeiterinnen
von Maria Kontos

An allen Rechtsnormen vorbei hat sich mit dem EU-Beitritt der Länder Mittel- und Osteuropas ein globaler Arbeitsmarkt in der Pflege entwickelt. Die zunehmende Erwerbstätigkeit von Frauen, die fehlende Beteiligung von Männern in der Hausarbeit, der erhöhte Pflegebedarf für ältere Familienangehörige und die Schrumpfung öffentlicher Pflegeangebote haben zu einer Versorgungslücke im System der häuslichen Care-(Sorge-) und Pflegearbeit geführt. weiterlesen

Nur Online Mai 2013 Arbeitswelt, | 

Warum Arbeitszeitverkürzung?

Karl Marx stellte einst am Kapitalismus das Vampyrhafte, Blutsaugende fest, es äußert sich vor allem in der Verdichtung der Arbeit und in der Verlängerung des Arbeitstags. Demgegenüber steht ein Heer von Erwerbslosen und Unterbeschäftigten. Erstere machen den Weg frei für eine Schicht von Pflichtarbeitern, die für lau arbeiten müssen und als «Gegenleistung» in Form von ALG II kaum das Notwendigste zum Überleben bekommen. Zweitere kumulieren häufig mehrere Minijobs, um über die Runden zu kommen. weiterlesen

Nur Online Mai 2013 Arbeitswelt, | 

Warte nicht auf bessre Zeiten

Die Mühen der Arbeitszeitverkürzung
von Tobias Michel

Weniger Zeit am Arbeitsplatz, mehr Zeit für ein besseres Leben. Dieser Traum ist noch lange nicht abgehakt. Doch unser Ruf nach Verkürzung der Wochenarbeitszeit zündet nicht. Tobias Michel kümmert sich im Ver.di-Fachbereich «Gesundheit und Soziales» um Probleme mit der Arbeitszeit. Er spürt den Schwierigkeiten nach. weiterlesen

Nur Online Mai 2013 Arbeitswelt, | 

Das Grundeinkommen bahnt den Weg in eine andere Gesellschaft

… sagt die BAG Grundeinkommen in und bei der Linkspartei

Ein Beitrag zur Debatte
«Kommt nach vorne!», appelliert der Aufruf für den diesjährigen Euromayday Ruhr. «Weil wir genug davon haben, von Erwerbsarbeit nicht leben zu können, uns von Behörden drangsalieren zu lassen, gedemütigt und erpresst zu werden … Arbeiten und gleichzeitig zum Sozialamt gehen müssen darf nicht länger sein! Aus Angst vor Erwerbslosigkeit alles hinnehmen, auch Demütigung und Konkurrenz, darf nicht länger sein! Bedingungsloses Grundeinkommen wär’ schon mal was.» Das bGE verspricht, den Niedriglohnsektor wieder abzuschaffen und die Diskriminierung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt endlich zu beenden. Hält es das Versprechen auch? weiterlesen

Nur Online Mai 2013 Arbeitswelt, | 

Das Grundeinkommen ist ein Irrweg

sagt ein Autorenteam um Heiner Flassbeck
von Angela Klein

Das bedingungsloses Grundeinkommen (bGE-Modell) der Linkspartei kombiniert zwei ordnungspolitisch völlig konträre Logiken: Da ist auf der einen Seite der Staat. Völlig unabhängig von seinem wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Unterbau verteilt er jedes Jahr die Hälfte des Volkseinkommens (das variiert) als bGE. Auf der anderen Seite bleiben alle Faktoren bestehen, die verantwortlich sind für die enorme Umverteilung von Einkommen und Vermögen nach oben: die privaten Kapitaleigentümer, die Ausrichtung der Wirtschaft auf den einzelbetrieblichen Gewinn, die Lohnabhängigkeit, sogar das Sozialversicherungssystem. Das alles kommt auf ein bGE von 1000 Euro im Monat oben drauf. weiterlesen

Nur Online Mai 2013 Alternativwirtschaft, | 

Der Genossenschaftsverbund Mondragón

Insel im Meer des Kapitalismus?
von Elisabeth Voß

Der Genossenschaftsverbund Mondragon mit Sitz im spanischen Baskenland wird oft als Vorbild und Beweis dafür benannt, dass genossenschaftliches Wirtschaften auch im Kapitalismus erfolgreich sein kann. Fast 60 Jahre nach ihrer Gründung halten die GenossInnen, deren Konzern mittlerweile weltweit 256 Unternehmen umfasst, ihre Werte hoch: Kooperation, Partizipation, soziale Verantwortung und Innovation. Das Oppenheimersche Gesetz, wonach Produktivgenossenschaften auf längere Sicht entweder wirtschaftlich scheitern, oder sich an den kapitalistischen Markt anpassen und ihren genossenschaftlichen Charakter aufgeben, scheint widerlegt. weiterlesen

Nur Online Mai 2013 Europa,Rassismus/Rechtsextremismus, | 

Chrysi Avghi: Stiefelnazis, keine Rechtspopulisten

Dimitris Psarras über Hintergrund und Charakter der «Goldenen Morgenröte»

Weimar in Athen: Im Zusammenbruch des politischen Systems und dem kometenhaften Aufschwung einer Nazipartei des alten Typs scheint sich Geschichte zu wiederholen. Auch die notwendige antifaschistische Einheitsfront ist eine Lektion, die nochmal zu lernen ist. weiterlesen