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Eine neue Studie

Subventionen in der Tierindustrie
von Tina Ress

Das bundesweite Bündnis Gemeinsam gegen die Tierindustrie veröffentlicht gerade eine neue Studie, die aufzeigt, wie die Tierindustrie durch staatliche Finanzierung am Leben erhalten wird und wie diese Finanzierung die wegen der klimaschädlichen Auswirkungen des tierbasierten Agrarsektors notwendige Transformation verhindert.

Die massenhafte Quälerei und Tötung von Tieren und Ausbeutung von Arbeiter:innen wird damit ebenso finanziert wie die Entstehung und Verbreitung gefährlicher Keime.
Die Studie untersucht erstmals finanzielle staatliche Zuflüsse an die Tierindustrie, die die Aufzucht von Tieren sowie Produktion und Vertrieb von Tierprodukten stützen. Unter anderem federführend bei der Erstellung der Studie waren Personen aus dem wissenschaftlichen Bereich.
Gemeinsam gegen die Tierindustrie ist ein bewegungsübergreifendes, überregionales Bündnis, das sich 2019 gegründet hat. Es umfasst ein breites Spektrum von beteiligten Gruppen: die Klimaschutz- und Klimagerechtigkeitsbewegung, die Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung, Bewegungen für kleinbäuerliche und selbstbestimmte Landwirtschaft und viele andere mehr. Das Bündnis kämpft für eine solidarische Agrarwende hin zu einer ökologischen, nicht auf Profit beruhenden Produktionsweise und für die Abschaffung einer Industrie, die für Tiere, Menschen und Umwelt schädlich ist.
Für den Juli 2021 ist eine Massenaktion inklusive Camp in Niedersachsen vor den Toren der PHW-Gruppe (unter anderem Wiesenhof) geplant. Unterstützt werden kann die Initiative durch Solidarisierung mit dem Bündnis und durch Unterstützung des Aktionsaufrufs.

Weitere Infos auf https://gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org/.


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