Schließen

Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

Hier können Sie jetzt Spenden


Nur Online PDF Version Artikellink per Mail Drucken Soz Nr. 02/2022 |

Erklärung des International Labour Network of Solidarity and Struggles

Stoppt die russische Aggression in der Ukraine! Keine Nato! Für eine freie und souveräne Ukraine für arbeitende Männer und Frauen!
vom International Labour Network

Am Donnerstag, dem 24.Februar, hat Russland mit der Militäroperation in der Ukraine begonnen, nachdem Wladimir Putin die Unabhängigkeit der Gebiete Donezk und Luhansk anerkannt hat.

Russische Truppen sind in das Gebiet des Donbass eingedrungen und haben mutmaßliche Militäreinrichtungen angegriffen. Es gibt Berichte und Aufzeichnungen über Beschuss und Bodenangriffe in der gesamten Ukraine, auch in der Hauptstadt Kiew.

Die Offensive der Putin-Regierung zielt darauf ab, den militärischen Widerstand zu schwächen, um die Regierung Zelenski zu stürzen, die den imperialistischen Interessen der USA, der NATO und der EU untergeordnet ist.

Wir können die Intervention und militärische Unterdrückung der Bevölkerung, die von Russland in Gang gesetzt wurde, nicht akzeptieren; ebenso inakzeptabel ist es, den Vertretern des Imperialismus irgendeinen Raum zu öffnen, die versuchen, ihre Herrschaft mit Hilfe von Kriegen auszuweiten, die den Kapitalisten Profite und mehr Macht sichern.

Die russische Militärinvasion hat dramatische Folgen für die Vertreibung der Bevölkerung, die Verschlechterung der Lebensbedingungen der Arbeitnehmer, die Einschränkung der gewerkschaftlichen und anderer demokratischer Freiheiten.

Der Krieg nützt nur den Mächtigen, den Waffenhändlern und den Kapitalisten. Die Arbeiter, das Volk erleiden Tod, Freiheitsberaubung, Vergewaltigung, Plünderung, Zerstörung. Die militärischen und wirtschaftlichen Folgen reichen über das Territorium der Ukraine hinaus.

Doch anders, als die europäischen Regierungen, die Bosse und die Bourgeoisie uns einreden wollen, gibt es bereits viele andere Kriege in der Welt! Sie werden durch die Waffenverkäufe derjenigen angeheizt, die vorgeben, diesen Krieg in der Ukraine zu bedauern. Gegen den Krieg zu sein heißt, Militarismus, Wettrüsten und Waffenverkäufe abzulehnen…..

Wir verurteilen die Aggression Russlands gegen die Ukraine und bekunden unsere volle Solidarität mit dem angegriffenen Volk. Für die Selbstbestimmung der Völker der Ukraine und für eine Ukraine, die frei ist von den Klauen Russlands, der NATO und der amerikanischen und europäischen Imperialisten !

Russische Truppen raus aus der Ukraine !

Löst die NATO auf. US-Truppen und -Stützpunkte raus aus den west- und osteuropäischen Ländern!

Wir rufen die Organisationen des International Labour Network of Solidarity and Struggles auf, sich den Antikriegsmobilisierungen in den kommenden Tagen anzuschließen.

Wir unterstützen diejenigen in Russland, die Putins Politik ablehnen, weil sie für Frieden, Solidarität zwischen den Völkern, gegen Nationalismus und gegen die extreme Rechte kämpfen. Wir unterstützen die Menschen in der Ukraine, die die fremdenfeindliche, ausgrenzende und faschistische Politik ablehnen.

Solidarität mit den unabhängigen Gewerkschaftern der Ukraine, Russlands, Weißrusslands, Polens … deren Forderungen und Äußerungen sind auf der Website des International Labour Network of Solidarity and Struggles wiedergegeben.

http://www.laboursolidarity.org/Stop-Russian-aggression-in-Ukraine

26.Februar 2022


Drucken | Artikellink per Mail | PDF Version

Schlagwörter:
, , , , ,
Kommentar zu diesem Artikel hinterlassen

Folgende HTML-Tags sind erlaubt:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>



Spenden

Die SoZ steht online kostenlos zur Verfügung. Dahinter stehen dennoch Arbeit und Kosten. Wir bitten daher vor allem unsere regelmäßigen Leserinnen und Leser um eine Spende auf das Konto: Verein für solidarische Perspektiven, Postbank Köln, IBAN: DE07 3701 0050 0006 0395 04, BIC: PBNKDEFF


Schnupperausgabe

Ich möchte die SoZ mal in der Hand halten und bestelle eine kostenlose Probeausgabe oder ein Probeabo.


Kommentare als RSS Feed abonnieren