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Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

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Nur Online Juni 2022

So ist es. Ist es so?

Crossing Europe 2022 in Linz
von Kurt Hofmann

Auch in der ersten Saison des neuen Intendantinnenduos Sabine Gebetsroither und Katharina Riedler war auf altbekannte Qualitäten Verlass: Weitab der Feelgoodmarke Eurofilm setzten (vorwiegend) junge Filmemacher:innen beim Festival des Europäischen Films abermals neue Akzente abseits des Mainstream.

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Nur Online Mai 2022

Wer kennt labournet.tv?

Proletarische Öffentlichkeit im Netz braucht Unterstützung
von Renate Hürtgen

Renate Hürtgen ist Kuratorin in der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt.
labournet.tv ist ein Online-Archiv für Filme aus der alten und neuen Arbeiter:innenbewegung aus allen Teilen der Welt. Im Zentrum stehen die Situation der Lohnarbeiter:innen, ihre Selbstorganisierung, historische und aktuelle Arbeitskämpfe und gesellschaftliche Alternativmodelle.

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Nur Online Februar 2022

Blockbuster zur Klimakrise

Don’t look up – auf Netflix
von Gerhard Klas

Der Film Don’t look up ist eine böse und finstere Satire, die ganz absichtlich an den gesellschaftlichen Umgang mit der Klimakrise erinnert. Er startete Anfang Dezember in einigen Kinos und wurde dann am 24.Dezember von Netflix angeboten, wo er innerhalb eines Monats zum zweitmeistgesehenen Film des Streamingdienstes wurde.

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Nur Online Dezember 2021

Südkorea: Squid Game – profitable Kapitalismuskritik

Die Netflix-Serie kennt keine kollektive Gegenwehr
von Manfred Dietenberger

Squid Game, ist das nicht die Serie mit den brutalen Kinderspielen? Ja und nein: In dem in aller Welt alle Verkaufsrekorde brechenden Netflix-Hit geht es darum, wie hunderte hochverschuldete Menschen in lebensgefährlichen Spielen um die Hoffnung auf ein weniger auswegloses Leben ums Verrecken kämpfen.

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Nur Online Dezember 2021

Die sich nicht anpassen

Zur Viennale 2021
von Kurt Hofmann

Wofür kann subversives Kino heute stehen? Diese Frage stellte sich die Retro der Viennale im Österreichischen Filmmuseum; sie stand im Zeichen des 100. Geburtstags des legendären Kurators und Autors Amos Vogel (Film as a Subversive Art). Aber auch viele Filme der diesjährigen Programmauswahl von Viennale-Direktorin Eva Sangiorgi in den anderen Festivalkinos rückten anpassungsresistente Protagonist:innen ins Zentrum ihrer Erzählung.

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Nur Online Oktober 2021

Die Tschikweiber – das Theaterstück

In Hallein wird die Geschichte der Tabakarbeiterinnen aufgeführt
von Dieter Braeg

‹Tschikweiber haums uns g’nennt›. Die Zigarrenfabriks­arbeiterinnen von Hallein. Berlin: Verlag Die Buchmacherei, 2015. 326 S., 20 Euro

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Nur Online Oktober 2021

Drei Frauen

Filmfestspiele in Locarno 2021
von Kurt Hofmann

Auch zum Filmfestival in Locarno war in diesem Jahr wieder Publikum zugelassen. Unter den Höhepunkten des Programms befanden sich drei Filme, in deren Mittelpunkt (bemerkenswerte) Frauen stehen. Das mag Zufall sein oder auch dramaturgische Konsequenz – lassen wir es offen…

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Nur Online Juli 2021

Grenzen

Das Filmfestival «Crossing Europe» in Linz, 1.–6.Juni 2021
von Kurt Hofmann

Als erstes Filmfestival im deutschsprachigen Raum hat das Festival «Crossing Europe» unter Beachtung strenger Präventionsmaßnahmen und bei großem Publikumsinteresse wieder physisch stattgefunden.

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Nur Online Mai 2021

‹Ich war lange ignorant, was die Klimakrise angeht›

Dreharbeiten für labournet.tv The Loud Spring über die globale Klimabewegung
Interview mit Johanna Schellhagen

Du führst seit vielen Jahren Interviews mit Menschen, die in verschiedenen Teilen der Welt Arbeitskämpfe führen. Für euer neues Projekt habt ihr euch jetzt der internationalen Klimabewegung zugewandt. Wie kam es zu diesem neuen Fokus? Gibt es Schnittstellen?

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Nur Online Februar 2021

Film: Komm und sieh (Idi i smotri)

UdSSR 1985, Regie: Elem Klimow, 146 min., erschienen bei ­Bildstörung, 20 Euro
von Gaston Kirsche

Der sowjetische Historiker Ales Adamowitsch hat jahrelang kreuz und quer durch Belarus Zeugenaussagen aufgezeichnet von Überlebenden des deutschen Vernichtungsfeldzugs.

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