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Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

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Nur Online Oktober 2019

Wem gehört die Revolution?

Replik auf eine «Offene Erklärung» ostdeutscher Bürgerrechtler
von Renate Hürtgen

Am 21.August veröffentlichte die Robert-Havemann-Gesellschaft auf ihrer Webseite eine Offene Erklärung von DDR-Bürgerrechtlern. Diese wandte sich gegen die Alternative für Deutschland (AfD), die «im Wahlkampf die Revolution von 1989 für ihre Zweck zu vereinnahmen» versuchte.

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Nur Online Oktober 2019

Treuhand und die Folgen

Der größte Raubzug in Friedenszeiten zeigt Folgen bis heute
von Werner Rügemer*

Die Treuhand eröffnete die Übermacht der Unternehmer in der Ex-DDR. Dies setzte sich in ganz Deutschland fort, auch mit der politischen Rechtsentwicklung.

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Nur Online Oktober 2019

«Offensive» und Niederlage

Zur gescheiterten Märzaktion der VKPD 1921
von Manuel Kellner

Im Dezember 1920 war aus der Fusion der KPD mit dem linken Flügel der USPD die Vereinigte Kommunistische Partei Deutschlands (VKPD) mit schätzungsweise 350000 Mitgliedern hervorgegangen (siehe SoZ 9/2019).

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Nur Online Oktober 2019

Rekorde und Engagement

Luftfahrtpionier André Japy pendelte zwischen Tahiti und den Atollen
von Kai Böhne

In den frühen Morgenstunden des 29.Dezember 1935 starteten der ­Pilot und Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry und sein Mechaniker André Prévot mit einer Caudron-Renault-Simoun-Propellermaschine vom Pariser Flughafen Le Bourget, um einen Streckenrekord zu unterbieten. Wenige Tage zuvor war der Flugpionier André Japy in drei Tagen und 15 Stunden von Paris nach Saigon geflogen.

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Nur Online September 2019

Eine revolutionäre Massenpartei entsteht

Vereinigung der KPD mit der USPD-Linken zur VKPD
von Manuel Kellner

Im Jahr 1920 übten die junge russische Räterepublik und die nur ein Jahr alte Kommunistische Internationale (KI) eine starke Anziehungskraft auf bedeutende Kräfte links der Mehrheitssozialdemokratie aus.
In Deutschland zog es einen wachsenden Teil der Mitglieder der USPD in die KI. Damit stellte sich der KPD mehr und mehr die Frage der Vereinigung mit diesen Elementen. weiterlesen

Nur Online September 2019

100 Jahre Bauhaus. Vielfalt, Konflikt und Wirkung

(Hrsg. Bernd Hüttner, Georg ­Leidenberger.) Berlin: Metropol, 2019. 272 S., 22 Euro
von Angela Klein

Es gibt bei dem ganzen Rummel, der um das Bauhaus gemacht wird, wenig Literatur, die sich kritisch damit befasst: mit seinen inneren Widersprüchen; dem, was es zusammengehalten und was es auseinandergetrieben hat; mit seiner Verortung zwischen dem Aufbruch in eine neue, noch zu gestaltende Welt und dem ästhetischen Ausdruck des entwickelten Industriekapitalismus. weiterlesen

Nur Online September 2019

Anna Walentynowicz (1929–2010)

Zur Erinnerung
von Kai Böhne

Die Mitgründerin der Solidarnosc wäre am 15.August 90 Jahre alt geworden. weiterlesen

Nur Online Juli 2019

Die SPD und die Ökonomen

Hoffnung auf Marx, Kompromiss mit Keynes, Anbiederung an Hayek
von Ingo Schmidt

Die SPD bei der Europawahl: Das schlechte Ergebnis der Bundestagswahl nochmal unterboten und dann in eine Führungskrise geschlittert. Auf der iberischen Halbinsel und in den Niederlanden hingegen sind die Sozialdemokraten stärkste Partei geworden. Das gilt auch für mehr oder minder zeitgleichen Wahlen zu nationalen Parlamenten in Spanien, Dänemark und Finnland. Damit bestätigt sich ein Muster, das sich spätestens seit der Großen Rezession herausgebildet hat: Sozialdemokraten können Wahlen gewinnen, wenn sie als Oppositionsparteien antreten. Aber sie enttäuschen ihre Wähler als Regierungsparteien. weiterlesen

Nur Online Juli 2019

Bürgerkrieg im Ruhrgebiet

Bewaffnete Arbeiterschaft und «Rote Ruhrarmee» 1920
von Manuel Kellner

Schon in den Monaten vor dem Kapp-Putsch (siehe SoZ 6/2019) herrschte eine Art Krieg zwischen der ethnisch bunt zusammengewürfelten Arbeiterschaft des Ruhrgebiets und den Herren der Gruben und Schlote.
Die Beschäftigten wollten mehr als nur einen Hungerlohn und die Verkürzung ihrer mörderischen Schichten, besonders im Bergbau. Die Gruben- und Schlotbarone bedienten sich ausgiebig aller staatsoffiziellen bewaffneten Banden, derer sie habhaft werden konnten, und nahmen den Beschäftigten alles eventuell Errungene im Handumdrehen wieder weg, etwa mit drastischen Preiserhöhungen, wenn sie Lohnerhöhungen zugestehen mussten. weiterlesen

Nur Online Juni 2019

1968 im Sport. Eine historische ­Bilderreise

Hildesheim: Arete Verlag, 2018. 124 S., 18 Euro
von Kai Böhne

Das Jahr 1968 im Spitzensport
Walter Ulbricht und Erich Honecker lächelnd und händeschüttelnd mit breitkremprigen Sombreros auf dem Kopf – dieses seltsame Foto stammt aus dem Bildband 1968 im Sport. Die Hüte waren ein Mitbringsel des Präsidenten des Nationalen Olympischen Komitees der DDR, gefeiert wurde das erfolgreiche Abschneiden der DDR-Sportler bei den Olympischen Spielen in Mexiko. weiterlesen