Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

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POLNISCHE PRESSESCHAU 254 29. 03. 2026

Zusammengestellt von Norbert Kollenda

Liebe Leserinnen und Leser, eigentlich nicht viel Neues – Regierung und Präsident im Clinch, die PiS stellt sich auf die Konferderacja ein, der Präsident auf Charme-Offensive bei seinem Vorbild ist die Generation Z anspruchsvoll, polnische Firmen auf dem Deutschen Markt, Extreme Rechte bezichtigt Bischofsbrief der Häresie (eher was für Theologen?)

Czarnek Kronprinz der PiS und die Konfederacja OKO.press 08. 03 2026

(Kaczy?ski hat Przemys?

POLNISCHE PRESSESCHAU 253 03. 03. 2026

Von Norbert Kollenda

Das Theater in der polnischen Politik geht weiter. Die Vorgaben macht der Präsident, der seine Kompetenzen selbst ausweiten will.

Ansonsten ist da das Verhältnis Polens und Nawrockis zu Trump und den USA, das Bestreben einiger Polen aus der EU auszutreten sowie die Furcht davor, und der sich asuweitende Skandal um das Collegium Humanum. Zwei positive Berichte betreffen die Kirche: Bischof Je? steht vor Gericht, und Bischof Wa?

Polnische Presseschau 12. Februar 2026

POLNISCHE PRESSESCHAU 252 vom 08. 02. 2026

Zusammengestellt von Norbert Kollenda

„Ich habe nicht die Absicht auf Knien mit den USA zu sprechen, die eine schlechte internationale Politik machen.“

Während bei uns Politiker durch komplexe Gedankengänge irren, findet der polnische Parlamentspräsident W?odzimierz Czarzasty bei einer Pressekonferenz klare Worte bezüglich Nobelpreis für Trump und dessen „Friedensrat“. Polens Außenminister Rados?aw Sikorski ging zu Beginn seiner Rede bei der Oslo Security Conference mit einem leichten Lächeln auch auf diese Thema ein.

Internationales 26. Januar 2026

POLNISCHE PRESSESCHAU 250 vom 18. 01. 2026

Zusammengestellt von Norbert Kollenda

Präsident Nawrocki und seine Verbindungen ins Milieu der Hooligans, ein ehemaligerBudapester Justizminister, Trump und die Folgen und der fatale Umgang mit Sexualität in der katholischen Kirche

Nawrocki umarmt mehrfach vorbestraften Hooligan

OKO.press 11.01. 2026

„Ich bin einer von euch. Auch dank eurem Mut und der Tatsache, dass die Stadien von Propaganda und momentanen ideologischen Moden verschont geblieben sind, bin ich Präsident geworden – dafür danke ich euch!

Nur Online 26. Januar 2026

POLNISCHE PRESSESCHAU 249 vom 04. 01. 2026

Zusammengestellt von Norbert Kollenda Polnische Stimmen aus einem außenpolitisch verwaisten Land zu Trumps Überfall auf Venezuela

Liebe Leserinnen und Leser!

Eigentlich wollte ich Sie/Euch nicht so schnell wieder mit Informationen „versorgen“. Aber die Spezial-Operation von Trump gegen Venezuela lies mich nach Meinungen in der polnischen Presse suchen.

Zudem sind einige Meinungen zum Jahresbeginn aufgetaucht, die sich da gut einreihen lassen, obwohl sie schon zu Ende Dezember verfasst wurden. Bezeichnend ist die Titelbseite der Polityka:

Die Neujahrsansprache von Präsident Nawrocki als Kampfansage an die andere Hälfte der BevölkerungAggressive Kampagnen der Abtreibungsgegner mit EU Parlamentarier an der SpitzeArbeitsmarkt und Lohnentwicklung

Trump wie Rambo, nur ohne Verstand (und ohne Kongress)

studioopinii.

Polnische Presseschau 248 vom 28.12.2025

zusammengestellt von Norbert Kollenda

Liebe Leserinnen und Leser,

mit den Zeitschriften „Polityka“ und „Przeglad“ gibt es in dieser Ausgabe einen Rückblick auf das auslaufende Jahr. Darüber hinaus geht es erneut um den Zustand der unterschiedlichen linken Strömungen in Polen sowie um die Dreistigkeit, mit der während der PiS-Regierung kriminelle Machenschaften durchgeführt und verschleiert wurden – hier unter dem Deckmantel eines angeblichen geistlichen Ordens, dort über einen Verband vermeintlicher „Hochschulen“. [Norbert Kollenda]

Polnische Presseschau 17. Dezember 2025

Polnische Presseschau 247 vom 15.12.2025

zusammengestellt von Norbert Kollenda

Die politische und gesellschaftliche Lage in Polen bleibt angespannt. In dieser Ausgabe reicht die Spannbreite von den Strategien der Neuen Linken über historische und aktuelle Konflikte innerhalb des Staates bis hin zu tief sitzenden Strukturproblemen – etwa im Bergbau oder in der politischen Kultur der Regierungskoalition. Gleichzeitig zeigen die Berichte über den Umgang mit staatlichen Geldern in kirchennahen Institutionen und die Ermittlungen gegen Pater Rydzyk, wie eng politische Macht, Ideologie und öffentliche Ressourcen weiterhin verflochten sind. Die polnisch-europäischen Beziehungen, die Erinnerungspolitik und die Frage nach demokratischer Stabilität ziehen sich wie ein roter Faden durch die Beiträge dieser Woche. [d. Red.]

Polnische Presseschau 30. November 2025

Polnische Presseschau 246 vom 26.11.2025

zusammengestellt von Norbert Kollenda

Diese Ausgabe blickt auf die angespannte Lage im polnischen Gesundheitswesen, die Krystyna Ptok klar benennt. Ein Schülervertreter schildert die Irrwege und ständigen Richtungswechsel im Bildungssystem. Im politischen Bereich stehen die wachsenden Spannungen zwischen Premierminister Tusk und Präsident Nawrocki im Mittelpunkt – sichtbar auch am polnischen Unabhängigkeitstag am 11. November, den Teile der Rechten zunehmend als Kampftag instrumentalisieren, mit Nawrocki an der Spitze. Thematisiert werden zudem neue Untersuchungen zu den polnisch-deutschen Beziehungen, einschließlich der von der PiS geschürten Angst, Wroclaw könne „germanisiert“ werden. Ein Rückblick erinnert an den historischen Brief der polnischen Bischöfe an die deutschen Bischöfe vom 18. November 1965 („Wir verzeihen und bitten um Verzeihung“) und an die aktuelle Diskussion darüber. Abschließend geht es um die Ernennung von Grzegorz Rys zum neuen Erzbischof von Krakau. (Norbert Kollenda)

Polnische Presseschau 21. November 2025

Polnische Presseschau 245 vom 09.11.2025

zusammengestellt von Norbert Kollenda

Liebe Leserinnen und Leser,

in dieser Ausgabe geht es um Verbrechen und Verbrecher – und um es mit Wladyslaw Frasyniuk zu sagen: Es geht nicht um politische Korrektheit, sondern darum, die Dinge beim Namen zu nennen. Zum einen um die Verbrechen an der polnisch-belarussischen Grenze, die vom Staat gebilligt wurden und unter der neuen Regierung sogar noch verschärft wurden.
Zum anderen um den ehemaligen Justizminister und Generalstaatsanwalt Zbigniew Ziobro, der sich offenbar derzeit bei Viktor Orbán versteckt. In seiner Amtszeit hat er nicht nur die Rechtsstaatlichkeit ad absurdum geführt, sondern sich nach Auffassung der Ermittler auch krimineller Strukturen bedient. Und schließlich geht es um Papst Johannes Paul II., der nach neuen, bislang unter Verschluss gehaltenen Briefen wissentlich Täter und Verbrechen an wehrlosen Kindern gedeckt hat.

Polnische Presseschau 30. Oktober 2025

Polnische Presseschau 244 vom 27.10.2025

zusammengestellt von Norbert Kollenda

Ein einfaches Manifest, das auch acht Jahre später nichts an Aktualität verloren hat – und ein Premier, der die Menschenrechtskonvention „aufweichen“ will. Der neue Armutsbericht zeigt alarmierende Zahlen, während Jaroslaw Kaczynski zunehmend in einer eigenen Welt zu leben scheint. Wieder einmal werden Geflüchtete zum Sündenbock gemacht, die Jugend stellt sich hinter Präsident Nawrocki, und der Steinkohlebergbau steckt weiter in der Krise. Außerdem: Womit sich die polnische Bischofskonferenz befasst hat. [Norbert Kollenda]

Polnische Presseschau 21. Oktober 2025

Polnische Presseschau 243 vom 13.10.2025

zusammengestellt von Norbert Kollenda

Von Koalitionsintrigen bis zur Nord-Stream-Affäre – die polnische Presse blickt dieser Tage auf eine Regierung unter Druck. Während Tusk an Rückhalt verliert, liefern Justizminister Zurek, Angela Merkels Interview und der Fall Wolodymyr Z. neuen Zündstoff für politische und mediale Konflikte. [d. Red.]

Polnische Presseschau 6. Oktober 2025

Polnische Presseschau 242 vom 27.09.2025

zusammengestellt von Norbert Kollenda

Liebe Leserinnen und Leser,

Polen ist geprägt von enttäuschten Wählerinnen und Wählern – jenen, die einst der „Koalition vom 15. Oktober“ zum Sieg verholfen haben. Die Gründe liegen, wie ein Kommentator der Polityka es nannte, in den „zyklischen Rollen rückwärts“ der Regierung. Die versprochene Straffreiheit für Abtreibung wird von Parlamentspräsident Holownia verschoben, das 800+-Kindergeld für Geflüchtete von Präsidentschaftskandidat Trzaskowski infrage gestellt. Premier Tusk bestätigt den Schießbefehl an der belarussischen Grenze, und das Unterrichtsfach Gesundheit wurde schon im Voraus als freiwillig deklariert – ein weiterer Sieg für PiS und die Bischöfe. (Norbert Kollenda)