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Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

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SoZ-Plus

SoZ+
theorie und praxis sozialer Emanzipation

erscheint zweimal jährlich als Beilage zur SoZ. Jedes Heft ist einem Themenschwerpunkt gewidmet. Daneben werden Aufsätze zu anderen politischen, historischen oder auch kulturellen Fragen sowie Buchbesprechungen veröffentlicht.

SoZ+ wird herausgegeben vom Verein für solidarische Perspektiven (VsP)

Redaktion: Thomas Goes, Angela Klein, Stefan Müller, Gisela Notz, Christian Zeller.

Sozialistische Politik braucht Theorie. Theorie, die gesellschaftliche Entwicklungen analysieren und die eigene Praxis reflektieren kann. Theorie, die Einfluss auf die Praxis hat, interveniert und sich daran misst.

Die SoZ verfügt über eine lange Tradition theoretischer Beilagen zu ihren monatlichen Ausgaben. Ihr prinzipielles Ziel ist, auf Basis einer fundierten und aktuellen Kapitalismuskritik sowie einer Kritik der bisherigen Sozialismusversuche, sozialistische Politik theoretisch neu zu begründen.

Die 60er, 70er und 80er Jahre waren in Westdeutschland von intensiven Diskussionen und den verschiedenen Versuchen einer Rekonstruktion marxistischer Theorie und Politik begleitet. Diese Diskussion ist mittlerweile zum Erliegen gekommen, stattdessen weht uns ein heftiger Wind ins Gesicht, der manchmal mit der Kurzformel Neoliberalismus bezeichnet wird. In Ostdeutschland wiederum wurden mit dem gescheiterten Sozialismusversuch zugleich auch alternative, radikale oder auch antiautoritäre Sozialismusrezeptionen über Bord geschmissen. Zeitgleich entwickelten sich Debatten, die hier kurz unter dem im Grunde wenig aussagekräftigen Begriff Poststrukturalismus gefasst werden, die für linke Theorie eine Reihe von Anstößen brachte – ohne jedoch in eine intensivere Diskussion mit sozialistischer Theorie zu treten. Auch der (nie besonders enge) Kontakt zwischen sozialistischer und feministischer Theoriebildung stellt sich für uns in der Form eine Herausforderung dar, die verschiedenen Ansätze gegenseitig fruchtbar zu machen.

Eine besondere Aufgabe unserer Beilage ist, jüngere Leserinnen und Leser mit sozialistischer Theorie in Kontakt zu bringen, sie hierfür zu interessieren und die Debatten in einer allgemeinverständlichen Weise zu führen und zu organisieren.

Unsere Beilage will zugleich intervenieren. Aktuelle gesellschaftspolitische Fragen und Bewegungen sowie Diskussionen der politischen Linken sollen aufgegriffen, analysiert und kommentiert werden. Sozialistische Theorie ohne Praxisbezug bleibt abstrakt, leblos.

In der Beilage sollen die Akteurinnen und Akteure zugleich ein Sprachrohr und einen Ort zum theoretischen Austausch finden. Wir wollen die Verständigung unter sozialistischen Linken fördern und diese auch ein Stück weit mit organisieren.

Der politische Hintergrund der Redaktionsmitglieder ist sehr unterschiedlich. Sie eint jedoch ein antiautoritäres und undogmatisches Sozialismusverständnis, das wir hoffentlich in der neuen Beilage zum Ausdruck bringen können.

Die unaufgeforderte Einsendung von Manuskripten und das Angebot zur Mitarbeit sind ausdrücklich erwünscht.

die Redaktion

Anschrift der SoZ+-Redaktion:

Regentenstr. 57-59
51063 Köln
Tel. 0221 9231196 (10–18h)
EMail: redaktion@soz-verlag.de
Web: www.sozonline.de

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