Zapatistas in Europa: Chiapas trifft Hambi
Ein Leben des Widerstands
von Musa Kaplan
In Los sueños que compartimos (Die Träume, die wir teilen) folgt die mexikanische Dokumentarfilmerin Valentina Leduc Navarro der zapatistischen Delegation auf ihrer Reise nach Europa, wo sie sich auf die Suche nach widerständigen Gemeinschaften machen. Im Zentrum steht die Frage, was unsere politischen Kämpfe verbindet und was wir voneinander lernen können.
weiterlesen›Jeder Acker, jede Fabrik‹
Termine der Filmvorführungen
dokumentiert
Die Art und Weise, wie wir unser Leben produzieren, ist dumm, gefährlich und grausam. Es ist an der Zeit, über eine Revolution nachzudenken, die die Gesellschaft grundlegend verändert.
Wir haben Genoss:innen zu den revolutionären Momenten der 1970er Jahre befragt. Wir haben mit Leuten gesprochen, die sich derzeit an Debatten über eine neue Produktionsweise beteiligen. Wir haben dutzende Arbeiter:innen interviewt, die sich aktuell auf Gemüseäckern, in Umspannwerken, Krankenhäusern oder U-Bahn-Schächten zur Wehr setzen.
In dem Film Jeder Acker, jede Fabrik entwickeln wir aus all diesen Stimmen ein konkretes Bild davon, wie der Übergang in eine postkapitalistische Gesellschaft aussehen könnte. – Für alle, die ihren Kopf nicht in den Sand stecken wollen.
Um die Diskussion zu vertiefen und erste organisatorische Schritte zu machen, laden wir euch im Herbst 2027 zu einer Konferenz ein. Näheres auf www.jederacker.de/de.
September-Termine
Berlin: 26.8., Rio Reiser Platz, open air, 20 Uhr
26.9. Kino in der Brotfabrik, 19 Uhr
28.9. IDA (Initiative demokratische Arbeitszeitrechnung)
Bielefeld: 20.9., Ostblock, Kulturhaus Bielefeld, 19 Uhr, in Anwesenheit der Filmemacherinnen
Bochum: 9.9., Endstation Kino, 18 Uhr, Wallbaumweg 22, in Anwesenheit der Filmemacherinnen
Braunschweig: 31.8., Universum Kino, 19 Uhr
Bremen: 29.9., Gewerkschaftshaus Bremen, mit Unkürzbar und Verdi, in Anwesenheit der Filmemacherinnen, 19 Uhr
Chemnitz: 24.9., Subotnik, Vetterstr.34a, in Anwesenheit der Filmemacherinnen, 19 Uhr
Dresden: 8.9., Thalia Kino, Görlitzer Str.6, im Rahmen der anarchistischen Tage Dresden, 19.30 Uhr
23.9., veranstaltet von der FAU Dresden, in Anwesenheit der Filmemacherinnen, 19 Uhr
Duisburg: 10.9., Syntopia, Gerokstr.2, in Anwesenheit der Filmemacher:innen, veranstaltet von der FAU Ruhr, 19 Uhr
Hamburg: 2.9., ATIF, Bartelsstr.25, in Anwesenheit von Protagonist:innen und der Filmemacherinnen, veranstaltet vom Jour Fixe Gewerkschaftslinke Hamburg, 18.30 Uhr
7.9., medienpädagogik zentrum mpz, Sternstr.4, 19 Uhr
Kassel: 12.9., veranstaltet von den Falken Kassel, im Club Commune, in Anwesenheit der Filmemacherinnen, 19 Uhr
Kiel: 3.9., Hansa 48, in Anwesenheit der Filmemacherinnen, veranstaltet von TKKG und Chefduzen, 20 Uhr
Köln: 12.9., Lichtspiele Kalk, in Anwesenheit der Filmemacherin, Veranstalter: ISO, 16 Uhr
Leipzig: 22.9., veranstaltet von translib, in Anwesenheit von Protagonistinnen & der Filmemacherinnen, 19 Uhr
Magdeburg: 28.8., Stadtteilladen, Maxim-Gorki-Str.40, in Anwesenheit von Protagonistinnen und der Filmermacherinnen, veranstaltet von der FAU Magdeburg, 19 Uhr
Münster: 8.9., Cinema Kurbelkiste, mit Ende Gelände Münster, FAU Münster, Treibhausdefekt und Furious Farmworkers, in Anwesenheit der Filmemacherinnen, 18.15 Uhr
Paderborn: 21.9., Akka, Giersstr.31, in Anwesenheit der Filmemacherinnen, 17 Uhr
Saarbrücken: 15.9., Kino 8 1/2, veranstaltet von Solidarische Aktion Saar, in Anwesenheit der Filmemacherinnen, 19 Uhr
Witzenhausen: 11.9., Scheunenkino in der Menschmeierei, Ludwigsteinstr., in Anwesenheit der Filmemacher:innen, veranstaltet von Fette Beute e.V., 19 Uhr
Das Festival ›Crossing Europe‹ in Linz
Von oben nach unten
von Kurt Hofmann
«Crossing Europe« ist das Festival des jungen europäischen Films. Was vielfach längst glatt und oberflächlich am Markenprodukt »Europäischer Film« erscheint, ist hier, bei ersten Filmen junger Filmemacher:innen mit »Ecken und Kanten« versehen, inhaltlich und ästhetisch abseits des ewig Gleichen.
weiterlesen„Eine Zukunft auf diesem Planeten erkämpfen“
Über die Verbindung von Klima- und sozialen Bewegungen zur Überwindung des Kapitalismus
Angela Klein im Gespräch mit Johanna Schellhagen
Johanna Schellhagen hat 2011 Labournet TV mitgegründet. Sie dreht, produziert und schneidet Videos und Dokumentarfilme.
Vor vier Jahren präsentierte sie ihren Film Der laute Frühling. In diesem Jahr erschien ihr Buch Wie wir uns eine Zukunft auf diesem Planeten erkämpfen. Mit Johanna Schellhagen sprach Angela Klein.
Zur Diagonale 2026 in Graz
Fahle Bilder der Unausweichlichkeit
von Kurt Hofmann
Einmal mehr bot das Festival des österreichischen Films den Cinephilen ein vielfältiges und spannendes Programm. Ab der nächsten Saison ist mit Einsparungen durch die Förderer zu rechnen, trotz aller Lippenbekenntnisse ist der Stellenwert der Kultur längst nicht so hoch wie in Sonntagsreden beschworen. Bloß an den »richtigen Stellen« sparen – bei manchen Sozialausgaben und vor allem bei den Asylwerbenden hat es schon angefangen und in Landesregierungen mit FPÖ-Beteiligung stehen viele kleine Kulturinitiativen schon jetzt vor dem Aus. Der Bund zögert in Sachen Kürzungen in manchen Bereichen (noch), macht vage Versprechungen in Sachen Alternativen, aber auch die Diagonale muss sich wohl auf kalte Zeiten vorbereiten.
weiterlesenSie haben eine Meinung? Vergessen Sie’s!
Zur Zensurdebatte in Deutschland und anderswo
von Kurt Hofmann
Was ist da passiert? Da hat eine etwas »Falsches« gesagt und schon wird öffentlich nach Konsequenzen verlangt. Der Ort des Geschehens: Die Berlinale 2026. Die nicht »aufgepasst« hat oder Vorkehrungen zur Vermeidung verpasst haben soll, ist die Festivalleiterin Tricia Tuttle.
weiterlesenApokalypse in den Tropen
Ein Film über Brasiliens Evangelikale
von Ayse Tekin
Der Film von Petra Costa* beleuchtet den anhaltenden politischen Kampf in Brasilien und die Hintergründe der Evangelikalen, die in jüngster Zeit in diesem Kampf die Politik des Landes geprägt haben.
weiterlesenDas Filmfestival in Locarno
Der Preis der Perfektion
von Kurt Hofmann
Das Festival in Locarno bot einmal mehr jenen, die nicht wieder sehen wollen, was sie ohnedies schon kennen, Raum für Entdeckungen.
weiterlesenStimme aus dem Nichts
Hind Rajab auf der Biennale von Venedig
von Marina Hoffmann
Am 7.Oktober 2023, dem jüdischen Feiertag Simchat Tora (Freude der Tora), greift die Hamas Israel an. Raketen detonieren. Zu Land, zu Wasser und aus der Luft überfallen Terrorkommandos Zivilist:innen und filmen ihre Taten – von Hinrichtungen zu Vergewaltigungen.
weiterlesenKinotipp
Mux’ Rückkehr
von Marina Hoffmann
Muxmäuschenstillx
Deutschland 2024
Regie: Jan Henrik Stahlberg
Zur Diagonale 2025
Das verlorene Gesicht
von Kurt Hofmann
Die Diagonale, das Festival des österreichischen Films in Graz, bot auch 2025 wieder ein vielfältiges Angebot mit Stoff für Diskussionen.
weiterlesenFilm: Mein Name Akim
Gedreht wurde in einer Geflüchteten-Unterkunft
von Marina Hoffmann
Mein Name Akim
Regie: Aleksandr Kim
Abschlussfilm der Internationalen Filmschule Köln
2025, 38 min.