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Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

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Betr.: Das Tempelhofer Feld in Berlin, SoZ 5/2014

zu Birger Scholz, Bebauen oder nicht bebauen?

von Iris Bührmann, Gärtnerin auf dem T-Feld und Aktivistin bei 100%

Das Feld ist einer der wenigen Orte in Berlin, an dem Integration praktiziert wird. Dies zeigt die tagtägliche Erfahrung von gemeinsamer Arbeit und lebendigem Austausch in den Allmendegärten auf der Neuköllner Seite. Die Tätigkeit dort ist für uns ein bereicherner Ausgleich zu anderer politischer Arbeit.

– In Neukölln leben (noch) größtenteils ärmere Menschen, die weder Vorgarten noch Balkon haben. Für sie ist das Feld ein Geschenk.

– Wir erleben, dass ein großer öffentlicher Raum auf unterschiedlichste Weise gestaltet, genutzt und größtenteils pfleglich behandelt wird. Es wächst ein Gefühl von «das gehört uns und jede/r ist willkommen».

– Die Stadtplanung und -gestaltung des Senats finden wir katastophal. Wer soll sich dort zu Hause fühlen?

– Wir sind gegen jegliche Aneignung von öffentlichem Raum. Niemand komme mir mit den paar «bezahlbaren Wohnungen».

Mein Ärger wächst, und als romantische Spinnerin ist mir meine Zeit zu schade, näher auf B. Scholz und seinen Unverstand einzugehen.


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