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Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

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Nur Online PDF Version Artikellink per Mail Drucken Soz Nr. 03/2013 |

Akteure und Vordenker der antifeministischen Männerrechtsbewegung in Deutschland

Arne Hoffmann, Journalist, Buchautor und Blogger, ist Mitglied bei MANNdat und Gründungsmitglied bei agens. Er war in der AG Männer, der Männerpolitischen Initiative der Piratenpartei aktiv, in der sich eine Reihe von antifeministischen Aktivisten bewegt. Sein Buch Sind Frauen die besseren Menschen? sieht er als Initialzündung der «neueren Männerbewegung» in Deutschland. Er bezeichnet sich als linksliberal.

Monika Ebeling war Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar und wurde abberufen, weil sie auf der offiziellen Seite der Stadt die Seite vaeternotruf.de verlinkt hatte, auf der in Bezug auf Sorgerechtsfragen u.a. Nazivergleiche gezogen werden. Ebeling distanzierte sich zwar sich offiziell davon, sie trat jedoch auf allen drei Internationalen Antifeministen-Treffen in der Schweiz als Rednerin auf. Sie unterhält den Blog Geschlechterdemokratie, und war bis Juni 2011 Mitglied bei agens, kooperiert mit MANNdat und der IGAF Schweiz. Am 30.1.2013 war sie bei Anne Will zu Thema «Sexismus-Aufschrei – hysterisch oder notwendig?» eingeladen.

Gerhard Amendt, Soziologe und bis 2002 Professor am Institut für Geschlechter- und Generationenforschung der Universität Bremen. Er ist Gründungsmitglied von agens und schreibt als Blogger u.a. für die Freie Welt und streitbar.eu. Neben seiner Abwertung des Feminismus im allgemeinen fordert er insbesondere die Abschaffung von Frauenhäusern als «Hort des Männerhasses». Homosexuelle bezeichnet er als «Perverse».

Eckhard Kuhla, Autor, Publizist und politischer Kabarettist. Gemeinsam mit seiner Frau Ramona trat er mit der Kabarett-Gruppe «Die Giftspritzen» auf. Er ist Vorsitzender von agens und veröffentlicht geschlechterpolitische Beiträge in der Internetzeitung Die Freie Welt. Er sprach 2010 auf dem 1.Internationalen Antifeminismus-Treffen. Gender Mainstreaming ist für ihn die «Schwächung der Jungen durch Umerziehen zu einem als positiv weiblich erklärten Verhalten». Als Beispiel dient ihm das Projekt «Faustlos», das in Kindergärten und Schulen «sozial-emotionale Kompetenzen in den Bereichen Empathie, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut» fördern will. Er unterzeichnete mit seiner Frau die Marburger Erklärung für «Freiheit und Selbstbestimmung», die u.a. Therapieformen für Homosexuelle auf freiwilliger Basis vorschlägt.

Eugen Maus, Inhaber des Dr.Maus-Verlags, bei dem sein einziges Buch veröffentlicht wurde: Eugen Prinz, Das Handbuch für Männer in Zeiten von Aids und Feminismus. Maus war wesentlich an der Gründung von MANNdat beteiligt und ist Vorsitzender des Vereins. Er schreibt sporadisch im wgvdl.com-Forum (Abkürzung für: Wieviel Gleichberechtigung verträgt das Land) und macht vor allem Medienarbeit, mehrfach trat er in Talkshows und Radioprogrammen auf.

und war an der Gründung der IGAF Deutschland beteiligt. Mit wgvdl.com, wikimannia und dem FemokratieBlog bietet das Ehepaar Hamprecht eine wichtige Infrastruktur. Es verlinkt auch Rechtsextremes, und es interessiert sich nicht dafür, woher es seine Informationen bezieht.


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1 Kommentar
  • 26.05.2013 um 16:41 Uhr, Barbarossa sagt:

    Eugen Maus
    1. hat seinen Vorsitz von MANNdat aus Altergründen abgegeben.
    2. Er schreibt auch seit Jahren nicht mehr bei wgvdl. Meines Wissens ist er sogar gesperrt worden, weil die dortigen Brüller mit seinen Argumenten nicht mithalten konnten
    3. Er war auch nicht an der Gründung von IGAF beteiligt. meines wissens haben sich sowohl der Verein MANNdat, als auch er selbst von IGAF distanziert. Jedenfalls war nie jemand von MANNdat bei irgendeinem IGAF-Treffen dabei. Jedenfalls nicht als MANNdat-Mitglied.
    4. Was hat eigentlich der Hinweis auf „das Ehepaar Hamprecht“ udn dass wgvdl „auch“ rechtes Gedankengut verlinkt unter Eugen Maus verloren?

    wgvdl ist ein Forum, bei dem sich jeder anmelden und schreiben kann. Wer sucht, wird dort sicher auch leicht Rechtsextremes finden können, das ist wahr. Vorwiegend sogar, aber eben nicht nur.


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