Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

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6. Februar 2010

Vor Streiks hatten alle Angst

Gespräch mit DDR-Oppositionellen, die nicht im Kapitalismus landen wollten
Teil IV

Die Redaktionen von express und SoZ haben einen gemeinsamen Fragekatalog erarbeitet, der von ehemaligen DDR-Bürgerinnen und -Bürgern aus dem Umkreis der Vereinigten Linken, des Neuen Forums und der Initiative Unabhängiger Gewerkschafter beantwortet wurde.  Aufgrund eines unverzeihlichen Versehens haben wir einen der Antwortenden bisher «verschwiegen», Werner Jahn. Wir bitten dafür um Entschuldigung und haben seine Antworten auf die bisherigen Fragen auf die nachfolgende Weise zusammengestellt. Werner Jahn zum Anspruch der DDR, wie er die Wende erfahren hat und wie die Situation in den Betrieben war.

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6. Februar 2010

Daniel Bensaïd (1946–2010)

von Tariq Ali

Daniel Bensaïd, der am 12.1.2010 mit 63 Jahren gestorben ist, war einer der talentiertesten marxistischen Intellektuellen seiner Generation.

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6. Februar 2010

Jörg Huffschmid (1940–2009)

Nachruf
von Ingo Schmidt

Im Kampf für soziale Gerechtigkeit war Jörg Huffschmid unermüdlich. Seinen Kampf mit dem Krebs hat er verloren. Am 5.Dezember ist er an den Folgen der Krankheit gestorben.

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6. Februar 2010

Von der Aktualität des Kommunismus

von Daniel Bensaïd

Der folgende Artikel ist einer der letzten, die Daniel Bensaïd geschrieben hat. Er ist Ende 2009 im vierten Heft der neuen Folge der von ihm zusammen mit Eustathis Kouvelakis und Francis Sitel herausgegebenen Pariser Zeitschrift ContreTemps erschienen, als einer von elf Beiträgen zum Thema «Wofür steht die Bezeichnung Kommunismus?».
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6. Februar 2010

Willie Mitchell (1928–2010)

Tod einer Soullegende
von Lothar A. Heinrich

Am 5.Januar erlag Willie Mitchell in Memphis einem Herzstillstand. Er war 81 Jahre alt und ist zu einer Legende der Soulmusik geworden.
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6. Februar 2010

Christa Wichterich, Gleich gleicher ungleich

Paradoxien und Perspektiven von Frauenrechten in der Globalisierung. Sulzbach: Ulrike-Helmer-Verlag, 2009
240 S., 19,90 Euro

von Gisela Notz
Christa Wichterich hat mehr als eine Aufsatzsammlung geschrieben. Es entstand ein feministischer Weltbericht über Paradoxien und Perspektiven von Frauenrechten in der Globalisierung.

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6. Februar 2010

Gerard Donovan, Winter in Maine

Gerard Donovan, Winter in Maine. Luchterhand, 2009, 208 S., 17,95 Euro
von Udo Bonn

Maine ist der nordöstlichste Bundesstaat der USA und mit 14 Einwohnern je Quadratkilometer sogar noch dünner besiedelt als etwa Finnland. Mit dem Oktober geht die Zahl der Touristen zurück, vorübergehend werden sie durch Jäger ersetzt, aber wenn der erste Schnee mit den kalten Stürmen aus Kanada kommt, wird es in Maine einsam und mit der Kälte unangenehm.

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6. Februar 2010

Eine andere Welt ist möglich?, Deutschland 2009

Kampf um Amazonien. Regie: Martin Keßler
von Angela Huemer

Die wichtigste Stromquelle Brasiliens ist die Wasserkraft. Nun plant die Regierung ein Riesenkraftwerk, Belo Monte, mitten in Amazonien. Es soll der größte Staudamm Brasiliens werden, 10.000 Quadratkilometer Urwald sollen darin versinken.
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6. Februar 2010

«Wir sind Kulturhauptstadt»

Essen und die Ruhr im Ausnahmezustand
von Rolf Euler

Am zweiten Januarwochenende wurde die Kulturhauptstadt Ruhr2010, oder wie es offiziell heißt: «Essen für das Ruhrgebiet» eröffnet. Hunderttausend Menschen kamen zur ehemaligen Zeche Zollverein, die schon länger zum Weltkulturerbe gehört.
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6. Februar 2010

Alfred Hrdlicka (1928–2009)

Die Kunst bleibt politisch
von Trautl Brandstaller
Alfred Hrdlicka, gestorben am 5.12.2009, war einer der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Er war daneben auch Zeichner, Maler, Grafiker und Schriftsteller. «Ein erratischer Block, der ihn an die Figuren der Ersten Republik, an die große Zeit des Roten Wien erinnert», so hat Elias Canetti einmal Alfred Hrdlicka beschrieben.
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