Monatsarchiv für März 2010
Die Arbeiter müssen sich an der Bewegung gegen die Diktatur beteiligen
Reza Shalguni über den Charakter der iranischen Opposition
Während die Atompläne des Iran Schlagzeilen machen, gehen die Proteste gegen die iranische Regierung weiter. Von außen ist es schwierig, die Lage richtig einzuschätzen. Um eine genauere Analyse und Antworten auf offene Fragen zu erhalten, sprach Anton Holberg mit REZA SHALGUNI, Gründungsmitglied der Organisation Revolutionärer Arbeiter Irans (Rahe Kargar – Weg des Arbeiters).
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Organisierung entlang der Wertschöpfungskette
Ein Ausweg aus der Krise der Arbeiterbewegung
von Ingo Schmidt
Das waren noch Zeiten, damals im Wirtschaftswunder: erst im Personalbüro den Arbeitsvertrag unterschreiben, dann im Betriebsratsbüro den Aufnahmeantrag für die Gewerkschaft abholen. Der Chef war immer noch Chef, aber wenigstens an die Leine gewerkschaftlicher Gegenmacht gelegt.
Die Friedrich-Naumann-Stiftung in Honduras
«Freiheit und Verantwortung»
von Hans Stimmer
«Mit allen Kräften für eine liberale Welt: Dafür ist die Friedrich-Naumann-Stiftung (FNS) für die Freiheit im Rahmen ihrer internationalen Arbeit in aller Welt im Einsatz. Wir fördern den Aufbau demokratischer, marktwirtschaftlicher und rechtsstaatlicher Strukturen, damit immer mehr Menschen in liberalen, demokratischen Gesellschaften leben können.
Haiti: Die bejubelte Invasion
Anstelle der Hilfe dominiert das Sicherheitsdenken
Christoph Marischka
Die USA nutzten das Erdbeben in Haiti für eine erneute Invasion. Aber auch andere Vertreter der internationalen Gemeinschaft zeigen koloniale Kontinuität.
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Haiti: Koloniale Kontinuitäten
von Christoph Marischka
Der Großteil der Bevölkerung Haitis stammt von aus Afrika verschleppten Sklaven ab, die in der zunächst spanischen, später französischen Kolonie überwiegend auf Plantagen einer kleinen europäischen Oberschicht arbeiten mussten.
Der Kampf der Tabakarbeiter in der Türkei
von Nick Brauns
Seit Monaten kämpfen die Beschäftigten des staatlichen Tabak- und Alkoholmonopols Tekel gegen ihre privatisierungsbedingte Entlassung.
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Abtreibungsprozess in Polen
Alicja Tysiac trotzt Staat und Kirche
von Norbert Kollenda
Alicja Tysiac wurde in Polen das geltende Recht, aus gesundheitlichen Gründen die Schwangerschaft abzubrechen, verweigert (siehe SoZ 02/10). Der Europäische Gerichtshof in Straßburg verurteilte daraufhin den polnischen Staat, weil er für die Einhaltung seiner Gesetze keine Rahmenbedingungen geschaffen hatte.
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‹Die Betriebslinke im Westen hielt sich vornehm zurück›
Gespräch mit DDR-Oppositionellen, die nicht im Kapitalismus landen wollten – Teil V
Die Redaktionen von express und SoZ haben einen gemeinsamen Fragekatalog erarbeitet, der von sieben ehemaligen DDR-BGürgerinnen und -Bürgern aus dem Umkreis der Vereinigten Linken, des Neuen Forums und der Initiative Unabhängiger Gewerkschafter beantwortet wurde.
Das Subjekt des gesellschaftlichen Wandels
Zu einem Strategiepapier aus dem Umfeld der Rosa-Luxemburg-Stiftung
von Daniel Kreutz und Christoph Jünke
Anfang September machte die erste Ausgabe der neuen Zeitschrift der Rosa-Luxemburg-Stiftung, LuXemburg – sie tritt die Nachfolge von Utopie kreativ an - mit der Kurzfassung einer Analyse des der Stiftung nahestehenden Instituts für Gesellschaftsanalyse (IfG) auf: «Die gesellschaftliche Linke in den gegenwärtigen Krisen».
Die sozialistische Demokratie und die realen Verhältnisse
Zu Arno Klönne, «Keine Bedingungen für sozialistische Demokratie», SoZ 02/10
von Angela Klein
Arno Klönne hat der Aussage in meinem Leitartikel aus SoZ 12/09 widersprochen, «der erste Versuch, auf deutschem Boden Sozialismus aufzubauen» sei gescheitert. Denn: Es gab in der DDR keinen Sozialismus, weil das neue politische System am Ende des Zweiten Weltkriegs nicht durch eine Volksopposition zustande kam, sondern im Gepäck der Roten Armee mitgeschleppt wurde.
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