1. Januar 2018

Jan C. Zoellick: Postwachstum. Unser Leben nach dem Wachstumswahn.

isw-Report 110, September 2017. 28 S., € 2,50
von Angela Klein

Mit dem prophezeiten Ende des Verbrennungsmotors ist in der Öffentlichkeit auch ein Diskurs angekommen, der es wagt, das bisherige Mobilitätskonzept, das auf dem privaten Pkw basiert, in Frage zu stellen. Er greift Vorstellungen von einer Lebensweise auf, in deren Mittelpunkt nicht der maximale Produktionsausstoß steht, sondern die beste und ressourcenschonendste Dienstleistung. weiterlesen

3. Dezember 2017

Börsenrekorde ohne Euphorie

Die Konjunkturentwicklung seit der Weltwirtschaftskrise
von Ingo Schmidt

Börsenrekorde, schwarze Nullen, steigende Beschäftigung – die Konjunkturaussichten scheinen glänzend. Und doch zieht sich Unsicherheit durch die Meldungen. Und das aus gutem Grund.

Wirtschaftsforscher sagen für die kommenden Jahre ein Wachstum um etwa 2 Prozent voraus. Das gilt heute als Erfolg, früher hätten solche Werte als Vorboten eines nahenden Abschwungs gegolten. weiterlesen

1. September 2017

Ökonomie: Krise ohne Ende

Der Kapitalismus stößt an seine inneren und äußeren Grenzen
Gespräch mit François Chesnais

Für den marxistischen Ökonomen François Chesnais trifft der Kapitalismus, gebeutelt von seinen inneren Widersprüchen und konfrontiert mit der ökologischen Krise, auf «unüberwindbare Schranken». Das Gespräch mit ihm führte Henri Wilno für die französische Monatszeitschrift L’Anticapitaliste. weiterlesen

1. Mai 2017

Entqualifizierung und der Zwang zu überflüssiger Arbeit

Reihe Arbeit 4.0
von Werner Seppmann

Zum Kernbestand der kapitalistischen Legenden, dem auch viele Linke anhängen, gehört die Behauptung, der industrielle Fortschritte hätte zu mehr Arbeitsplätzen mit hohen Qualifikationsanforderungen geführt. Das steht im Widerspruch zu vielen industriesoziologischen «Befunden» und stimmt für die großen Rationalisierungswellen seit den 70er Jahren des 20.Jahrhunderts so nicht. weiterlesen