Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

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Trump und der Trumpismus tragen zum Zerfall seines Regimes bei
von Paul Le Blanc

Drei Elemente charakterisieren den Hintergrund, vor dem der Aufstieg Trumps und der Trumpismus verständlich werden.

  1. Wir befinden uns in einer Übergangsphase. So wie wir vor drei Jahrzehnten vom Kalten Krieg in das Zeitalter der Globalisierung übergingen, sind wir nun in ein Zeitalter der Krise, des Chaos und des Zerfalls eingetreten. Struktur und Dynamik der Weltwirtschaft führen zu verschärfter Ungleichheit, mehr Instabilität und Zerstörungskraft, womit die Zukunft der menschlichen Zivilisation in Frage gestellt wird.
    Dies geht einher mit einem starken Rechtsruck eines bedeutenden Teils der herrschenden Klasse, aber auch eines Teils der breiten Bevölkerung. Der Rechtsextremismus von Donald Trump ist jedoch nur Ausdruck eines tieferen Trends zu mehr Autoritarismus, Irrationalität und imperialistischer Gewalt.
    Am schwersten wiegt jedoch die Tatsache, dass eine unersättliche Marktwirtschaft, die darauf ausgelegt ist, unglaublich wohlhabende Eliten noch reicher zu machen, eng verbunden ist mit immensen Umweltzerstörungen – das bedroht das Überleben der Menschheit unmittelbar.
  2. Zum Gesamtkontext, vor dem der Trumpismus zu sehen ist, gehört auch die tiefgreifende Erosion und der teilweise Zusammenbruch der organisierten Arbeiterbewegung.
    Die Arbeiterbewegung der Vereinigten Staaten besteht als bürokratische und weitgehend wirkungslose Hülle dessen fort, was sie einst war. Damit verbunden ist ein allgemeiner Zerfall und das Verschwinden der traditionellen organisierten Linken in den Vereinigten Staaten. Dies kommt einer dramatischen Erosion der organisierten Quelle praktischer politischer Perspektiven, gesammelter Erfahrungen und erfahrener Kader gleich. Den Organisationen der traditionellen Linken ist es bislang nicht gelungen, sich angemessen zu erneuern, sodass sie nur noch als fragmentarische Überreste weiterbestehen.
  3. Diese beiden Elemente haben und hatten unweigerlich eine radikalisierende Wirkung auf neue Schichten junger Menschen, die im wesentlichen Teil einer prekären, aber wachsenden Arbeiterklasse sind. Sie drückte sich aus in der Occupy-Wall-Street-Bewegung, der Black-Lives-Matter-Bewegung, einer facettenreichen Frauenbefreiungsbewegung sowie in neuen Formen der gewerkschaftlichen Organisierung und der Arbeitskämpfe. Sie fand Widerhall in den Wahlkämpfen von Bernie Sanders, Alexandra Ocasio-Cortez, Zohran Mamdani u.a., die die sozialistische Idee wieder in den Mainstream der US-Politik gerückt haben, meist im Rahmen der Demokratischen Partei – aber auch im rasanten Wachstum der Democratic Socialists of America (DSA).

Trump: ein Inbegriff der Mittelmäßigkeit
Täglich sind die Schlagzeilen voll von den herrischen, dabei oft ungeschickten politischen Entscheidungen Trumps, seinem ungehemmten imperialen Expansionsstreben und seiner Übergriffigkeit – wie er lügt, wie er sich widerspricht, wie er sich unverschämt bereichert und kein Gesetz für sich gelten lässt. Für die meisten Amerikaner hat seine Politik verheerende Folgen, doch sie trägt zugleich zum Zerfall seines Regimes bei und torpediert sein MAGA-Projekt.
Zu Trumps Eigenschaften gehören sicherlich Arroganz und Bigotterie, er ist berüchtigt dafür, ein grundsätzlich unehrlicher Mensch zu sein, mit einer Neigung zum Tyrannisieren und Prahlen. Er ist ein sich selbst vermarktender »Draufgänger«, der zwanghaft seine Erfolge hervorhebt, aber auch behauptet, weiter gegangen und mehr erreicht zu haben, als tatsächlich der Fall ist. Als ignoranter Mann, der seine Unwissenheit zur Tugend erhebt (»Ich lese keine Bücher!«), gibt er vor, weit mehr zu wissen, als er tatsächlich weiß. Er übertreibt die Wertschätzung, die ihm entgegengebracht wird, und schreibt sich Erfolge zu, die nicht seine eigenen sind.
Sein Status als Milliardär verleiht allem, was zur narzisstischen Selbstinszenierung seiner Person gehört, zusätzlichen Glanz und Autorität. Er ist durch und durch ein Kapitalist und sehr stolz darauf; 34mal wurde er schon wegen schwerer Straftaten verurteilt, weshalb viele ihn als Gauner bezeichnen.
Einige behaupten, Trump sei ein Faschist. Andere bezweifeln, dass er konsequent und kohärent genug ist, um die Rolle eines Benito Mussolini oder eines Adolf Hitler zu spielen.

Der Trumpismus
Was als Trumpismus bezeichnet werden kann, geht allerdings über Dysfunktionalität, Korruption und das verzweifelte, aber gefährliche Herumfuchteln eines alternden Individuums und seines Regimes hinaus. Es zeichnet sich durch mehrere wesentliche Elemente aus:
Ein Element ist bewaffnet und gefährlich: Das sind die Kräfte, die sich am 6. Januar 2021 zusammenschlossen, um das Kapitol zu stürmen, darunter die Proud Boys, die Oath Keep­ers, militante Teile der Tea-Party-Bewegung, moderne Anhänger der alten Konföderierten Staaten sowie verschiedene Nazi- und White-Supremacist-Gruppen.
Diese einst marginalisierten Elemente sind in den politischen Mainstream vorgedrungen und unter der aktiven Förderung durch Trump und andere in seinem Umfeld erheblich gewachsen. Trump ist allerdings kaum in der Lage, diesen Teil der Bewegung wie auch die MAGA-Bewegung insgesamt, die riesig und vielfältig ist, zu kontrollieren.
In Teile der Pro-Trump-Wählerschaft hat sich zudem etwas eingemischt, das als »christlicher Nationalismus« bezeichnet wird. Dieser lehnt die in der Unabhängigkeitserklärung verankerten Ideale der radikalen Demokratie ab und behauptet, die USA seien von Christen gegründet worden, die eine christliche Nation auf der Grundlage von Gottes Willen errichten wollten – so wie ihn rechtsgerichtete Fundamentalisten definieren, die den Gedanken einer Demokratie mit gleichen Rechten als eine mit dem Christentum unvereinbare Häresie betrachten.
Ein weiteres Standbein des Trumpismus bildet die Gruppe konservativer Organisationen und Einzelpersonen, die im »Project 2025« der Heritage Foundation zusammengeführt wurden. Die in den 1970er Jahren gegründete Heritage Foundation dient seit der Präsidentschaft Reagans als Zentrum für konservative Wissenschaftler, Intellektuelle und politische Entscheidungsträger. Ihr jüngstes Werk war der 900 Seiten starke Leitfaden für die Politikgestaltung der zweiten Regierung Trump: »Mandate for Leadership: The Conservative Promise«. Es ist eine Art konservatives Manifest, das den ungezügelten Kapitalismus verteidigt. Die vorrangige Aufgabe des US-Präsidenten sieht es darin, »das dynamische Genie der freien Marktwirtschaft« zu entfesseln. Dies geht Hand in Hand mit Vorschlägen zur Errichtung eines zentralistischen autoritären Regimes, um eine breite Palette rechter Politikmaßnahmen durchzusetzen.
Das dritte Standbein des Trumpismus ist die Republikanische Partei. Führende Persönlichkeiten und Mitarbeiter dieser Partei haben nicht als Trump-Anhänger begonnen. Ein sachkundiger ehemaliger republikanischer Funktionär erklärte jedoch, Trump und andere seines Schlages hätten, um Wahlen zu gewinnen, »Argumente vorgebracht, an die keiner von uns glaubte«, und »die Menschen dazu brachten, sich über Probleme zu ärgern, die wir weder lösen wollten noch lösen konnten«. Er gestand, dass oft ein unausgesprochener Rassismus eingesetzt wurde. »Diese Taktiken blieben nicht nur ungehindert, sondern wurden durch eine rechtsgerichtete Medienlandschaft noch verstärkt, mit der wir unter einer Decke steckten und die ihre eigenen ruchlosen Motive hatte: Sie sammelten Klicks und Aufrufe, indem sie Wut schürten ohne die Absicht, etwas zu liefern, das den Alltag der einfachen Menschen bereichern könnte.«
Ein anderer ehemaliger republikanischer Funktionär betonte, es sei ein Fehler zu meinen, Trump habe die Republikanische Partei »gekapert«. Vielmehr sei Trump »die logische Konsequenz dessen, was aus der Republikanischen Partei in den letzten fünfzig Jahren geworden ist«, ein natürliches Produkt der Elemente von Rassismus, Selbsttäuschung und Wut, die zum Wesen der Republikanischen Partei geworden seien.
»Trump ist nicht die Krankheit, er ist das Symptom«, schrieb der amerikanische Journalist Chris Hedges. »Trump baute tatsächlich auf einer Unzufriedenheit auf, die in den Vereinigten Staaten bereits weit verbreitet war.« Diese ist jedoch ein globales Phänomen, an dem Massenbewegungen und manchmal auch Regierungen in einer Vielzahl von Ländern beteiligt sind: Argentinien, Brasilien, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Indien, Italien, Russland, die Türkei usw. Manchmal wird dafür der Begriff »Faschismus« verwendet, doch scheint es im Moment passender, es als »Faschismus im Entstehen« zu verstehen. Wir haben es mit etwas zu tun, das noch kein faschistisches Regime ist. Denn es gibt Raum für Proteste und Organisierung gegen das, wofür Trump steht. Und es gibt breite Kräfte, nicht nur auf der Linken, die sich ihm entgegenstellen.

Das Versagen des alten Establishments
Zu verstehen ist der Trumpismus nur, wenn man berücksichtigt, dass das alte politische Establishment von den Liberalen und Gemäßigten der Demokratischen Partei bis hin zu den gemäßigt konservativen Republikanern sich in den letzten Jahrzehnten diskreditiert hat, weil es sich als unfähig erwiesen hat, Probleme anzugehen, die es lieber leugnete und behauptete: »Es ist alles in Ordnung.« Aber die Menschen wussten, dass nicht alles in Ordnung war, und dies führte zu einer Radikalisierung innerhalb der US-Bevölkerung und der Wählerschaft. Hinzu kam, dass auch die Gewerkschaften, die mit der Demokratischen Partei verbunden waren, sich zunehmend als unfähig erwiesen, den Arbeitern zu helfen.
Ein großer Teil der amerikanischen Bevölkerung – wenn auch nicht die Mehrheit – hat sich von Trumps neuem Politikstil und seinen überzogenen Versprechungen angezogen gefühlt. Auch ein Teil der herrschenden Klasse der USA hegte die Hoffnung, Trumps autoritäre Politik könne dazu beitragen, eine gewisse Stabilität aufrechtzuerhalten. Denn die Instabilität bedrohte ihre Profite und ihr System, daher waren sie bereit, sich auf ihn einzulassen.
Zur Zeit des Vietnamkriegs in den 60er und frühen 70er Jahren war die Situation eine andere. Damals konnten die Menschen Illusionen über die langfristige Tragfähigkeit des Systems hegen – heute zieht das nicht mehr. Das hat Folgen für die Sorte von Politikern, die Menschen heute bereit sind zu unterstützen, und für die Lösungen, die sie suchen.
Während eines Großteils des 20.Jahrhunderts war die organisierte Linke eine dynamische Kraft von beträchtlicher Bedeutung in den USA. Gegen Ende des Jahrhunderts war sie jedoch weitgehend in der Demokratischen Partei aufgegangen. Ein Teil ihrer Rhetorik, viele ihrer Werte und ein Großteil ihrer Reformagenda waren nun in dieser Partei zu finden. Doch ein aufrichtiges, praktisches Engagement, die wirtschaftliche Diktatur des Kapitalismus durch die wirtschaftliche Demokratie des Sozialismus zu ersetzen, stand nicht mehr zur Debatte.
Diejenigen Kräfte, die die Demokratische Partei tatsächlich dominieren, sind eng mit der kapitalistischen Wirtschaft verflochten, und da der Kapitalismus in eine Ära des Verfalls eingetreten ist, hatten sie keine wirklichen Lösungen anzubieten und sind unfähig, eine dauerhafte Alternative zum Trumpismus darzustellen.

Trump ohne Mehrheit
Im vergangenen Jahr gab es mehrere Wellen von Protesten. Die erste große fand im April 2025 unter dem Slogan »Hands Off« statt: »Hands Off« vom Gesundheitssystem, vom Bildungssystem und von verschiedenen anderen Dingen, die vom Trump-Regime demontiert oder angegriffen werden. Darauf folgten kleinere, aber dennoch massive Kundgebungen, die sich vor allem auf soziale und wirtschaftliche Themen konzentrierten, aber auch einige Bezüge zur Außenpolitik enthielten – Palästina, Ukraine usw.
Die größten Demonstrationen von allen waren die »No-Kings«-Demonstrationen: ein massiver Ausbruch von Wut und Zorn sowie Spott über Trumps Anmaßungen. Diese Massenaktionen des Widerstands haben sich bis ins Frühjahr 2026 fortgesetzt. Am 1.Mai dieses Jahres riefen die Menschen schon »No Tyrants«, »No Kings«, »No Dictators«. Es herrscht breite Einigkeit darüber, dass die Grundsätze der revolutionären Unabhängigkeitserklärung und der konservativeren US-Verfassung gegen Trump verteidigt werden müssen.
Pro-Trump-Kräfte können nicht annähernd etwas in dieser Größenordnung mobilisieren. Trump behauptet, ein überwältigendes Mandat des amerikanischen Volkes zu haben, doch das ist eine Lüge. Er mag zwar die Mehrheit der Wahlmännerstimmen gewonnen haben, aber sicher keine überwältigende Mehrheit. Und er hat keine absolute Mehrheit vom amerikanischen Volk erhalten. Er konnte 2024 zwar mehr Stimmen auf sich vereinen als seine Konkurrenten, doch sein Mandat ist hauchdünn. Und ich glaube, dass er mit seiner Politik, die uns allen schadet, seine eigene Unterstützerbasis untergräbt.
Die Massenmobilisierungen gegen ICE auf den Straßen von Los Angeles, Minneapolis, Chicago und anderswo haben die gewalttätigen Bemühungen der in diese Städte entsandten Ordnungskräfte, den Widerstand gegen Trumps rassistische Migrationspolitik zu brechen, zunichte gemacht. Diese Politik wird von einem harten Kern von Trump-Anhängern unterstützt in dem Glauben, Amerika würde dadurch wieder groß werden.
Doch die Herzen und Köpfe der Mehrheit sind in diesem rechten harten Kern nicht zu finden. Für sie zählt Chancengleichheit und ein besseres Leben für alle – Dinge, die im Mittelpunkt des amerikanischen Traums standen und die nicht mehr auf der Tagesordnung stehen. Immer mehr Menschen sehen sich damit konfrontiert und denken ihre Situation neu durch. Es findet eine Radikalisierung statt. Ein Teil hat sich in eine rechtsautoritäre Richtung entwickelt, aber es sind derzeit auch mehr linke Ideen im Umlauf als noch zu Beginn dieses Jahrhunderts.

Hoffnung
Bernie Sanders, eine radikale Gruppe von Kongressabgeordneten, Zohran Mamdani – sie alle treiben die Idee des Sozialismus im Kongress voran. Mamdani wurde mit überwältigender Mehrheit zum Bürgermeister von New York City gewählt. All dies hat große Auswirkungen. Die Art und Weise, wie diese Politiker Sozialismus definieren, ist vage und unklar, und meiner Meinung nach gehen sie manchmal zu weit in den Kompromissen, die sie mit dem politischen Establishment und dem kapitalistischen System schließen. Aber die Idee des Sozialismus, einer Wirtschaft, die von der Mehrheit der Menschen (also von der Arbeiterklasse) kontrolliert wird, ist Teil der Lösung. Das ist für manche Menschen schwer zu begreifen oder zu akzeptieren, doch die Realitäten sind derzeit im Fluss, und es herrscht enorme Unzufriedenheit.
Der Massenkampf, der ausgebrochen ist, ist sehr ermutigend. Liberale und Gemäßigte der Demokratischen Partei haben natürlich bei der Organisierung der jüngsten Proteste geholfen, denn gemeinsam mit noch konservativeren Kräften sehen sie den Trumpismus als Bedrohung für die Stabilität und für jedes kohärente, dauerhafte System.
Wir auf der politischen Linken müssen – soweit möglich und dort, wo Übereinstimmung besteht – mit einigen dieser Kräfte zusammenarbeiten. Aber ab einem bestimmten Punkt müssen wir über das hinausgehen, wofür einige dieser Leute stehen, denn sie sind Teil des Problems. Sie haben durch ihre eigenen Grenzen und Unzulänglichkeiten dazu beigetragen, Trump ins Amt zu bringen. 
Wir Sozialisten müssen sozialistische Perspektiven so vermitteln, dass sie für die Menschen Sinn ergeben. Dies muss mit konkreten Kämpfen verbunden sein, um die akute Situation zu verbessern und die Interessen der Arbeiterklasse hier und jetzt zu schützen. Es muss jedoch klar sein, dass dies nur erste Schritte sind und wir noch viel weiter gehen müssen. Das derzeitige Wirtschaftssystem wird die Verbesserungen und Schutzmaßnahmen, für die wir kämpfen, weiterhin untergraben. Deshalb brauchen wir eine Wirtschaftsdemokratie: Das ist es, was Sozialismus ausmacht.
Die Massenproteste müssen weitergehen, doch sie allein reichen nicht aus. Kämpfe zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen hier und jetzt sind notwendig, aber die Menschen müssen verstehen, dass die Machtverhältnisse sich ändern müssen.
Wenn genügend Menschen durch ihre eigene Lebenserfahrung zu dieser Erkenntnis gelangen, wird ein revolutionärer Durchbruch möglich. Er wird davon abhängen, ob die linken und sozialistischen Kräfte in der Lage sind, so zu wachsen und zu reifen, dass sie dazu beitragen können, ihn zu verwirklichen.

Paul Le Blanc ist Historiker aus Pittsburgh, USA, und Autor zahlreicher Bücher über die Geschichte der US-amerikanischen und internationalen Arbeiterbewegung. Er ist Mither­ausgeber englischsprachiger Ausgaben der Schriften von Rosa Luxemburg und L.D. Trotzki sowie Autor von From Marx to Gramsci und Marx, Lenin and the Revolutionary Experience. Im Sommer 2026 erscheint im Berliner Manifest Verlag sein Buch ­Lenin und die revolutionäre Partei (etwa 450 S., 25 Euro).

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