Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

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LeserInnenbriefe schreiben und lesen

Die Briefe von Lesern und Leserinnen sind Diskussionsbeiträge, die nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wiedergeben. Hier können Sie einen Leserbrief schreiben. Bisherige Leserbriefe:


Leserbrief 7. März 2015

Leserbrief zu Charlie Hebdo, SoZ 02/2015

Der Leserbrief bezieht sich vor allem auf die auf Seite 2 abgebildeten Karikaturen sowie insgesamt auf das Dossier zu Charlie Habdo in der Ausgabe.

Liebe SoZ,
zu eurem Dossier Charlie Hebdo in der aktuellen Nummer ein paar Kommentare.
Zunächst auf eurer Seite zwei, dort bildet ihr drei vermeintliche Titelblätter von Charlie Hebdo ab, übernommen von der Berliner Zeitung, und
kritisiert im Kommentar daneben, dass sich die Zeitung für diese Publikation danach entschuldigt habe.

Leserbrief 7. März 2015

Leserbrief Charlie Hebdo SoZ 02/2015

Betr.: Artikel von Sophia Deeg auf Seite 3, von Shlomo Sand auf Seite 4, von Angela Klein auf Seite 2
von Winfried Czeyka

Ausgehend von der sicherlich zutreffenden Feststellung, dass es die langjährige Praxis der Wochenzeitung Charlie Hebdo ist, „von Muslimen als beleidigend empfundene Karikaturen zu bringen“ (In der SoZ vom Februar 2015, im Artikel Die Tage danach, kennzeichnet Sophia Deeg mit diesen Worten inhaltlich das, was sie als den Gegenstand einer Diskussionsrunde wahrnahm, die im Anschluss an den Abdruck der dänischen Mohammed-Karikaturen in Charlie Hebdo stattfand.) thematisiert die Autorin den Rassismus in der französischen Gesellschaft. Mit ihrer Feststellung, dass „Muslime und Araber in Frankreich auf Schritt und Tritt rassistisch diskriminiert werden“ (ebenda) hat sie Recht, und man möchte nur noch hinzufügen, dass Frankreich differenzierte Muster der Diskriminierung entwickelt hat, mit denen auch die Menschen, die in anderen Teilen des früheren französischen Kolonialreiches ihre Wurzeln haben, in jeweils spezifischer Weise rassistisch diskriminiert werden.

Leserbrief 24. Februar 2015

Betr.: Charlie Hebdo und Berliner Zeitung, SoZ 2/2015

Charlie Hebdo: Groteske Zuschreibung, Nazi-Verharmlosung und ein tatsächlicher Fehler
von Bernard Schmid

In ihrer letzten Ausgabe ist die SoZ einer schweren journalistischen Verfehlung, für welche ein bürgerliches Presseorgan die Schuld trägt, aufgesessen. Man sollte den bürgerlichen Zeitungen eben nie zu viel Glauben schenken! In diesem Falle ist es die Berliner Zeitung, die dafür verantwortlich zeichnet, und also zu einer Entschuldigung allen Grund hätte – eine solche wird durch die SoZ auch erwähnt, allerdings aus einem anderen Motiv als dem, das tatsächlich vorliegt.

Leserbrief 1. November 2014

Betr.: Wolfgang Leonhard, in SoZ 10/2014

von Arno Klönne

Zutreffend schildert Manuel Kellner, welche aufklärende Bedeutung seinerzeit Wolfgang Leonhards Buch „Die Revolution entläßt ihre Kinder“ hatte. Ergänzend ist zu überlegen, ob zeitgeschichtliche Aufschlüsse in der politischen Biographie des Autors nach seinem Wechsel gen Westen liegen können.

Leserbrief 30. September 2014

Betr.: Das Tempelhofer Feld in Berlin, SoZ 5/2014

zu Birger Scholz, Bebauen oder nicht bebauen?

von Iris Bührmann, Gärtnerin auf dem T-Feld und Aktivistin bei 100%

Das Feld ist einer der wenigen Orte in Berlin, an dem Integration praktiziert wird. Dies zeigt die tagtägliche Erfahrung von gemeinsamer Arbeit und lebendigem Austausch in den Allmendegärten auf der Neuköllner Seite. Die Tätigkeit dort ist für uns ein bereicherner Ausgleich zu anderer politischer Arbeit.

Leserbrief 2. Juli 2014

Friedensbewegung 2014, Linke und Ukraine

LESERBRIEFE

 

Betr.: SoZ 6/2014

Die SoZ hat in ihrer Ausgabe vom Juni 2014 einen Artikel veröffentlicht, in dem über die Vita wichtiger Führer der russophonen «Separatisten» in der Ukraine informiert wird. Das ist gut so, denn möglichst umfassendes Wissen ist immer von Vorteil. Ob die Informationen über den nationalistischen bis rechtsradikalen Hintergrund der erwähnten Protagonisten in allen Fällen voll und ganz stimmen und wie weit damit der ideologische Hintergrund der bewaffneten Kämpfer im russischsprachigen Teil der Ukraine adäquat beschrieben ist, kann ich nicht beurteilen, aber es würde mich wundern, wenn sich heutzutage in Europa – und nicht nur dort – bewaffnete Formationen in nennenswertem Ausmaß aus pazifistischen, linksliberalen oder gar linken Kreisen rekrutierten. Soweit also zu diesem Artikel.

Leserbrief 30. Juni 2014

Den Faschismus konsequent bekämpfen

von Huck Finn

Die Ursachen für den Faschismus liegen zum einen in der Gewalt in den Familien begründet; zum anderen in den sozialen Verhältnissen, die der Kapitalismus mit sich bringt. Zu beiden ist zu sagen: «Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.»

Leserbrief 30. Juni 2014

Friedensbewegung 2014, Linke und Ukraine

Betr.: SoZ 6/2014

von Lothar A. Heinrich

Die SoZ hat in ihrer Ausgabe vom Juni 2014 einen Artikel veröffentlicht, in dem über die Vita wichtiger Führer der russophonen «Separatisten» in der Ukraine informiert wird. Das ist gut so, denn möglichst umfassendes Wissen ist immer von Vorteil. Ob die Informationen über den nationalistischen bis rechtsradikalen Hintergrund der erwähnten Protagonisten in allen Fällen voll und ganz stimmen und wie weit damit der ideologische Hintergrund der bewaffneten Kämpfer im russischsprachigen Teil der Ukraine adäquat beschrieben ist, kann ich nicht beurteilen, aber es würde mich wundern, wenn sich heutzutage in Europa – und nicht nur dort – bewaffnete Formationen in nennenswertem Ausmaß aus pazifistischen, linksliberalen oder gar linken Kreisen rekrutierten.

Leserbrief 2. Juni 2014

Betr.: Das Tempelhofer Feld in Berlin, SoZ 5/2014

zu Birger Scholz, Bebauen oder nicht bebauen?

von Paul Grasse

Ich weiß, eine Kolumne ist parteilich und zugespitzt. Das Haudrauf-Prinzip auf alle Kräfte, die das Feld erhalten und die Rundumbebauung des Senats verhindern wollen, finde ich allerdings, gelinde gesagt, besserwisserisch, engstirnig und von Ignoranz geprägt. Ich will nur einige Aspekte anführen.

Nur Online 6. Mai 2014

Zum Nachruf auf Karlheinz Deschner

von Gabriele Röwer, Mainz Wer meint, Karlheinz Deschner habe die Neuzeit nicht mehr erreicht, übersieht, dass er bereits vor dem Erscheinen des 1. Bandes der dann zehnbändigen, Ende des 18. Jahrhunderts endenden „Kriminalgeschichte des Christentums“ (1986-2013) in mehreren Phasen die neueste, durch die (zumeist geheimdiplomatischen) Verbindungen von Vatikan und europäischem (inkl. kroatischem) Faschismus besonders verbrechensreichenreiche Papstgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts geschrieben hat:

Leserbrief 1. Mai 2014

Betr.: Interview mit Josef Daher, SoZ 4/2014

Schulterschluss

von Pitt aus Oberhausen

Für Josef Daher lebt die syrische Revolution, weil noch «Strukturen der Selbstorganisation» auf «niedrigstem Niveau» existieren. Was ist das für eine politische Revolution, in der die Jihadisten der ISIS, Al Nusra und die Salafisten der Islamischen Front täglich stärker werden, die Komitees unterdrücken können und mit ethnischen Säuberungen gegen ArmenierInnen und KurdInnen begonnen haben?

Leserbrief 1. April 2014

Russische konstruktivistische Avantgarde

Betrifft: Umsturz und Krieg, SoZ 2/2014, S.24

von Walter Zehringer

Bezugnehmend auf die Ausstellung «1914, die Avantgarden im Kampf» schreibt Angela Klein, dass sich die westeuropäische Künstleravantgarde zwar antibürgerlich gab, aber trotzdem für Gott, Kaiser und Vaterland in den Krieg zog, eine neue Formsprache in der Malerei entwickelte, doch keine Kritik an den sozialen Verhältnissen formulierte. Hier möchte ich auf die russische Konstruktivistische Avantgarde hinweisen,