Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

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29. Juli 2011

Deutsche Linke und die arabische Revolution

Der Feind meines Feindes
von Harald Etzbach

Ein Teil der deutschen Linken tut sich schwer mit den arabischen Protestbewegungen – jedenfalls mit manchen von ihnen.

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29. Juli 2011

Antisemitismusvorwurf

Eine hinterhältige Waffe
von Michael Warschawski
Roger Cukierman, Anfang des 21.Jahrhunderts Chef von Frankreichs jüdischer Gemeinde, hat einmal der israelischen Zeitung Haaretz stolz erzählt, wie er Ariel Sharon empfohlen hat, Israel solle die harsche internationale Kritik an den Massakern vom Oktober 2000 dadurch ersticken, dass es eine neue Front eröffnet: die des Antisemitismus.

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29. Juli 2011

Das Ende der «Tarifeinheit»

Ver.di bläst zum Rückzug
von Jochen Gester
Ein Jahr dauerte der Spuk. Auf Initiative der organisierten Arbeitgeber hatte sich eine handverlesene, kleine Männerrunde aus BDA und DGB gebildet, die über eine Gesetzesinitiative zur Beschränkung des Koalitionsrechts das Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) über die Aufhebung der Tarifeinheit ins Leere laufen lassen wollte.

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29. Juli 2011

«Wir gehen erst,wenn ihr geht»

Gespräch mit Ilona Herrmann über die Bewegung für direkte Demokratie in Griechenland
Die spanischen Empörten nahmen sich den Tahrirplatz in Kairo zum Vorbild, als sie am 15.Mai die Hauptplätze von Barcelona und Madrid besetzten. Eine neue Aktionsform war gefunden, um die Entschlossenheit des Widerstands gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf die Lohnabhängigen und die öffentlichen Haushalte zum Ausdruck zu bringen. Auf einem der vielen Plakate und Transparente stand: «Pssst, die Griechen schlafen noch.»

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29. Juli 2011

Die Deutschen müssen zahlen

Eine Aufstellung der deutschen Kriegsschulden an Griechenland
Tasos Minas Iliadakis
«Die Deutschen sollen erst mal ihre Kriegsschulden an Griechenland bezahlen, bevor sie von uns was wollen.» Diese Forderung wird in Griechenland immer lauter – und sie ist berechtigt.

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29. Juli 2011

Spanien: Democracia real, ya!

Begegnung mit der Bewegung des 15.Mai
von Nacho Álvarez
Die Bewegung des 15.Mai wird das politische und soziale Leben Spaniens stark verändern.

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29. Juli 2011

Volksentscheide in Italien

Die Ära Berlusconi geht zu Ende
von Salvatore Cannavò
Das Referendum vom 12.Juni bescherte dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi eine dreifache Niederlage: Es werden keine neuen Atomkraftwerke gebaut, das Wasser wird nicht privatisiert, und Berlusconi bekommt keinen Freifahrtschein für seine Gesetzesverletzungen.

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29. Juli 2011

Alstom-Belegschaften kämpfen gegen Massenentlassungen

Sichere Zukunft durch Rückeroberung von Marktanteilen?
von Jochen Gester
Der Hersteller von Kraftwerken, Turbinen und Generatoren, Alstom, will im Zuge einer Umstrukturierung des Konzerns weltweit 6000 Arbeitsplätze abbauen, mehr als die Hälfte davon in Europa.

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29. Juli 2011

Zum Tarifkonflikt in den Printmedien

Dreht sich der Wind?
von Jochen Gester
In der Druckindustrie geht es diesmal ums Ganze. Seit Anfang des letzten Jahres gibt es in der Druckindustrie Tarifverhandlungen für die Redakteure von Printmedien.

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29. Juli 2011

«Zum Verzichten braucht man keine Gewerkschaft»

Leipziger Debatte um einen Wandel in der Gewerkschaftsbewegung
von Roman Stelzig und Herbert Münchow
«Wie können die Gewerkschaften in die Offensive kommen?» lautete das Thema einer sehr gut besuchten Veranstaltung, die am 3.Mai 2011 in Leipzig vom Marxistischen Forum, der AG Betrieb & Gewerkschaft und dem Rotfuchs Förderverein durchgeführt wurde.

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29. Juli 2011

Abfälle und Almosen – Das Beispiel Dortmund

Am unteren Rand der Gesellschaft etabliert sich eine Armutswirtschaft.
Das Beispiel Dortmund
von Irina Vellay
Die Nothilfeangebote kommen in Dortmund Ende der 80er Jahre auf. Die Armut war sichtbarer geworden. Galten die 80er Jahre als Jahrzehnt der Arbeitslosigkeit, so waren die 90er Jahre das Jahrzehnt der Obdachlosigkeit. Wohnungsnot und steigende Mieten fallen zusammen mit einer verfestigten Langzeitarbeitslosigkeit und lassen immer mehr Menschen zu Verlierern werden. Gerade Menschen mit Brüchen im Leben werden zunehmend ausgeschlossen und landen am Ende der Abstiegsspirale auf der Straße.

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29. Juli 2011

Abfälle und Almosen – Die Armutsindustrie

Hartz IV hat nichts gebracht, nur die Armut vergrößert, das bestätigt nun auch die Wissenschaft. Trotz Sanktionen und dem ständigen Damoklesschwert der Leistungskürzung oder gar -streichung sind Bezieher von ALG II heute nicht weniger lang ohne Stelle als vorher die Bezieherinnen von Arbeitslosen- und Sozialhilfe.
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