Deutsche Linke und die arabische Revolution
Der Feind meines Feindes
von Harald Etzbach
Ein Teil der deutschen Linken tut sich schwer mit den arabischen Protestbewegungen – jedenfalls mit manchen von ihnen.
Antisemitismusvorwurf
Eine hinterhältige Waffe
von Michael Warschawski
Roger Cukierman, Anfang des 21.Jahrhunderts Chef von Frankreichs jüdischer Gemeinde, hat einmal der israelischen Zeitung Haaretz stolz erzählt, wie er Ariel Sharon empfohlen hat, Israel solle die harsche internationale Kritik an den Massakern vom Oktober 2000 dadurch ersticken, dass es eine neue Front eröffnet: die des Antisemitismus.
Das Ende der «Tarifeinheit»
Ver.di bläst zum Rückzug
von Jochen Gester
Ein Jahr dauerte der Spuk. Auf Initiative der organisierten Arbeitgeber hatte sich eine handverlesene, kleine Männerrunde aus BDA und DGB gebildet, die über eine Gesetzesinitiative zur Beschränkung des Koalitionsrechts das Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) über die Aufhebung der Tarifeinheit ins Leere laufen lassen wollte.
«Wir gehen erst,wenn ihr geht»
Gespräch mit Ilona Herrmann über die Bewegung für direkte Demokratie in Griechenland
Die spanischen Empörten nahmen sich den Tahrirplatz in Kairo zum Vorbild, als sie am 15.Mai die Hauptplätze von Barcelona und Madrid besetzten. Eine neue Aktionsform war gefunden, um die Entschlossenheit des Widerstands gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf die Lohnabhängigen und die öffentlichen Haushalte zum Ausdruck zu bringen. Auf einem der vielen Plakate und Transparente stand: «Pssst, die Griechen schlafen noch.»
Die Deutschen müssen zahlen
Eine Aufstellung der deutschen Kriegsschulden an Griechenland
Tasos Minas Iliadakis
«Die Deutschen sollen erst mal ihre Kriegsschulden an Griechenland bezahlen, bevor sie von uns was wollen.» Diese Forderung wird in Griechenland immer lauter – und sie ist berechtigt.
Spanien: Democracia real, ya!
Begegnung mit der Bewegung des 15.Mai
von Nacho Álvarez
Die Bewegung des 15.Mai wird das politische und soziale Leben Spaniens stark verändern.
Volksentscheide in Italien
Die Ära Berlusconi geht zu Ende
von Salvatore Cannavò
Das Referendum vom 12.Juni bescherte dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi eine dreifache Niederlage: Es werden keine neuen Atomkraftwerke gebaut, das Wasser wird nicht privatisiert, und Berlusconi bekommt keinen Freifahrtschein für seine Gesetzesverletzungen.
Alstom-Belegschaften kämpfen gegen Massenentlassungen
Sichere Zukunft durch Rückeroberung von Marktanteilen?
von Jochen Gester
Der Hersteller von Kraftwerken, Turbinen und Generatoren, Alstom, will im Zuge einer Umstrukturierung des Konzerns weltweit 6000 Arbeitsplätze abbauen, mehr als die Hälfte davon in Europa.
Zum Tarifkonflikt in den Printmedien
Dreht sich der Wind?
von Jochen Gester
In der Druckindustrie geht es diesmal ums Ganze. Seit Anfang des letzten Jahres gibt es in der Druckindustrie Tarifverhandlungen für die Redakteure von Printmedien.
«Zum Verzichten braucht man keine Gewerkschaft»
Leipziger Debatte um einen Wandel in der Gewerkschaftsbewegung
von Roman Stelzig und Herbert Münchow
«Wie können die Gewerkschaften in die Offensive kommen?» lautete das Thema einer sehr gut besuchten Veranstaltung, die am 3.Mai 2011 in Leipzig vom Marxistischen Forum, der AG Betrieb & Gewerkschaft und dem Rotfuchs Förderverein durchgeführt wurde.
Abfälle und Almosen – Das Beispiel Dortmund
Am unteren Rand der Gesellschaft etabliert sich eine Armutswirtschaft.
Das Beispiel Dortmund
von Irina Vellay
Die Nothilfeangebote kommen in Dortmund Ende der 80er Jahre auf. Die Armut war sichtbarer geworden. Galten die 80er Jahre als Jahrzehnt der Arbeitslosigkeit, so waren die 90er Jahre das Jahrzehnt der Obdachlosigkeit. Wohnungsnot und steigende Mieten fallen zusammen mit einer verfestigten Langzeitarbeitslosigkeit und lassen immer mehr Menschen zu Verlierern werden. Gerade Menschen mit Brüchen im Leben werden zunehmend ausgeschlossen und landen am Ende der Abstiegsspirale auf der Straße.
Abfälle und Almosen – Die Armutsindustrie
Hartz IV hat nichts gebracht, nur die Armut vergrößert, das bestätigt nun auch die Wissenschaft. Trotz Sanktionen und dem ständigen Damoklesschwert der Leistungskürzung oder gar -streichung sind Bezieher von ALG II heute nicht weniger lang ohne Stelle als vorher die Bezieherinnen von Arbeitslosen- und Sozialhilfe.
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