An der Corona-Front
Bundeswehrinlandseinsatz historischer Dimension
von Martin Kirsch*
Vor über zehn Monaten, im Januar 2020, wurde die erste Person in Deutschland positiv auf das neue Corona-Virus getestet. Die Auswertung des Tests fand in einem Labor der Bundeswehr in München statt, das auf die Erkennung von biologischen und chemischen Kampfstoffen spezialisiert ist und zu den ersten hierzulande gehörte, das die Testverfahren beherrschte.
weiterlesenSchule und Corona
Wo bleibt der Schutz?
von Katja Siebert-Lüer*
Menschenrecht auf Bildung und Gesundheitsschutz für alle in Schule und Kita darf sich nicht ausschließen. Das ist ein Grundsatz der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
weiterlesenDOKUMENTATION – Patente: hohe Gewinne, viele Tote
Für die Entkopplung von Forschungskosten und Preisen bei Medikamenten
dokumentiert
Die BUKO-Pharmakampagne und medico international (Deutschland), Outras Palavras (Brasilien), People’s Health Movement und Society for International Development haben eine Petition an die Regierungen lanciert, die die Aufhebung des Patentschutzes auf alle unentbehrlichen Medikamente fordert.
weiterlesenDebatte: Corona
Was wirklich zählt
von Gerhard Klas
«Alle vier Minuten stirbt ein Mensch in Deutschland an Corona», warnt der bayerische Ministerpräsident Söder immer wieder und forderte einen harten Lockdown.
weiterlesenKrankenpfleger im Exil
Im Porträt: George Poe Williams
Gespräch mit George Poe Williams
Weil er für gute Pflege in Liberia kämpft, kann er nicht zurück nach Hause
weiterlesenBill Gates und Corona
Weder Weltenretter noch Verschwörer
von Kathrin Hartmann*
Er mache sich schwere Vorwürfe, weil er nicht «nachdrücklicher vor der Gefahr gewarnt» habe, sagte Bill Gates im Frühjahr kurz nach Beginn der Corona-Pandemie.
Fast alle Medien verbreiteten seine Worte unhinterfragt.
Corona
Vom Versagen der Politik
von Angela Klein und Manuel Kellner
Kurz nach dem Lockdown light stellte ein Bäcker in Köln eine Tafel ins Schaufenster: «Nur noch 2 Kunden auf einmal im Laden». Darunter hatte er den Satz geschrieben: «Bitte respektieren Sie die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, auch wenn Sie sie nicht verstehen, weil Sie z.B. in überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren dürfen.»
weiterlesenOpfer neoliberaler Sparpolitik – die WHO
Vor 72 Jahren wurde die Weltgesundheitsorganisation gegründet
von Andreas Wulf*
Die WHO ist medizinisch-technische Weltbehörde und politische Schaubühne zugleich. Selten wurde das deutlicher als in diesem Jahr. Ein Blick zurück und ein Blick nach vorn. Wie geht es weiter mit der WHO?
weiterlesenNicht verharmlosen!
Debattenbeitrag zur Bekämpfung der Pandemie
von Manuel Kellner
Nicht nur Verschwörungsschwurbler wähnen, die Gefahr der Covid-19-Pandemie werde weltweit und landauf, landab übertrieben. Es gibt Linke, die ähnlich denken und den rechten Demagogen nicht „das Feld überlassen“ wollen.
weiterlesenCorona und (k)ein Ende?
Vom Versagen der Kritik
von Albrecht Kieser
Das Corona-Management hat die Welt in einen Taumel gestürzt, der nach Einschätzung des UNO-Welternährungsprogramms die Zahl einer Hungersnot ausgesetzten Menschen um 130 Millionen steigern und damit verdoppeln wird.
weiterlesenNicht auf die Neu-Infektionen starren
Kritik an Corona-Maßnahmen aus einer solidarischen Perspektive
von Christian Haasen*
Gleich vorweg: Nein – dies wird keine Kritik an der Maske, denn die Maske ist ein Symbol für Solidarität. Wer eine Maske trägt, verhält sich solidarisch gegenüber den Schwächeren in der Gesellschaft, die an einer Corona-Infektion leiden (und ggf. sterben) könnten. Aber wenn wir Solidarität in den Mittelpunkt setzen, wenn wir eine solidarische Gesellschaft anstreben, dann müssen die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie (allg. Corona-Maßnahmen genannt) grundsätzlich anders ausgerichtet und die Kriterien für die Verschärfung der Maßnahmen anders gewählt werden.
weiterlesenDiese Gesellschaft macht krank
Gesundheitskollektiv Berlin plant Lösungen
Interview mit Kirsten Schubert
Nach etwa sieben Jahren Vorbereitung will das Berliner Gesundheitskollektiv im April kommenden Jahres in Berlin-Neukölln ein Stadtteilgesundheitszentrum eröffnen. Dass die Verzahnung medizinischer Versorgung mit politischer Arbeit im Stadtteil möglich ist, hat bereits die Poliklinik Veddel in Hamburg unter Beweis gestellt.
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