Allgemein 4. Juli 2026

Pressemitteilungen von widersetzen.


widersetzen hat sein Aktionswochenende beendet. Mit einer Pessekonferenz richtet sich das Bündnis abschließende Worte an die Presse.

„Wir haben schon 4 AfD-Bundestreffen blockiert, aber wir waren noch nie so viele. Wir müssen aber auch ehrlich sein: Wir sind gekommen, um den Parteitag zu verhindern. Das ist uns nicht gelungen.

Der Grund dafür ist, dass der SPD Innenminister Georg Maier und seine Polizei es ihnen möglich gemacht hat. Es ist ihnen gelungen, weil die Polizei generalstabsmäßig und hochprofessionell das Falsche getan hat. Sie haben sich nachts mit den Faschisten an Feldwegen getroffen und in die Halle hofiert, wo die Feiglinge sich acht Stunden vor ihrem Parteitag verschanzt haben.

Bei all der Berichterstattung, wer früher an der Messe war: Das. Ist. Kein. Spiel. Wir meinen es ernst. Dieser Parteitag durfte nicht stattfinden.“

zieht Suraj Mailitafi von widersetzen Bilanz.

Noa Sander von widersetzen richtet den Blick in die Zukunft:

„Der Kampf gegen Faschismus ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Wir mobilisieren jetzt nach Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Am 25.07. laden wir zur Konferenz in Magdeburg ein. Dort planen wir unsere Aktionen für den Herbst. Für den 1.8. ruft widersetzen zu Aktionen gegen den Aufmarsch der AfD-Jugend in Schwerin auf.

Zum ersten Mal seit 1945 drohen Faschisten in eine deutsche Landesregierung einzutreten. Die Machtübernahme der AfD muss jetzt verhindert werden. Dieser Parteitag war nicht legitimm und eine faschistische Regierung ist es erst recht nicht. 

An alle Parteien, insbesondere mit Blick auf CDU und BSW: Das ist unsere explizite Warnung: Wenn ihr es wagt, den Faschisten an die Macht zu helfen, macht ihr euch zu unserem nächsten Aktionsziel.“

Die Pressekonferenz können Sie auch nachträglich hier streamen: 
www.youtube.com/live/m5RZQ2Vz6lY?feature=share 

widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Bündnis mit Lokalgruppen in über 80 Städten. An den Aktionen gegen den Parteitag in Erfurt beteiligten sich 50.000 Menschen, davon allein 17.000 bei widersetzen.


Zum Start des AfD-Parteitags erklärt Noa Sander von widersetzen:

„Die AfD musste nachts anrücken und sich verzweifelt im Messehotel verschanzen, um sich überhaupt zu treffen. Das ist ihre Niederlage: Sie kriechen in eine halbleere Halle, wie die Verbrecher, die sie sind. Wir stehen aufrecht: Erfurt ist heute antifaschistische Hauptstadt!“

Lola Mehring von widersetzen Erfurt:

„Polizei und Landesverwaltungsamt stellen sich auf die falsche Seite. Ein massives Polizeiaufgebot und rechtswidrige Demonstrationsverbote machen der AfD den Weg frei. Aufhalten können sie uns nicht: Zehntausende, auf allen Zufahrtsstraßen, auf der Autobahn und in der ganzen Stadt! Erfurt will die AfD nicht!“

Zehntausende Menschen demonstrieren aktuell in Erfurt, darunter 17.000 allein in den Blockaden von widersetzen.

Die Teilnehmenden sind mit circa 250 Bussen aus dem ganzen Bundesgebiet angereist: von Gewerkschafter*innen, Studierende, Auszubildende und Wissenschaftler*innen gegen Faschismus über migrantische Gruppen und lokale NGOs bis zu den Omas gegen Rechts. widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Aktionsbündnis mit Lokalgruppen in über 80 Städten.

Beeindruckende Fotos zur honorarfreien Verwendung (bitte jeweils Fotograf*in angeben):
www.flickr.com/photos/widersetzen/sets/72177720334509852/

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Pressemitteilung von Samstag, 16:15 Uhr:

widersetzen zieht erste Bilanz

50.000 Menschen waren heute in Erfurt gegen die AfD auf der Straße, über 17.000 davon in Blockaden. Mehr als 12 Blockadepunkte waren von ca. 7 bis 11 Uhr alle Zufahrtsstraßen zum Parteitag blockiert. widersetzen zieht Bilanz und mobilisiert zu den Landtagswahlen nach Sachsen-Anhalt.

Starke Kritik übt Noa Sander von widersetzen an den Regierungsparteien in Land und Bund:
„Es heißt, unsere Blockaden wären gescheitert. Die Wahrheit ist: Die regierenden Parteien scheitern im Kampf gegen Rechts, übernehmen stattdessen die Forderungen der AfD und schreddern den Sozialstaat, während rechtsextreme Gewalt Höchstwerte erreicht. Wer das tut, kann über die richtige Strategie im Kampf gegen Faschismus auch einfach die Klappe halten.“

Zum Erfolg der Blockaden sagt Noa Sander von widersetzen:

„Wir haben zum 4. Mal in Folge ein AfD-Bundestreffen blockiert. Das waren die größten Blockaden, die wir je auf die Beine gestellt haben. Die antifaschistische Bewegung geht gestärkt aus diesem Tag. Jetzt mobilisieren wir nach Sachsen-Anhalt, um die Machtübernahme der AfD zu verhindern.“ 

Lola Mehring widersetzen Erfurt zeigt sich ebenfalls zufrieden mit den zahlreichen Aktionen der vergangenen Monate bis heute:

„Die Bewegung, die wir in Erfurt mit vielen tausend Haustürgesprächen, mit Nachbarschaftsfesten und Stadtversammlungen aufgebaut haben, lässt sich nicht mehr stoppen. Wir werden immer mehr. Das ist der Erfolg von widersetzen.“

widersetzen mobilisiert am 25. Juli zur Konferenz in Magdeburg, um mit Bündnispartner*innen Aktionen zu den Landtagswahlen zu planen.

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