Welch ein Green New Deal?
Howie Hawkins fordert einen ökosozialistischen Green New Deal
von Howie Hawkins*
Howie Hawkins hat 1984 die Grüne Partei in den USA mitgegründet. Seit 2010 hat er sich mehrfach mit einem Green-New-Deal-Programm für die Kandidatur der Grünen zu den Gouverneurswahlen von New York beworben; im kommenden Jahr will er damit als Präsidentschaftskandidat der Grünen antreten. Hawkins ist Mitglied von Solidarity.¹
weiterlesenNicht nur Klimanotstand, auch Bildungsnotstand
Zwei Studien über die Jugend von heute
von lp
Im Herbst sind zwei Studien über Lebenslagen und Einstellungen von Kindern und Jugendlichen herausgekommen.
weiterlesenDie Ideologie des «Green New Deal»
Weder neu noch grün
von Bruno Kern
«Wer keinen Begriff von der kapitalistischen Gesellschaft hat und diese implizit als das höchste Stadium einer natürlich sich vollziehenden Menschheitsentwicklung versteht, die oder der hat der Krise wenig mehr als rein technische und marktförmige Lösungen entgegenzusetzen.»
Markus Wissen, der Berliner Sozialwissenschaftler, hat vor kurzem mit diesem prägnanten Satz den ideologischen Gehalt des sog. «Green New Deal» (GND) treffsicher entlarvt.
#NeustartKlima am 29.November
Diesmal sind auch die Studierenden dabei
von Violetta Bock
Nach dem lächerlichen Klimapäckchen der Bundesregierung wird am 29.11. erneut zum Klimastreik aufgerufen. Diesmal unter dem Hashtag NeustartKlima. Denn vom 2. bis 13.Dezember treffen sich Politiker aller UN-Staaten in Madrid auf der Weltklimakonferenz, um die Einhaltung der internationalen Klimaziele zu überprüfen.
weiterlesenDie Atomindustrie sieht neue Chancen
Atomenergiegegner schlagen Alarm
dokumentiert
Mit ihrer Entscheidung, die Abstandsregelung für Windräder auch zu kleinen Siedlungen (1000 Meter!) drastisch zu verschärfen und trotz des gebotenen Ausstiegs aus der Kohle neue Kohlekraftwerke in Betrieb zu nehmen wie in Datteln sendet die Bundesregierung ein weiteres Mal das deutliche Signal, dass sie die Erneuerbaren Energien, sofern dies Energien aus nicht fossilen Quellen sind, zurückzudrängen wünscht. Woher aber soll dann CO2-freier Strom kommen? Aus der Atomkraft, natürlich.
weiterlesen«Sie lügen wie gedruckt»
Abfuhr für Klimagerechtigkeitsbewegung
von Angela Klein
Spätestens auf dem UN-Klimagipfel im September in New York haben die Regierenden verstanden, dass sie die Fridays for Future nicht vereinnahmen können. Das war, als ihnen Greta Thunberg auf den Kopf zurief: «Ihr habt uns verraten. Das werden wir euch nie verzeihen.»
Mit solchen Äußerungen ist sie nicht allein.
An den Rand notiert
Rand fürs Fahrrad
von Rolf Euler
Wer von der Verkehrswende spricht, lobt in der Regel das Radfahren als Alternative zum motorisierten (Auto-)Verkehr. Es gibt «fahrradfreundliche Städte» und sogar Fahrradschnellstrecken. Wer eine Kompass-Wanderkarte des Ruhrgebiets betrachtet, hat, ebenso wie der Tourist auf den Halden, den Eindruck: Es ist ja ganz grün hier! Die Radwege sind grün markiert und ziehen sich durchs Revier.
weiterlesenKlimawandel – eine Frage des Rechts?
Aufruf einer Initiative von Juristinnen und Juristen
dokumentiert
Einer der eindrücklichsten Anblicke der Kölner Demonstration am 20.September war ein Block von Anwälten und Richtern in Roben. Sie trugen selbstgemalte Schilder und verteilten ein Flugblatt. Darin warfen sie die Frage auf, welches Recht höher steht: das Recht auf Leben oder das auf Privateigentum? Wir geben es nachstehend nur unwesentlich gekürzt wieder.
weiterlesenUmweltorientierung von Gewerkschaften
Von den australischen Bauarbeitern lernen, heißt siegen lernen
von Manfred Dietenberger
In letzter Zeit spielen die Themen Klimawandel und Transformation der Industrie bei den deutschen Gewerkschaften wieder eine wichtige Rolle.
weiterlesenWie geht es weiter nach dem globalen Klimastreiktag am 20.9.?
«Wir brauchen etwas komplett Neues»
Gespräch mit Fridays for Future
Auf den gewaltigen Streikerfolg am 20.9. folgte die kalte Dusche: Die Bundesregierung hat mit ihrem Klimapäckchen der jungen Generation die kalte Schulter gezeigt. Wie wirkt das auf sie? Und wie wollen sie jetzt weitermachen? Darüber sprach die SoZ mit zwei Aktiven von Fridays for Future in München: Lydia und Leonhard.
weiterlesenExtreme Rechte und Klimapopulismus
Hasskampagne gegen Greta Thunberg
von Yorgos Mitralias*
Seit Wochen ist Greta Thunberg Zielscheibe einer heftigen und vulgären Aggression mit dem Ziel, sie zu diskreditieren und mit ihr auch die zunehmend radikaler und massiver werdende Bewegung der jungen Menschen, die sich von ihrem Beispiel inspirieren lassen.
An vorderster Front der Kampagne gegen Greta, die von hunderten von Texten und oft sehr vulgären Fotomontagen genährt wird, agieren drei führende Parteien der extremen Rechten Europas: das französische Rassemblement National, die deutsche AfD und die britische UKIP.
Leserbrief: Greta Thunberg und die fff-Bewegung
Beschreiben können wir diese neue Bewegung. Einschätzen können wir sie nicht
dokumentiert
Und nicht nur den Linken geht es so. Auch der „Politik“. Das politische Establishment flippt aus, gerät in Panik. Nicht weil Greta mit der Apokalypse droht, sondern weil sie alle politischen Regeln und Gewissheiten umstößt.
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