Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

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Krimi 2. Februar 2011

Wolfgang Klaes, Todfreunde

Reinbek: Rowohlt, 2004, 507 Seiten
von Udo Bonn

Was Wolfgang Klaes da als Krimi abgeliefert hat, ist schon eine Sonderklasse. Er, der bei vielen zweitklassigen Zeitschriften und Zeitungen rund um Bonn geschrieben hat, bietet hier Erstklassiges.

Krimi 6. Dezember 2010

Blinde Zeugen und London Boulevard

Stuart MacBride Blinde Zeugen, Manhattan: 2010, 606 Seiten, 14,99 Euro
Ken Bruen
London Boulevard, Frankfurt: Suhrkamp 2010, 262 Seiten, 8,95 Euro
von Udo Bonn

Krimi 3. November 2010

Don Winslow: Tage der Toten

Frankfurt: Suhrkamp, 2010, 689 S., 14,95 Euro
von Udo Bonn

In den letzten Monaten werden vermehrt Meldungen veröffentlicht, nach denen das mexikanische Militär schwere Schläge gegen die einheimischen Drogenkartelle führt und der Staat erstmalig seit dem Beginn des von Präsident Calderón 2006 ausgerufenen Drogenkrieges in der Offensive ist.

Krimi 1. September 2010

Christopher Cook u.a.

Christopher Cook, Robbers, München: Heyne 2010, 558 S., 9,95 Euro
Roger Smith, Kap der Finsternis, München: Heyne 2010, 356 S., 8,95 Euro
Robert Littell, Die Söhne Abrahams, Frankfurt: S.Fischer 2010, 349 S., 8,95 Euro
Jo Nesbö, Headhunter, Berlin: Ullstein 2010, 302 S., 14,95 Euro

von Udo Bonn

Krimi 1. Juli 2010

Dennis Lehane: Im Aufruhr jener Tage

Berlin: Ullstein, 2010, 760 Seiten, 22,95 Euro
von Udo Bonn

Dennis Lehanes Mystic River und Shutter Island (die Verfilmung erscheint dieser Tage auf DVD) sind an dieser Stelle lobend empfohlen worden. Da Lehane sich nach deren Veröffentlichung mit dem Schreiben von Drehbüchern befasste, schien mit weiteren Romanen so schnell nicht zu rechnen zu sein.

Krimi 2. Juni 2010

Wolfgang Schorlau: Das München-Komplott

Köln: KiWi, 2009
335 Seiten
8,95 Euro
von Udo Bonn

Am 26.September 1980 starben bei einem Attentat auf dem Münchner Oktoberfest dreizehn Menschen, 220 wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Der Kanzlerkandidat der CDU/CSU, Strauß, versuchte Linksradikale dafür verantwortlich zu machen,

Krimi 1. Mai 2010

Adrian McKinty: Der sichere Tod

Frankfurt: Suhrkamp, 2010
464 S., 9,95 Euro
von Udo Bonn

Unterordnen muss man sich schon können, will man beim Militär oder in einer Gang seinen zugewiesenen Platz behalten oder schlicht überleben will. Unterordnung ist aber nicht das Ding für den jungen Michael Forsythe, der als protestantischer Belfaster der britischen Armee beitritt und trotz seiner Talente wegen Aufsässigkeit entlassen wird.

Krimi 1. April 2010

Ulf Miehe: Puma

Köln: Dumont, 2010
475 S., 11,95 Euro
von Udo Bonn


Martin Compart startete 1999 bei Dumont mit der Herausgabe der Noir-Serie, in der innerhalb eines Jahres 23 erstklassische Kriminalromane (wieder)veröffentlicht wurden. Unter ihnen ist nur ein Roman eines deutschen Autors, der es mit der Brillianz eines Pelecanos, Suckerman, Sallis und Lansdale aufnehmen konnte: Ulf Miehes Roman Puma aus den 70er Jahren.

Krimi 3. März 2010

James Ellroy: Blut will fließen

Berlin: Ullstein, 2010
783 S., 24,90 Euro
von Udo Bonn

Knapp zehn Jahre lies James Ellroy sich Zeit, den dritten Band der Underworld-USA-Trilogie zu veröffentlichen. Eine lange Zeit mit nur noch vagen Erinnerungen des Lesers an seine Darstellung der Planung der Ermordung der beiden Kennedybrüder und Martin Luther Kings durch einen Komplott von FBI-Agenten, der Mafia, korrupten Gewerkschaftern, rechtsextremen Exilkubanern und paranoiden Söldnern.

Krimi 6. Februar 2010

Gerard Donovan, Winter in Maine

Gerard Donovan, Winter in Maine. Luchterhand, 2009, 208 S., 17,95 Euro
von Udo Bonn

Maine ist der nordöstlichste Bundesstaat der USA und mit 14 Einwohnern je Quadratkilometer sogar noch dünner besiedelt als etwa Finnland. Mit dem Oktober geht die Zahl der Touristen zurück, vorübergehend werden sie durch Jäger ersetzt, aber wenn der erste Schnee mit den kalten Stürmen aus Kanada kommt, wird es in Maine einsam und mit der Kälte unangenehm.