Khalaf Almohamad *: Für ein demokratisches Syrien
Aufruf für das Raqqa-Haus für alle Syrer in Urfa in der Türkei**
Wie ist das militärische Kräfteverhältnis in Syrien einzuschätzen? Stimmt es, dass die Freie Syrische Armee (FSA) und andere demokratisch orientierte Kräfte sehr geschwächt sind gegenüber den islamistischen Kräften, dass sie aber noch bestimmte Zonen kontrollieren?
Zum Treffen der Griechenlandsoligruppen in Berlin
Vortrag von Theano Fotiou beim Treffen von Griechenlandsoligruppen am 21.06.15
dokumentiert
Am 19.Juni demonstrierten um die 5000 Menschen gegen die unmenschliche Flüchtlingspolitik und die Erpressungspolitik gegenüber Griechenland. Auf der Kundgebung hielt die griechische Ministerin für Arbeit, soziale Sicherheit und Solidarität eine sehr engagierte Rede.
Gegen G7
Gipfel der Alternativen in München
von Paul B. Kleiser
Vor fast einem Jahr begannen in München und darüber hinaus die Debatten, wie man auf den geplanten Gipfel der G7 in Elmau an der österreichischen Grenze reagieren solle. Vor allem die Frage des Demonstrationsortes (München oder Garmisch) führte zu langen Auseinandersetzungen. Schließlich einigte man sich darauf, dass es in München im Vorfeld des Gipfels eine Großdemonstration und einen inhaltlichen Alternativgipfel geben solle.
Die Regierung Tsipras verteidigen!
Verhältnis von Solidarität und Kritik
von Horst Hilse*
Am 08. 12. 2009 stufte die Ratingagentur Fitch die Bonität des griechischen Staates von „A“ auf „BBB´“ herab, nach einer Woche folgte die Agentur Standard and Poor‘s mit demselben Schritt. Das bedeutete, dass die Kreditgeber von dem Stichtag ab sofort 2,9% mehr Zinsen fordern konnten – doppelt so viel wie bei Deutschland.
Gestrandete Flüchtlingspolitik
Wie mit Zahlen über die Bootsflüchtlinge Schindluder getrieben wird
von Angela Huemer
Seit rund 25 Jahren sterben Bootsflüchtlinge im Mittelmeerraum. 2014 und 2015 waren es besonders viele. Ein Rückblick tut not, zur besseren Beurteilung der Gegenwart.
EU spielt Schiffe versenken
Pläne der EU, gegen Schleuser militärisch vorzugehen, nehmen «Kollateralschäden» bewusst in Kauf
von Angela Huemer
Nur einen Tag, nachdem am 19.April rund 800 Flüchtlinge bei der Überfahrt über das Mittelmeer ums Leben gekommen waren, reagierte der EU-Rat für Auswärtige Angelegenheiten mit einem 10-Punkte-Plan.
Fähren statt Frontex
Wie die EU mit den Flüchtlingen umgehen sollte
von watchthemed.net
Die Webseite watchthemed.net hat als Reaktion auf den Zehn-Punkte-Plan der EU einen eigenen Zehn-Punkte-Plan veröffentlicht, wie Flüchtlingen auf menschenwürdige Art und Weise geholfen werden kann. Hier der Wortlaut in Auszügen:
Terroristen oder Unternehmer?
Die Schlepperindustrie in Libyen
von Bernard Schmid
Sogenannte «Schlepper» für Migranten, vor allem wenn sie in und um Libyen herum aktiv sind, haben derzeit in Europa die denkbar schlechteste Presse. Frankreichs Präsident François Hollande bezeichnete sie bei einem Fernsehauftritt rundheraus als «Terroristen» – ein Begriff, der fast alle Maßnahmen zu legitimieren scheint.
«…gleichgültig, ob darüber Armenier zugrunde gehen»
Der Völkermord an den Armeniern und die deutsche Mitschuld
von Paul B. Kleiser
Die ersten Pogrome fanden bereits in den Jahren 1895/96 statt: Sie kosteten über 100.000 Opfer. Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieg jedoch wurden die Armenier Ziel einer Ausrottungspolitik des Osmanischen Reichs, das seit dem Staatsstreich gegen Sultan Abdul Hamid II. 1909 von den «Jungtürken» geführt wurde. Wie konnte es zu diesem Aghet (Katastrophe) genannten Genozid kommen, das bis zu 1,5 Millionen Opfer forderte?
BAYER in Vietnam – Konzern & Vergangenheit
Agent Orange & Co.
von Jan Pehrke
Vor vierzig Jahren endete der Vietnam-Krieg. Aber Opfer fordert er immer noch. Das zeigt jetzt ein neuer Dokumentarfilm, dessen Titel „Lighter than Orange“ schon einen Hinweis auf den Grund für das lange Fortdauern des Schreckens gibt. Er spielt nämlich auf das seine giftige Wirkung bis heute entfaltende Pestizid Agent Orange an.
Vietnamkrieg und Meinungsfreiheit
Eine Geschichte für viele
von Manuel Kellner
Im Fernsehen, in den Tageszeitungen gab es immer wieder Berichte über den Krieg in Vietnam. Wir, drei 16- bis 17jährige Jungs in Brüssel, die sich seit der zweiten Jahreshälfte 1971 für kommunistische Revolutionäre hielten, und ein maoistischer Klassenkamerad, hatten Zugang zu den Gegeninformationen des Vietcong. Eines Tages wird Alarm geschlagen: Die fortgesetzte Bombardierung von Hanoi und Haiphong könnte die Dämme zerstören, mit einer unabsehbaren Zahl von Opfern.
SYRIZA-Linke für „Bruch“
Welcher Weg aus der Falle heraus?
Leitartikel der Zeitung von DEA*
Die Haltung der Gläubiger – die an die katastrophalen Zugeständnisse der Vorgängerregierung Samaras/Venizelos, aber auch an die schwerwiegenden Fehler anknüpfen, die in der Vereinbarung vom 20. Februar enthalten sind – hat die von SYRIZA geführte Regierung in eine fatale Falle gelockt.