Krise der Weltwirtschaft, erneute Eurokrise
Ein Plan B für Europa?
von Klaus Dräger
Die «Weltwirtschaft» steht vor düsteren Zeiten, so das Fazit vieler Auguren auf dem Eliten-Forum von Davos 2016. Der sinkende Ölpreis, der Verfall anderer Rohstoffpreise, das abflachende Wachstum in China – das ist (vordergründig) der Stoff, den der Kapitalismus der «globalen Turbulenz» zu verdauen hat. Dies drückt auf die Einnahmen der sich industrialisierenden Schwellenländer inklusive Russland.
Die BRICS-Staaten
Gegenmacht oder subimperialistischer Ordnungsfaktor?
von Ingo Schmidt
Die geopolitische Einordnung des Verhältnisses dieser Staaten zum Weltkapitalismus geht weit auseinander.
Wir schreiben das Jahr 2001. Mit der Dot.com-Blase platzt der Traum einer krisenfreien New Economy. Für Gelder, die nicht in den Strudel zusammenbrechender Hightechaktien gerissen wurden, müssen neue Anlagefelder gefunden werden.
Kaufhof
Metro verkauft an Hudson Bay Company
von Helmut Born
Am 14.Juni dieses Jahres beschloss der Aufsichtsrat der Metro AG, den Kaufhof für den Preis von 2,825 Mrd. Euro an den kanadischen Handelskonzern Hudson Bay Company (HBC) zu verkaufen.
Europäische Zentralbank in der Krise
Verarmung made in Frankfurt a.M. *
von Thomas Sablowski und Etienne Schneider
Die Europäische Zentralbank (EZB) ist ein Organ der EU. Ihre Aufgaben und Grundlagen sind im Vertrag von Maastricht festgelegt. Mit ihrer Einführung wurden die nationalen Notenbanken zwar nicht aufgelöst, die zentrale geldpolitische Entscheidungsgewalt liegt nun aber bei der EZB.
Wird TTIP für die SPD so etwas wie Hartz IV?
Alexis Passadakis zum wachsenden Widerstand gegen das Transatlantische Freihandelsabkommen
Seit Frühjahr 2014 hat die EU-Kommission die Verhandlungen über die Investor-Staat-Streitbeilegung (ISDS, kurz auch Konzernjustiz genannt) mit den USA ausgesetzt. Die Kritik daran war so groß geworden, dass sich die Kommission gezwungen sah, einige Reformvorschläge zu machen und eine öffentliche Konsultation zum Thema durchzuführen.
Banken in der Eurozone
Stresstest oder Selbstbetrug?
von Ingo Schmidt
Ende Oktober verkündete die EZB die Resultate des jüngsten Stresstests, mit dem die Solidität der Banken in der Eurozone geprüft werden soll. Als Messlatte gilt eine Eigenkapitalquote von 8% bei ruhiger Konjunkturlage und 5,5% im Falle einer Rezession. Genauer: Die EZB-Ökonomen simulieren die Entwicklung der Eigenkapitalquote unter Annahme eines Einbruchs von Produktion, Umsätzen und Beschäftigung.
Schlecker-Nachfolger Dayli insolvent
von Angela Huemer
Nach nur elf Monaten ist nun auch der österreichische Schlecker-Nachfolger Dayli insolvent und damit 3400 Beschäftigte arbeitslos. Die Umstände sind burlesk.
Fluten und Finanzen
Versichern oder besteuern?
von Paul B. Kleiser
Die Überschwemmungen des Jahres 2002, die «Deichgraf» Gerhard Schröder geschickt zur Wahlwerbung einsetzte, kosteten etwa 12 Mrd. Euro (die Eigenarbeit nicht gerechnet). Die diesjährige Flut wird wohl noch teurer werden.
Okkulte Parallelstrukturen
Die Hauptakteure in den Finanzoasen sind Unternehmen und Banken
Gespräch mit Werner Rügemer
von Dietmar Freitsmiedl, Radio Lora
Banken in Zypern
Gesundschrumpfen ist unvermeidlich
von Birger Scholz
Die marxistische politische Ökonomie fragt gewöhnlich nach den Interessen und den dahinter stehenden Klassen. In der Praxis verfallen Sozialisten meist in ein simples Muster: Der Feind meines Feindes ist mein Freund.
Attac zur Einführung der Finanztransaktionssteuer
Interview mit Detlev von Larcher
Elf Länder der Eurozone haben die Einführung einer Finanztransaktionssteuer beschlossen. Ist die Hauptforderung von Attac damit erfüllt? Die SoZ sprach mit Detlev von Larcher, Mitglied der Arbeitsgruppe Finanzmärkte und Steuern bei Attac und ehemals Mitglied im Koordinierungskreis.
Kurz & Bank
Das deutsch-französische Krisenmanagement zerstört nicht nur die Wirtschaft, dadurch treibt es trotz aller Rettungspakete auch Banken in den Ruin – und legt so die Grundlagen für einen nächsten Bankenkrach.