Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

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Afrika 27. Februar 2014

Großer Raubzug in Afrika

Erst holten sich die Weißen die Sklaven, dann Genussmittel und Rohstoffe, jetzt das Land

von Angela Klein

Afrika ist der begehrteste Kontinent für Landräuber. Seine großen Flächen angeblich ungenutzten Landes, seine Aufspaltung in 54 oft schwache Staaten (zum Vergleich: Südamerika ist mit etwas mehr als halb soviel Fläche in elf größere Staaten aufgeteilt), von denen etliche von autoritären und korrupten Diktatoren geführt werden, machen es wieder einmal zur leichten Beute. Dabei kommt die Gefahr nicht nur von außen, das unselige Erbe des Kolonialismus setzt sich auch von innen in neuem Gewand fort.

Seit dem Ende der weißen Herrschaft über Südafrika brechen burische Farmer wieder nach Norden auf. Die meisten führte es bislang in Nachbarländer wie Mosambik, Botswana oder Zambia – als Verwalter von Plantagen, Leiter von Bergwerken oder touristischen Einrichtungen.

Landwirtschaft 25. April 2013

Der Dreieckshandel mit Fleisch

von Angela Klein

Deutschlands größter Fleischfabrikant ist Tönnies in Rheda-Wiedenbrück. Er zählt 13,2 Millionen Schweine und 300.000 Rinder: „Wir produzieren die Ferkel im Vier-Wochen-Rhythmus.“ Zweitgrößter Fabrikant ist die PHW-Gruppe (Wiesenhof, Geestland, Frischland): Sie „verarbeitet“ wöchentlich (!) viereinhalb Millionen Hähnchen.

Landwirtschaft 25. April 2013

Die Agrarreform 2013: ein Reförmchen

Anreize für eine soziale und ökologische Landwirtschaft fehlen
von Boris Schultz

Am 13.März stimmte das EU-Parlament über die zukünftige EU-Agrarpolitik (GAP) ab. Am Vortag fand in Brüssel unter dem Motto «Bauernhöfe statt Agrarindustrie» eine Aktion für eine gerechtere und ökologischere Agrarpolitik der EU statt.* An der Aktion nahmen mehrere hundert Bauern und Verbrauer aus zwölf EU-Staaten teil.

Landwirtschaft 25. April 2013

Vom Sterben der Bienen

Die industrialisierte Landwirtschaft ist der Tod der Biene
von Volker Petran

Vor ungefähr einem Jahr stand in mehreren großen überregionalen Zeitungen eine Meldung, in der sich die Redakteure wunderten, dass es den Berliner Bienen vergleichsweise sehr gut gehe. Scheinbar gab es einen Widerspruch zwischen der Tatsache, dass die Biene das noch am wenigsten domestizierte, ursprünglichste Nutztier ist, andererseits die Großstadt der am meisten den menschlichen Bedürfnissen angepasste Lebensraum ist.

Landwirtschaft 25. April 2013

Es grünt und blüht

Landwirtschaft in der Stadt

von Angela Huemer

Das sog. Urban gardening mit seiner Unterform des Guerilla gardening breitet sich immer mehr aus. Neben Selbstverwirklichung und Hobby dient es vermehrt auch zur Selbstversorgung. Ähnlich wie Socken und Pullover gern wieder selbst gestrickt werden, sprießt und gedeiht auch der eigene Anbau mitsamt Ernte und Einkochen für den Winter. Es ist ein Ansatz unter vielen, die der gängigen «Supermarkt»wirtschaft im Bereich der Lebensmittel etwas entgegensetzen wollen.

Landwirtschaft 1. April 2013

Öko wird sich nicht durchsetzen, wenn es eine Nische bleibt

Über die Schwierigkeiten, Tiere in Deutschland artgerecht zu halten

Interview mit Reinhild Benning (BUND)

Zu den Lebensmittelskandalen im Februar/März 2013 gehörte auch eine Enthüllung über Biohühner, die alles andere als artgerecht gehalten werden. Was treibt die Halter, die Vorschriften für Bioproduktion zu missachten? Angela Klein im Gespräch mit REINHILD BENNING vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND).

Landwirtschaft 1. September 2011

Vier Thesen zum Hunger

Zwei Milliarden Opfer auf der Erde

Eine menschliche Katastrophe, die vollständig vermeidbar wäre

Hunger gibt es nicht, weil es zu wenig zu essen gäbe oder die Erde nicht alle ernähren könnte. Nach Aussagen der FAO könnte die Erde auch 11 Milliarden Menschen ernähren.

Landwirtschaft 27. Mai 2011

Was ernährt die Welt?

von Angela Klein
Die Jahre 2007–2009 werden uns in Erinnerung bleiben, nicht allein wegen der Immobilienblase und des darauf folgenden Bankenkrachs, sondern auch wegen des scharfen Anstiegs der Nahrungsmittelpreise und den dadurch in zahlreichen Ländern des Südens ausgelösten Hungerrevolten.

Landwirtschaft 27. Mai 2011

Massentierhaltung und Kapitalkonzentration

Ein Beispiel aus dem Landkreis Celle
von Volker Petran
Wir essen Industrieabfälle, vernichten Ackerland, verseuchen das Wasser und produzieren Hunger: Ein Beispiel einer neu zu errichtenden Hähnchenmastanlage im Landkreis Celle schildert den verheerenden Kreislauf der industriellen Landwirtschaft.

Landwirtschaft 27. Mai 2011

Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU

Teil der Lösung oder Teil des Problems?
von Boris Schultz
Der Dioxin-Skandal im letzten Winter hat die Bevölkerung aufgerüttelt. Es war nicht der erste Skandal dieser Art in der Landwirtschaft. Auf der Demonstration «Wir haben es satt» im Januar waren über 22000 Teilnehmenden. Sie wollen keine verseuchten Lebensmittel und keine umweltzerstörende Landwirtschaft mehr.
Die gemeinsame Agrarpolitik der EU soll nun reformiert werden. Was ist angedacht und werden die Reformen die notwendige Agrarwende herbeiführen?

Landwirtschaft 2. Februar 2011

Die Produktion dem Konsum anpassen

Reinhild Bending (BUND) über die Hintergründe des Dioxinskandals

Die Demonstration gegen die industrielle Landwirtschaft am 22.1. war ein großer Erfolg. Rund 22.000 Menschen, aufgerufen von einem breiten Bündnis, darunter viele Bauern vor allem aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Brandenburg, aber auch Erwerbslose und Umweltschutzorganisationen, demonstrierten anläßlich der Grünen Woche für eine Reform der Agrarpolitik, die Abkehr von der industrialisierten Landwirtschaft und für besseren Verbraucherschutz. Über diese Themen sprach Boris Schulz mit Reinhild Benning, Agrarexpertin des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland).

Abgesehen von Forderungen nach mehr Kontrolle der Futtermittelindustrie sowie einem Verbot der parallelen Herstellung von Industrie- und Futterfetten, ist von Ministerin Aigner im Dioxinskandal wenig zu hören. Wie beurteilst du ihr Krisenmanagement?

Landwirtschaft 2. Februar 2011

«Die Produktion dem Konsum anpassen»

Reinhild Bending (BUND) über die Hintergründe des Dioxinskandals

Die Demonstration gegen die industrielle Landwirtschaft am 22.1. war ein großer Erfolg. Rund 22.000 Menschen, aufgerufen von einem breiten Bündnis, darunter viele Bauern vor allem aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Brandenburg, aber auch Erwerbslose und Umweltschutzorganisationen, demonstrierten anläßlich der Grünen Woche für eine Reform der Agrarpolitik, die Abkehr von der industrialisierten Landwirtschaft und für besseren Verbraucherschutz. Über diese Themen sprach Boris Schulz mit Reinhild Benning, Agrarexpertin des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland).