Wo das E-Auto zum Fluch wird
Lithiumabbau in Südamerika bedroht indigene Völker und zerstört die Umwelt
von Larissa Peiffer-Rüssmann
Elektroautos sind in aller Munde, sie werden gefeiert als das Auto der Zukunft, aber sie verstopfen die Straßen genau so wie herkömmliche Autos und benötigen im Ruhezustand den gleichen Platz wie jedes andere Auto.
Sie sollen die Energiewende einläuten, vor allem den CO2-Ausstoß verringern, doch für die Elektromobilität werden Batterien benötigt. Um diese Elektroautobatterien herzustellen, wird vor allem Lithium gebraucht, ebenso Kobalt.
In den nächsten Jahren werden Unmengen dieser Rohstoffe benötigt, auch Smartphones und Laptops brauchen Lithium-Ionen-Akkus ebenso wie E-Scooter. Die Nachfrage nach Lithium nimmt deshalb rasant zu. weiterlesen
Zur gemeinsamen Erklärung von IG Metall und Umweltverbänden zur Klimakrise
Die Forderungen sind eher verzweifelt als politisch sinnvoll
von Thies Gleiss
Die Gemeinsame Erklärung von IGM und Umweltverbänden ist spektakulär. weiterlesen
Ökosteuern und die Verpreisung der Natur
Mit marktwirtschaftlichen Methoden die Folgen der Marktwirtschaft bekämpfen?
von Thies Gleiss
Die Debatte über die Möglichkeit, die zerstörerischen Auswirkungen der kapitalistischen Produktionsweise auf Klima und Umwelt mit marktwirtschaftlichen Mittel und Methoden aufzuhalten oder gar zurückzudrängen, läuft schon sehr lange. Der Autor hat dazu bereits vor 31 Jahren im Magazin der Sozialistischen Zeitung vom Dezember 1988 einen längeren Artikel veröffentlicht, der noch immer aktuell ist.* weiterlesen
Die Schweiz – ein ökologisches Vorbild?
Das Nachbarland hat die CO2-Steuer schon 2008 eingeführt
von Lothar Moser*
Die deutsche Bundesumweltministerin Svenja Schulze preist ihr Modell eines CO2-Gesetzes mit den Worten: «Es soll praktikabel, wirksam und sozial gerecht sein». Lernen könne man von der Schweiz. Wie aber sieht es dort aus? weiterlesen
Aktionswochenende Klima vom 21. bis 23.Juni
Klimabewegung nimmt weiter Fahrt auf
von Angela Klein
Die Zusammenführung von Fridays for Future und Ende Gelände hat geklappt. Der Streiktag 21.Juni, organisiert als internationale Großdemonstration im Dreiländereck Aachen, übertraf mit einer Beteiligung von rund 40000 Menschen alle Erwartungen. Noch am Abend strömten zahlreiche Teilnehmende in das Klimacamp in Viersen, während parallel zur Demonstration sich schon einige zur Kohlebahn aufgemacht hatten, die das Kraftwerke Neurath versorgt, Deutschlands größtes Kohlekraftwerk. Fast 48 Stunden lang besetzten Aktivistinnen diese Kohlebahn. weiterlesen
Die CO2-Steuer
Unzureichendes Lenkungsinstrument für den Klimaschutz
von Franz Garnreiter*
Für einen Besorgten ist es wohl ziemlich selbstverständlich, in einem Wirtschaftssystem, in dem wirtschaftliche Aktivitäten nur dann durchgeführt werden, wenn sie privat rentabel sind, verheerend schädliche Aktivitäten richtig teuer zu machen. Die Frage ist aber: Reicht das zur Abwehr der Klimazerstörung? Dazu einige Anmerkungen. weiterlesen
Gewerkschaften und Umwelt
Die Mitglieder sind gefragt
von Manfred Dietenberger
Grün ist gegenwärtig nicht nur «in», sondern regierungsfähig. Das verwundert nicht. Seit Mitte der 70er Jahre brennt sich hierzulande das Thema Umweltzerstöhrung ins Bewusstsein immer größer werdenden Teile der Bevölkerung. weiterlesen
Fridays for Future – Klimastreik in Aachen
Fridays for Future rufen zu erstem internationalen Streik auf
dokumentiert
Mehrere nationale Abteilungen von Fridays for Future rufen die Europäer*innen zu einem internationalen Klimastreik am 21. Juni 2019 in Aachen, Deutschland, auf. weiterlesen
Schulterschluss mit den Schülerdemos
Die CO2-Steuer wäre eine gemeinsame Forderung, wenn sie hoch genug ausfällt
von Wolfgang Pomrehn
Bekommt der Ausstoß von CO2 endlich einen Preis? Eine Tonne des mit Abstand wichtigsten Treibhausgases aus menschlicher Aktivität verursacht Schäden in Höhe von 180 Euro, schätzt das Umweltbundesamt.
Die Schülerbewegung Fridays for Future mit ihren inzwischen rund 500 Ortsgruppen im ganzen Land fordert die Besteuerung der Emissionen, wobei die Höhe der CO2-Steuer schrittweise, aber rasch auf 180 Euro pro Tonne angehoben werden soll. weiterlesen
Ein Ratschlag…
…gegen das Auto
dokumentiert
Am 27.April hatte die Rosa-Luxemburg-Stiftung zu einem «Ratschlag gegen das Auto» nach Frankfurt am Main eingeladen. Mit 50–60 Leuten war der Besuch der Tagung nicht überragend. Auffällig war allerdings, dass diesmal auch halbwegs «Prominente» da waren: Winfried Wolf, Klaus Gietinger, Sabine Leidig, Stefan Krull, Klaus Meier. weiterlesen
Weltweiter Streik for Future
Am 20.September 2019
dokumentiert
Am 24.Mai sind in 110 Ländern bei mehr als 1350 Veranstaltungen wieder Hunderttausende Schülerinnen und Schüler auf die Straße gegangen, um Maßnahmen hier und jetzt gegen den Klimawandel zu fordern. Da die Politik so beharrlich nicht, oder nur höchst unzureichend reagiert, verlieren sie allmählich die Geduld. Sie haben deshalb beschlossen, den Druck im Kessel zu erhöhen und am 20.September mit einem weltweiten Streik eine Aktionswoche for Future zu beginnen. weiterlesen
Bayer-Hauptversammlung
Vorstand nicht entlastet
von Axel Köhler-Schnura
Die langjährigen Protest- und Widerstandsaktionen bei Bayer mündeten auf der Hauptversammlung 2019 in eine historische Premiere: 55,5 Prozent aller anwesenden Aktionäre stimmten gegen den Antrag des Vorstands auf Entlastung. Vor der Hauptversammlung beteiligten sich 800 Menschen an einer Kundgebung; etwa 500 Jugendliche demonstrierten durch Bonn gegen Bayer. weiterlesen