Samir Amin (1931–2018)
Ein Nachruf
von Hannes Hofbauer*
Einer der einflussreichsten Intellektuellen des «globalen Südens» ist tot. Samir Armin verstarb am 12.August 2018 fast 87-jährig in Paris. Er war u.a. Autor des Promedia-Verlags, dessen auf französisch verfasster Text «Souveränität im Dienste der Völker» gerade ins Deutsche übersetzt wird und im Frühjahr 2019 erscheinen soll.
Serie 200 Jahre Karl Marx, Teil 6
Die «endlich entdeckte politische Form»
von Manuel Kellner
Karl Marx war dafür, «alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist». Aktuell bleibt auch seine Kritik der kapitalistischen Produktionsweise, die «die Erde und den Arbeiter untergräbt». Immer bereit an allem zu zweifeln, verdient er nicht, zum Säulenheiligen gemacht zu werden. Sein Konzept der Selbstbefreiung der Arbeiterklasse als Mittel universaler Emanzipation bleibt allerdings entscheidender Bestandteil des revolutionären Kampfs für eine weltweite sozialistische Gesellschaft.
Was uns Che noch zu sagen hat
Zum 90. Geburtstag von Ernesto Guevara
von Antonio Moscato*
Nachdem die Welle der Veröffentlichungen, die nach Jahren des Vergessens eine Lücke gefüllt hatte, wieder abgeebbt ist, ist es möglich und notwendig, Ernesto Guevara (1928–1967) außerhalb vom Mythos und der Rhetorik vom «heroischen Guerrillero» zu stellen. Nachdem sich der Nebel von Veröffentlichungen aus dritter Hand gelichtet hat, bleiben einige große Biografien, die Ergebnis wirklicher Arbeit sind und aus denen wegen ihrer Vollständigkeit diejenige von Paco Ignacio Taibo II herausragt, der die vielen Beziehungen zu engen Mitarbeitern des Che ausnutzen konnte, welche er in seinen früheren Arbeiten über Santa Clara und den Kongo geknüpft hatte.
Erfolgreiche SoZ-Feier
Zum 200.Geburtstag von Karl Marx
die Redaktion
An die 80 Interessierte fanden ins Naturfreundehaus Köln-Kalk, um an der SoZ-Feier zum 200.Geburtstag von Karl Marx teilzunehmen. Die meisten waren aus Köln, manche angereist aus anderen Städten, vorwiegend aus unserem politischen Umfeld. Es waren aber auch eine Reihe von Leuten da, die wir vorher nicht kannten.
200 Jahre Karl Marx, Teil 5
Materialistische Geschichtsauffassung
von Manuel Kellner
Karl Marx war dafür, «alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist». Aktuell bleibt auch seine Kritik der kapitalistischen Produktionsweise, die «die Erde und den Arbeiter untergräbt». Immer bereit an allem zu zweifeln, verdient er nicht, zum Säulenheiligen gemacht zu werden. Sein Konzept der Selbstbefreiung der Arbeiterklasse als Mittel universaler Emanzipation bleibt allerdings entscheidender Bestandteil des revolutionären Kampfs für eine weltweite sozialistische Gesellschaft.
Rudi Dutschke und die Achtundsechziger
«Der sozialistischen Bewegung das Unterscheidungsvermögen wiedergewinnen»
von Paul B. Kleiser
Es gibt wenige Namen und Gesichter, die mit der Bewegung von 1968 in Theorie und Praxis so eng verbunden sind wie die von Rudi Dutschke.
Aufgrund der Hetze der Springerpresse und anderer rechter Medien, die im Klima des Kalten Krieges besonders in Westberlin auf fruchtbaren Boden fiel, wurde er am Gründonnerstag 1968 Opfer eines Mordanschlags. Der Täter Josef Bachmann schoss Dutschke mit drei Kugeln nieder.
Eva Weissweiler: Lady Liberty. Das Leben der jüngsten Marx-Tochter Eleanor
Hamburg: Hoffmann und Campe, 2018. 416 S., 26 €
von Manuel Kellner
Am 1.Mai des Jahres 1890 kommen 300000 Arbeiterinnen und Arbeiter in London zur Kundgebung. Eleanor Marx, mit familiärem Spitznamen Tussy, führt sie vom Themse-Ufer in den Hyde Park und spricht zu ihnen:
Blaue Blume der Romantik und Utopie
Michael Löwy zum 80.Geburtstag
von Manuel Kellner
Bücher, Aufsätze und Artikel von Michael Löwy, der am 6.Mai 1938 in São Paulo in Brasilien geboren wurde, gibt es in einer Reihe von Sprachen. Der deutschsprachigen Leserschaft liegen einige seiner Schriften vor1, er hat auch immer wieder für die SoZ2 und die Presse der IV.?Internationale (so für Inprecor und International Viewpoint) geschrieben, deren führendes Mitglied er seit langem ist.
200 Jahre Karl Marx, Teil 4
Ein Demokrat wird Kommunist
von Manuel Kellner
Karl Marx war dafür, «alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist». Aktuell bleibt auch seine Kritik der kapitalistischen Produktionsweise, die «die Erde und den Arbeiter untergräbt». Immer bereit an allem zu zweifeln, verdient er nicht, zum Säulenheiligen gemacht zu werden. Sein Konzept der Selbstbefreiung der Arbeiterklasse als Mittel universaler Emanzipation bleibt allerdings entscheidender Bestandteil des revolutionären Kampfs für eine weltweite sozialistische Gesellschaft.
Der Internationalismus von Karl Marx…
…heute noch aktuell
von Manuel Kellner
Im «Kommunistischen Manifest» von 1848 geht Karl Marx weit über eine Haltung hinaus, die internationale Solidarität als eine Aufgabe neben anderen versteht: «Die Kommunisten unterscheiden sich von den übrigen proletarischen Parteien nur dadurch, dass sie einerseits in den verschiedenen nationalen Kämpfen der Proletarier die gemeinsamen, von der Nationalität unabhängigen Interessen des gesamten Proletariats hervorheben und zur Geltung bringen» (MEW 4:474).
SoZ-Feier
Zum 200.Geburtstag von Karl Marx
5. Mai um 14:00 – 22:00 in Köln-Kalk
Von den Bürgerlichen totgesagt, ist Marx seit der Krise 2008 wieder in aller Munde. Für viele der Jüngeren ist er aber kein Kompass mehr bei ihrem Kampf für eine lebenswerte Welt, zu schwer wiegen Niedergang und Krise der traditionellen Arbeiterbewegung.
200 Jahre Karl Marx, Teil 3
Ein radikaler Demokrat
von Manuel Kellner
Karl Marx war dafür, «alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist». Aktuell bleibt auch seine Kritik der kapitalistischen Produktionsweise, die «die Erde und den Arbeiter untergräbt». Immer bereit an allem zu zweifeln, verdient er nicht, zum Säulenheiligen gemacht zu werden. Sein Konzept der Selbstbefreiung der Arbeiterklasse als Mittel universaler Emanzipation bleibt allerdings entscheidender Bestandteil des revolutionären Kampfs für eine weltweite sozialistische Gesellschaft.