200 Jahre Karl Marx, Teil 4
Ein Demokrat wird Kommunist
von Manuel Kellner
Karl Marx war dafür, «alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist». Aktuell bleibt auch seine Kritik der kapitalistischen Produktionsweise, die «die Erde und den Arbeiter untergräbt». Immer bereit an allem zu zweifeln, verdient er nicht, zum Säulenheiligen gemacht zu werden. Sein Konzept der Selbstbefreiung der Arbeiterklasse als Mittel universaler Emanzipation bleibt allerdings entscheidender Bestandteil des revolutionären Kampfs für eine weltweite sozialistische Gesellschaft. weiterlesen
Der Internationalismus von Karl Marx…
…heute noch aktuell
von Manuel Kellner
Im «Kommunistischen Manifest» von 1848 geht Karl Marx weit über eine Haltung hinaus, die internationale Solidarität als eine Aufgabe neben anderen versteht: «Die Kommunisten unterscheiden sich von den übrigen proletarischen Parteien nur dadurch, dass sie einerseits in den verschiedenen nationalen Kämpfen der Proletarier die gemeinsamen, von der Nationalität unabhängigen Interessen des gesamten Proletariats hervorheben und zur Geltung bringen» (MEW 4:474). weiterlesen
200 Jahre Karl Marx, Teil 3
Ein radikaler Demokrat
von Manuel Kellner
Karl Marx war dafür, «alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist». Aktuell bleibt auch seine Kritik der kapitalistischen Produktionsweise, die «die Erde und den Arbeiter untergräbt». Immer bereit an allem zu zweifeln, verdient er nicht, zum Säulenheiligen gemacht zu werden. Sein Konzept der Selbstbefreiung der Arbeiterklasse als Mittel universaler Emanzipation bleibt allerdings entscheidender Bestandteil des revolutionären Kampfs für eine weltweite sozialistische Gesellschaft. weiterlesen
1968 – Was bleibt?
Die Aktualität von 68 misst sich schon allein am weiterhin tobenden Kampf um seine Deutungen
von Paul B. Kleiser
Seit wohl 40 Jahren gibt es zahlreiche Versuche einer «Historisierung», vielfach einer Entsorgung von 1968. Abgesehen von einigen Lobgesängen wird heute häufig der Versuch gemacht, eine «utopische Generation» für «Identitätsverlust», die Globalisierung und deren Folgen sozialer Spaltung für verantwortlich zu erklären. Schließlich seien Bill Gates oder Steve Jobs auch 68er gewesen. weiterlesen
Die vielen Gesichter des 8.März
Eine kurze Geschichte des Internationalen Frauentags
von Tatiana Montella*
Der 8.März ist ein Tag, der eng mit den Kämpfen von Frauen und der Frauenbewegung verbunden ist. Dabei bleibt sein Ursprung im Dunkeln, es ist kein besonderes Ereignis, das gefeiert wird, eher ist es ein symbolisches Datum, das für die Frauenbewegung schlechthin steht. weiterlesen
200 Jahre Karl Marx, Teil 2
Die Grundlage: Sein Menschenbild
von Manuel Kellner
Karl Marx war dafür, «alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist». Aktuell bleibt auch seine Kritik der kapitalistischen Produktionsweise, die «die Erde und den Arbeiter untergräbt». Immer bereit an allem zu zweifeln, verdient er nicht, zum Säulenheiligen gemacht zu werden. Sein Konzept der Selbstbefreiung der Arbeiterklasse als Mittel universaler Emanzipation bleibt allerdings entscheidender Bestandteil des revolutionären Kampfs für eine weltweite sozialistische Gesellschaft. weiterlesen
200 Jahre Karl Marx, Teil 1
Eine neue Biografie
von Manuel Kellner
Karl Marx war dafür, «alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist». Aktuell bleibt auch seine Kritik der kapitalistischen Produktionsweise, die «die Erde und den Arbeiter untergräbt». Immer bereit an allem zu zweifeln, verdient er nicht, zum Säulenheiligen gemacht zu werden. Sein Konzept der Selbstbefreiung der Arbeiterklasse als Mittel universaler Emanzipation bleibt allerdings entscheidender Bestandteil des revolutionären Kampfs für eine weltweite sozialistische Gesellschaft. weiterlesen
Von Mussolini bis Mélenchon
Zu den Quellen des «Linkspopulismus»*
von Manuel Kellner
Im Duden wie in der Umgangssprache ist der Begriff «Populismus» negativ besetzt. Gemeint sind Versuche, «die Gunst der Massen zu gewinnen», sie zu manipulieren und für eigene Zwecke zu instrumentalisieren. Dafür wird an ihre Ressentiments angeknüpft und für angestrebte Wahlerfolge werden illusorische Erwartungen bei ihnen geweckt. weiterlesen
Antifa Ost …
… Erinnerungen an eine angefeindete Bewegung
von Peter Nowak
Eine Gruppe von Punks und alternativen Jugendlichen sitzt um einen Tisch an einer Schreibmaschine und ist mit der Herstellung eines Flugblatts beschäftigt. In einer anderen Szene treffen sich die Jugendlichen zu einer Diskussion, doch ein Teil verlässt diese schon nach kurzer Zeit, weil zu viel geredet und zu wenig gehandelt wird. weiterlesen
Frau, Familie, Sexualmoral, Kultur
Frühe Errungenschaften der Oktoberrevolution
von Manuel Kellner
Die junge Räterepublik brachte die rechtliche und politische Gleichstellung der Frauen mit den Männern – ein völliger Bruch mit den Verhältnissen unter dem Zarismus.
Am 19. und 20.Oktober 1917 wurde die zaristische Familiengesetzgebung durch das «Dekret über die Ehescheidung» und das «Dekret über die Zivilehe, die Kinder und die Führung der Personenstandsregister» ersetzt. Für Eheschließung und Scheidung (auch auf Antrag von nur einer der beiden Seiten) genügte nun die einfache standesamtliche Registrierung. weiterlesen
Fabrikkomitees und Arbeiterkontrolle in der russischen Revolution
Zur Sozialisierung getrieben*
von Manuel Kellner
Die Forderung nach «Arbeiterkontrolle» und eine entsprechende Praxis sind in der aktuellen sozialistischen Debatte – zumindest in Deutschland – weitgehend unbekannt.
Gemeint ist damit das erkämpfte Recht von Belegschaften, in Entscheidungen von Unternehmenseigentümern oder Geschäftsleitungen einzugreifen bzw. sie von der Zustimmung ihrer gewählten Kontrollausschüsse abhängig zu machen. weiterlesen
«Deine Depression ist mir nicht fremd…»
Zum 50.Todestag von Roman Rosdolsky
von Yurii Colombo
Als Roman Rosdolsky am 20.Oktober 1967 in Detroit starb, hatte er gerade die Fahnen seines Buches Zur Entstehungsgeschichte des Marxschen «Kapital» fertig korrigiert. An diesem Werk, das im folgenden Jahr postum erschien, hatte er fast zwanzig Jahre gearbeitet. Es war die erste und bedeutendste Monografie zu Marx’ Grundrissen. In zahlreiche Sprachen übersetzt, förderte sie deren Verbreitung und hatte bedeutenden Einfluss auf deren spätere Interpretation. weiterlesen