POLNISCHE PRESSESCHAU 175, 12.06.2022
Ende der Gastfreundschaft für Ukrainer Przeglad, 13. 06. 2022
Tausende polnischer Bürger haben ihre aus dem Krieg geflohenen Nachbarn aus der Ukraine bei sich aufgenommen, sie mit dem Lebensnotwendigen versorgt, verpflegt und betreut. Der Krieg dauert schon vier Monate und ein Ende ist nicht abzusehen. Nun fehlt aber das Geld. Kein Wunder, dass der Enthusiasmus langsam verfliegt.
weiterlesenFreundliche NATO?
Internationalismus, nicht Nationalismus
von Angela Klein
Krieg ist ein globales Geschehen – in der einen Welt, in der wir seit dem Ersten Weltkrieg leben, allemal. Für das «Herz der Arbeiterbewegung», wie Rosa Luxemburg die Internationale einmal nannte, ist er der Prüfstein par excellence.
weiterlesenZu Verhandlungen über Waffenruhe gibt es keine Alternative
Warum das auch mit zivilem Widerstand geht
Gespräch mit Stephan Brües vom BSV*
Der Bund für Soziale Verteidigung wurde 1989 in Minden gegründet. Er ist ein Fachverband für gewaltfreie Politik und konstruktive Konfliktbearbeitung.
weiterlesenDas Asow-Regiment
Saubere Helden
von Gerhard Klas
Jeder Krieg braucht seine Helden. Auch beim Angriffskrieg der russischen Armee auf die Ukraine bemühen beide Seiten das Ideal des männlichen Soldaten in kämpferischer Pose, gekleidet in Tarnanzug mit einer Maschinenpistole in der Hand. Soldaten, die bereit sind, für die nationale Sache ihr Leben zu geben.
weiterlesenDie Schulden der Ukraine sind illegitim
Warum sie gestrichen werden müssen, damit das Land wirtschaftlich wieder auf die Beine kommt
Interview mit Eric Toussaint*
Der Krieg bedeutet für die Ukraine auch eine enorme finanzielle Belastung. Die vielen Waffen, die der Westen großzügig zur Verfügung stellt, müssen ja bezahlt werden. Eine der Forderungen, die ukrainische Linke deshalb immer wieder vorbringen, betrifft die Streichung der Schulden der Ukraine.
weiterlesenTeilung der Ukraine – Putins Plan C?
Der russische Krieg zielt auf die Industriegebiete in der Zentralukraine
von Sebastian Gerhardt*
Putin will mehr als nur den Donbass. Er braucht die ukrainische Industrie.
Mit dem Rückzug der russischen Angreifer aus den Gebieten nördlich von Kiew werden die Orte brutaler Kampfhandlungen und einer Vielzahl von Verbrechen an der Zivilbevölkerung zugänglich. Schon zuvor war klar, dass die russische Aggression tausende Zivilisten das Leben gekostet hat.
weiterlesenNach dem Euromaidan
Nationalistische Radikalisierungstendenzen in der Ukraine
von Wolodymyr Ischtschenko
Die Ukraine steckt heute in einem Teufelskreis nationalistischer Radikalisierung, in dem sich rechtsextreme Gruppen und die herrschenden Oligarchen-Gruppen gegenseitig verstärken. Dies hat wesentlich zu einer Innenpolitik nach dem Euromaidan beigetragen, die das Land nicht eint, sondern spaltet und den Beziehungen der Ukraine zu ihren strategisch wichtigen Nachbarn schadet.
weiterlesenPOLNISCHE PRESSESCHAU 174, 19.04.2022
„Als wir anfingen, ihr in die Beine zu schießen, sang sie wie ein Vögelchen” OKO.press 18.04.2022
Maria und Saszko haben vor dem Krieg Theater gemacht, nun fuhren sie aus Lwiw Richtung Kiew, um von Leuten Geschichte zu sammeln, die überlebt haben. Aber es kam anders. Sie wurden mit Gräultaten in den Orten um Kiew konfrontiert, die inzwischen von russischen Soldaten befreit waren.
weiterlesenKrieg in der Ukraine
Ein feministischer Blick auf das Geschehen
von Lidia Cirillo und Nadia de Mond1
Seit vielen Jahren konzentriert sich die politische Arbeit des trans-feministischen Netzwerks „Non Una Di Meno“ (NUDM)2 auf die feministische Bewegung, an der wir uns selbstverständlich aus einem internationalistischen Blickwinkel heraus beteiligen, aber mit den spezifischen Ansprechpartnern einer Geschichte.
weiterlesenAuf dem Weg in den Abgrund
Interview mit New Left Review
Interview mit Wolodymyr Ischtschenko
Ihre Forschung hat sich auf die Veränderungen der ukrainischen politischen Landschaft seit dem Maidan-Aufstand 2014 konzentriert. Welche Art von Umbruch war das? Welche neuen Kräfte betraten da die Arena, und was geschah mit den alten?
weiterlesen‹In diesem Krieg gibt es keinen ideologisch reinen Raum›
Wie die Gruppe gegen die russischen Soldaten kämpft
Gespräch mit Denis von Operation Solidarity
Denis ist aus Kiew und gehört der Gruppe Operation Solidarity an.
Können Sie Ihre Gruppe vorstellen? Wie wurde sie ins Leben gerufen? Wer ist beteiligt? Was sind ihre Aufgaben?
weiterlesenDie Neutralität Österreichs
Kein Vorbild für die Ukraine
von Paul Stern
Aktuell ist in Österreich die Neutralität wieder Gegenstand politischer und rechtlicher Debatten. Im Moskauer Memorandum am 15.April 1955 festgehalten, machte die UdSSR die permanente Neutralität von Österreich zur politischen Bedingung für die Unterzeichnung des Staatsvertrags.
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