Social Media?
Wohl eher unsoziale Medien
von Ravi Kühnel
Ja, haben wir denn das Lachen verlernt?
In Facebook zeigen wir die buntesten Reaktionen, doch im echten Leben bleibt der Mund verschlossen.
Über das Debakel eines nicht zu gewinnenden Krieges
‹Wir hatten nicht die geringste Ahnung von dem, was wir taten›
von Tariq Ali*
Während US-Militärs langsam aufwachen und schonungslos mit dem Afghanistan-Einsatz abrechnen, will man in Europa die Niederlage nicht akzeptieren.
Schluss mit Auslandseinsätzen!
Wir sind den Afghanen Reparationen schuldig
von Angela Klein
Jetzt vergießen sie Krokodilstränen über das Schicksal der Frauen unter der Herrschaft der Taliban. Man darf sie Krokodilstränen nennen, weil diese Frauen von den Falschen beweint werden. Solche, die sie für ganz andere politische Zwecke instrumentalisieren. Die in der Stunde ihrer Niederlage deutlicher denn je zeigen, wie sehr ihnen das Schicksal der afghanischen Bevölkerung am … vorbeigeht. Was ihre sog. westlichen Werte wert sind.
RAWA antwortet auf Machtübernahme der Taliban
Kampf für Demokratie und Frauenrechte
Interview mit RAWA
Es wäre lachhaft zu denken, dass Werte wie „Frauenrechte“, „Demokratie“, „Nationsbildung“ wirklich zu den Zielen von USA und NATO in Afghanistan gehört hätten! Sonali Kolhatkar hat mit der Revolutionären Afghanischen Frauenorganisation (RAWA) über die aktuelle Lage gesprochen.
Stetiger Machtkampf
NATO-Gipfel kündigt neuen Kalten Krieg an
von Angela Klein
Die Töne aus Berlin, Brüssel und Washington gegenüber Russland und China werden schärfer. Jeder etwas prominentere Menschenrechtsverstoß wird zum Anlass genommen, Sanktionen zu verschärfen, der Ton ist herrisch: Es geht mal wieder darum, wer Herr im Haus ist.
Rente
Länger arbeiten, weniger Geld
von Daniel Kreutz
«Riester» ist gescheitert, Betriebsrenten – so es sie denn gibt – bringen meist nur ein kleines Zubrot. Nach den Daten des Mikrozensus liegt die Armutsquote der Rentner- und Pensionär:innen zusammen seit 2014 über dem Wert der Gesamtbevölkerung, und die Groko scheint die Lust an weiteren neoliberalen Rentenreformen verloren zu haben.
Aufrüstung an der Heimatfront
‹Wenn deine Heimat dich braucht› – schmeiß die Knarre weg!
von Rolf Euler
Seit dem 1.April gibt es diesen «freiwilligen Wehrdienst», das Werbefoto zeigt eine junge Frau im Tarnanzug mit Gewehr im Arm, die angeblich von der Heimat gebraucht wird. Je mehr Soldaten der Bundeswehr im Ausland Krieg führen, desto mehr werden zu Hause gebraucht – vorgeblich zum Katastropheneinsatz, Objektschutz oder Sanitätsdienst.
Die Rothe Ecke – kleiner Raum mit großer Mission
«Dort, wo wir stehen, leben, arbeiten und wohnen, wollen wir die Gesellschaft ein Stück gerechter und rebellischer machen»
von Violetta Bock
Im Juli 2014 taten sich ein paar Menschen zusammen, um aus eigener Kraft die Rothe Ecke zu gründen und damit eine gemeinsame Vision umzusetzen.
Keine Profite für Boden und Miete
In Hamburg sind zwei Volksbegehren für eine stärkere Regulierung
des Immobilienmarkts geplant
von Gaston Kirsche
Derzeit werden in Hamburg parallel zwei Volksbegehren unter dem Motto «Keine Profite für Boden und Miete» vorangetrieben. Die beiden Volksbegehren wurden vom traditionellen «Mieterverein zu Hamburg» und dem alternativ geprägten Verein «Mieter helfen Mietern» initiiert.
Frauen werden getötet, weil sie Frauen sind
Gegen Femizide genügt Solidarität nicht – es braucht Widerstand
von Gisela Notz*
Die Zahl der Morde an Frauen steigt seit 2015 kontinuierlich – sie sind einer der Gradmesser für die zunehmende Gewalttätigkeit in unserer Gesellschaft.
Lesetipp: Gemeinschaft leben
Gisela Notz: Genossenschaften. Geschichte, Aktualität und Renaissance. Stuttgart: Schmetterling, 2021. 266 S., 16,80 Euro
von Angela Klein
Weibliche Lohnabhängige fordern verstärkt Beteiligungsrechte und Gestaltungsmöglichkeiten, nicht nur über die Erwerbsarbeit, deren Bedingungen und Organisation, sondern auch über den Ertrag ihrer Arbeit und deren Sinnhaftigkeit und sie fordern Beteiligungsmöglichkeiten daran, wie sie zusammenleben und -wohnen, ihren Stadtteil, ihre Region und die Umwelt, also auch die kommunale und die «große» Politik gestalten.
Gegen den §218 und für Wunschkinder
150 Jahre nach Einführung des Klassenparagrafen werden Frauen wegen Abtreibung immer noch vor Gericht gestellt
von Manfred Dietenberger
Die Wochenzeitung Stern (die mit den Pseudo-Hitler-Tagebüchern) erinnerte Anfang Juni an die wohl spektakulärste Titelstory in ihrer Geschichte. Ähnlich aufgemacht wie vor 50 Jahren, prangten Fotos prominenter und weniger prominenter Frauen auf der Titelseite. Die Schlagzeile damals wie heute war: «Wir haben abgetrieben!»