«Wir können Opposition»
Zu Angela Klein, «Die sozialistische Demokratie und die realen Verhältnisse», SoZ 3/10
von Arno Klönne
Heiko Bolldorf meint in seinem Leserbrief, bei mir sei die «Repression in der DDR ausgeblendet» – aber das stimmt ja nicht, ich habe nur meine Einschätzung dargelegt, dass die DDR nicht die Chance für einen «sozialistischen Weg» bot – jedenfalls nicht aus eigenen Kräften.
Sozialismus in der DDR und international
Zu Angela Kleins Beitrag in SoZ 3/10
von Saral Sarkar
Angela Klein schreibt, «eine DDR als Insel der sozialistischen Demokratie zwischen den Fronten des Kalten Krieges» war unmöglich. Welchen Sinn hat es dann zu sagen, «der erste Versuch, auf deutschem Boden Sozialismus aufzubauen» sei gescheitert, wenn das von vornherein unmöglich war?
Rot-Rot-Grün mit Rosa?
Das neue Zeitschriftenprojekt der Rosa-Luxemburg-Stiftung
von Stefan Müller
Die seit Sommer 2009 von der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) herausgegebene Zeitschrift LuXemburg – Gesellschaftsanalyse und linke Praxis ist ein theoretisch orientiertes Blatt, das «Diskussionen und Analysen der linken Debatten zusammenbringen und fruchtbar machen» will.
Weltfrauenmarsch 2010
Nach 2000 und 2005 findet in diesem Jahr der 3.Weltfrauenmarsch statt.
Ver.di-Kampagne gegen die Kopfpauschale
Kopfpauschale stoppen!
Das Vorhaben der Bundesregierung zur Umgestaltung des Gesundheitswesens, das gegenwärtig unter dem Schlagwort «Kopfpauschale» diskutiert wird, verbirgt sich im Koalitionsvertrag in folgendem Satz:
Neue Akteure verknüpfen Klimafragen mit sozialen Fragen
von Alexis Passadakis
Bereits in den 80er und den 90er Jahren gab es Phasen medialer Hypes um das Thema Klimakrise herum. Seit der Flutung großer Teile New Orleans jedoch verschwindet es nicht mehr aus den Schlagzeilen.
Warum der Kapitalismus ein System nicht nachhaltiger Entwicklung ist
Raub, Privatisierung und der Zwang zur Expansion
von John Bellamy Foster
Es ist heute in der Wissenschaft allgemein anerkannt, dass die Menschheit weltweit auf einen ökologischen Kollaps zusteuert, wenn sie nicht schnell gegensteuert. Die globale ökologische Krise verschärft sich zusehends, und die Zeit, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, läuft uns davon. Hinzu kommt, dass die vorherrschenden Umweltstrategien auf ihre Weise die Probleme leugnen, da sie nur ihre begrenzten Ziele im Auge haben und deshalb zum Scheitern verurteilt sind.
Erklärung der Teilnehmer des Klimaforum09 in Kopenhagen
Auszüge aus der Abschlusserklärung des Gegengipfels «Klimaforum09».
Es gibt Lösungen für die Klimakrise. Was die Menschen und der Planet brauchen, ist eine gerechte und nachhaltige Veränderung unserer Gesellschaften in einer Form, die das Überleben aller Menschen sicherstellt und einen fruchtbaren Planeten und ein erfüllteres Leben für künftige Generationen ermöglicht.
‹Die Betriebslinke im Westen hielt sich vornehm zurück›
Gespräch mit DDR-Oppositionellen, die nicht im Kapitalismus landen wollten – Teil V
Die Redaktionen von express und SoZ haben einen gemeinsamen Fragekatalog erarbeitet, der von sieben ehemaligen DDR-BGürgerinnen und -Bürgern aus dem Umkreis der Vereinigten Linken, des Neuen Forums und der Initiative Unabhängiger Gewerkschafter beantwortet wurde.
Das Subjekt des gesellschaftlichen Wandels
Zu einem Strategiepapier aus dem Umfeld der Rosa-Luxemburg-Stiftung
von Daniel Kreutz und Christoph Jünke
Anfang September machte die erste Ausgabe der neuen Zeitschrift der Rosa-Luxemburg-Stiftung, LuXemburg – sie tritt die Nachfolge von Utopie kreativ an – mit der Kurzfassung einer Analyse des der Stiftung nahestehenden Instituts für Gesellschaftsanalyse (IfG) auf: «Die gesellschaftliche Linke in den gegenwärtigen Krisen».
Die sozialistische Demokratie und die realen Verhältnisse
Zu Arno Klönne, «Keine Bedingungen für sozialistische Demokratie», SoZ 02/10
von Angela Klein
Arno Klönne hat der Aussage in meinem Leitartikel aus SoZ 12/09 widersprochen, «der erste Versuch, auf deutschem Boden Sozialismus aufzubauen» sei gescheitert. Denn: Es gab in der DDR keinen Sozialismus, weil das neue politische System am Ende des Zweiten Weltkriegs nicht durch eine Volksopposition zustande kam, sondern im Gepäck der Roten Armee mitgeschleppt wurde.
Zum Rückzug von Oskar Lafontaine
DIE LINKE ohne Caudillo
von Thies Gleiss
Oskar Lafontaine hat seinen Rückzug von allen bundespolitischen Ämtern der LINKEN erklärt. Er will in Zukunft nur Fraktionsvorsitzender der LINKEN im saarländischen Landtag sein. Die Gründe dafür liegen in seiner angeschlagenen Gesundheit.