Das 12.Weltsozialforum in Montréal
Eine andere Welt ist nötig! Gemeinsam machen wir sie möglich
von Leo Gabriel*
Mit 35000 Teilnehmenden und mehr als 1250 Veranstaltungen war das Weltsozialforum im kanadischen Montréal zwar nicht das größte, aber vielleicht das außergewöhnlichste seiner Art. Die Tatsache, dass es zum ersten Mal in seiner 15jährigen Geschichte in einem Land des globalen Nordens stattgefunden hat, tat zwar der inhaltlichen Qualität keinen Abbruch, hatte aber dennoch seinen Preis.?
Das Weltsozialforum
Geschrumpft, aber wichtig
von Gerhard Klas
Mitte August ging das 13.Weltsozialforum im kanadischen Montréal zu Ende. Gekommen waren gerade einmal 15000 Teilnehmer. In den 2000er Jahren hatte diese größte globale Versammlung sozialer Bewegungen und NGOs in Indien und Brasilien über 100000 Teilnehmer angelockt.
Europa: Angst vor der Ungleichheit
Ausgleich der Institutionen scheitert
von Ingo Schmidt
Angst herrscht in Europa. In den Gläubigerstaaten der Eurozone die Angst, Brüssel würde vom Munde abgesparte Steuergelder zur Subventionierung eines ausschweifenden Lebensstils in Südeuropa verschwenden. In den Schuldnerstaaten die Angst, von Brüssel und Berlin erst an den Bettelstab gebracht zu werden und dann vielleicht doch noch aus dem Euro zu fliegen.
Griechenland: Ansprüche an die BRD
Parlamentsbericht verlangt Reparationen
von Paul Michel
Ein Ausschuss des griechischen Parlaments hat Ende Juli den lang erwarteten Bericht über die griechischen Reparationsforderungen gegenüber Deutschland fertiggestellt. Anfang September soll es darüber im griechischen Parlament zu einer Abstimmung kommen.
Erdogan will die Kurden aus ihren Gebieten vertreiben
Über den «zivilen Putsch» und die Entstehung einer neuen Allianz der Linken
Gespräch mit Nes’e Kartal
Gegenüber der Umwälzung des Staatsapparats, die Erdogan eingeleitet hat, nimmt sich der gescheiterte Putsch einiger Militärs geradezu stümperhaft aus. Tempo und Umfang, in denen der Staatsapparat von den mutmaßlichen Gegnern Erdogans gesäubert wird, sind atemberaubend.
Erdogan und das «Geschenk Allahs»
Der Staatsstreich hinter dem Putsch
von Emre Öngün
Der Putschversuch in der Türkei in der Nacht vom 15. auf den 16.Juli 2016 wirft zahlreiche Fragen auf: über die dahinter stehenden Kräfte, aber auch über die politische Neuordnung, die nach seiner Niederschlagung in Gang gekommen ist.
Maulwurfsarbeit
Die Gülen-Bewegung am Werk
von ak
In den westlichen Medien wird die Gülen-Bewegung gern als aufgeklärte Variante des Islam dargestellt. Dem ist nicht so, das bestätigen zahlreiche Analysen unabhängiger Journalisten, die nicht verdächtig sind, Erdogan-Anhänger zu sein.
Gülen ist kein Unschuldsknabe
Machtübernahmepläne und Bewegung
von Ezgi Basaran*
Nach dem 9. September 2011 wurde Gülen im Westen als Alternative zum aufsteigenden radikalen Islamismus gehandelt, als Verfechter des Friedens und interkulturellen Dialogs. Kenner der Gülen-Bewegung weisen diese Zuschreibung zurück. Die Journalistin Ezgi Basaran schreibt dazu auf hürriyetdailynews.com:
Parteitag der Green Party in den USA
Genug davon, das kleinere von zwei Übeln zu wählen
von Charles Holm, Chase Newton*
Nachdem Hillary Clinton zur Spitzenkandidatin der Demokratischen Partei bei den anstehenden US-Präsidentschaftswahlen nominiert wurde und die Kampagne von Bernie Sanders sich damit totgelaufen hat, ist Jill Stein von den Grünen die neuen Hoffnungsträgerin auf der Linken.
Rechtsruck in Großbritannien
Die UKIP-isierung der Tories
von Alan Thornett*
Die Träume derer, die im Brexit eine Verschiebung des Kräfteverhältnisses nach links gesehen haben, sind schnell zerplatzt. Die neue britische Regierung ist die rechteste seit Thatchers Zeiten.
Offener Brief an die britische Linke von einem griechischen Linken
Warum die Stimme für den Brexit keine rassistische war
von Verso*
Der griechische Dozent für Politische Theorie am Londoner King’s College, Stathis Kouvelakis, ist unseren Leserinnen und Lesern als Mitglied des Zentralkomitees von SYRIZA und engagierter Befürworter eines Austritts aus dem Euro während der sogenannten Griechenland-Krise 2010–2015 bekannt.
Großbritannien ist nicht Griechenland
Eine Antwort auf die Brexit-Fans
von Angela Klein
In der Brexit-Kampagne ist das linke Nein zur EU untergegangen. Jetzt kann sich die britische Regierung auf den «Volkswillen» berufen, wenn sie gegen Migranten vorgeht.