Mehr fürs Militär
Einschnitte bei anderen
von Rolf Euler
Die Corona-Pandemie hat für einige Branchen bedeutende Einschnitte gebracht. Die fast vollständige Einstellung des weltweiten Flugverkehrs hatte einen heftigen Rückgang auch bei den Flugzeugbestellungen zur Folge. Airbus entließ im Mai 1100 Leiharbeiter, deren Verträge wohl normalerweise übernommen worden wären – eine Entlassungswelle droht nach wie vor.
weiterlesenRekommunalisierung der Schulreinigung in Berliner Bezirken
«Wir haben Leute zusammengebracht, die sonst nie gemeinsam auf der Straße stehen würden»
Gespräch mit Philipp Dehne
Nach den Sommerferien sollen elf Millionen SchülerInnen in Deutschland weitgehend wieder im Regelbetrieb unterrichtet werden.
weiterlesenBewältigung der Covid-19-Krise in Europa
Der Plan von DiEM25
von Eva Betavatzi
Die Europäische Union und ihre Institutionen, einschließlich der EZB, stärken; Die Staatsverschuldung so weit wie möglich, um den Privatsektor zu retten, erhöhen; Die Legitimität der öffentlichen Schulden nicht in Frage stellen; 2000 Euro auf das Bankkonto jedes europäischen Bürgers, egal ob er reich oder in einer prekären Lage ist, einzahlen;
weiterlesenTorquemcalcenin*
Soziales Anti-Coronicum, Wirkstoff: Solidarität
dokumentiert
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor mit der Anwendung dieses Arzneimittels begonnen wird, denn sie enthält wichtige Informationen.
weiterlesenFamous last words?
«Sag mir, wo du stehst» – oder: Coronadeutungsmanöver
dokumentiert
Ist die Krise eine Chance? Und für wen? Nicht wenige hoffen, dass sich nach den tiefen Einschnitten ins Alltagsleben nun neue Räume öffnen werden, um effektiv gegen die Missstände des Kapitalismus im 21.Jahrhundert vorzugehen: Klimaerhitzung, Umweltzerstörung, soziale Ungleichheit, Rassismus und Frauenunterdrückung.
weiterlesenKörper zwischen Herrschaft und Widerstand
Die Linke und das Thema Gesundheit: Häufig genug eine Pflichtübung
von Slave Cubela
Für eine emanzipative Gesundheitspraxis in Zeiten der globalen Pandemie
Gesundheit ist zumeist erst dann ein Thema, wenn sie akut gefährdet ist. Die Corona-Pandemie stellt eine solche Gefährdung dar und insofern verwundert es nicht, dass COVID-19 das Themenfeld Gesundheit in die Mitte des gesellschaftlichen Diskurses gerückt hat.
Corona, Klima, Krisenlogik
Saufgelage mit Mundschutz
von Gerhard Klas
Die Corona-Krise geht vorbei. Irgendwann ist ein Impfstoff gefunden – bis das nächste Virus kommt. Dennoch wurden, um viele tausend Tote zu verhindern, Grundrechte massiv eingeschränkt und finanzielle Mittel im kaum erwarteten Ausmaß locker gemacht.
weiterlesenAlle Dörfer bleiben!
Klimabewegung im Lockdown
von Martin Schwarz
Die vom Tagebau bedrohten Garzweiler-Dörfer – aus dem Fokus der Öffentlichkeit verschwunden. Das Klimacamp im Rheinland – abgesagt. Die Massenblockade von Ende Gelände – auf irgendwann im September verschoben. Oder doch nicht?
weiterlesenNeue Krisen – neue Solidaritäten
Überlegungen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie
von Slave Cubela
Kapitalistische Akkumulationsprozesse sind notwendig krisenförmig. Das ist für das Kapital bedrohlich, denn Kapitalzerstörung führt zu sozialen Polarisierungen und die wiederum destabilisieren Herrschaftsverhältnisse. Entsprechend greift der bürgerliche Staat in den letzten Jahrzehnten vermehrt zu immer drastischeren Mitteln, um die zyklischen Kapitalkrisen abzudämpfen.
weiterlesenFreiheit oder Gesundheit?
Auf eine Zigarette
Gespräch mit Kirsten Huckenbeck und Angela Klein
Wir haben uns beide darüber aufgeregt, dass Linke auf die Coronakrise so ignorant reagiert haben. Das reichte von der Teilnahme an oder Inschutznahme der Grundrechtedemos bis zur schlichten Ausblendung der Tatsache, dass die Pandemie eine neue Dimension der Systemkrise des Kapitalismus offengelegt hat.
weiterlesenKontrastprogramm
An den Rand notiert
von Rolf Euler
Das Ende der strengen Corona-Maßnahmen zeigt merkwürdige Widersprüche auf.
weiterlesenWozu brauchen wir die Corona-App?
Und wie handhaben es Frankreich & Co.
von Angela Klein
Alle sind voll des Lobes, selbst eingefleischte Kritiker des Überwachungsstaats wissen wenig an der Corona-App auszusetzen: bedienungsfreundlich sei sie, wahrt die Anonymität, die Nutzung ist freiwillig (zumindest vorerst), die Daten werden nicht zentral gespeichert und nach 14 Tagen gelöscht. Alles paletti?
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