Rainer Werner Fassbinder (1945–1982)
«Schlafen kann ich, wenn ich tot bin»
von Paul B. Kleiser
Am 31.Mai vor 75 Jahren wurde Rainer Werner Fassbinder in Bad Wörishofen geboren. Ab den späten 60er Jahren wurde er zu einem der produktivsten Autoren und Filmemacher der alten BRD.
weiterlesenBerlinale 2020
Das goldene Kalb
von Kurt Hofmann
Auch auf den sog. Nebenschauplätzen der Berlinale gab es in diesem Jahr viel Entdeckenswertes.
weiterlesenKirk Douglas (1916–2020)
Zum Leben und Wirken des Filmstars
von Paul Kleiser
Am 5.Februar starb in Beverly Hills der große Schauspieler Kirk Douglas im biblischen Alter von 103 Jahren.
weiterlesenAnna Karina (1940–2019)
Zum Tod der Godard Muse und Schauspielerin
von Paul Kleiser
Am 14.Dezember 2019 starb in Paris die Schauspielerin Anna Karina im Alter von 79 Jahren.
weiterlesenFilm: Bamboo Stories
Bangladesh/Deutschland 2019, Regie: Shaheen Dill-Riaz (Sabat.Media, 96 Min.)
von Peter Nowak
Während bei uns eine gutbetuchte Mittelschicht zunehmend auf Bambusprodukte als ökologische Alternative zurückgreift, zeigt ein Film die Ausbeutung bei der Bambusgewinnung in Bangladesh.
weiterlesenLocarno 2019
Licht und Dunkel
von Kurt Hofmann
Auch unter der neuen Direktorin, Lili Hinstin, ist Locarno ein wichtiges Festival geblieben, das faule Kompromisse (weiterhin) meidet.
weiterlesenFilmtipp
Pedro Almodóvar: Leid und Herrlichkeit (Dolor y gloria), Spanien 2019
von Paul B. Kleiser
Der 1949 geborene Pedro Almodóvar ist der wichtigste spanische Filmregisseur der nachfrankistischen Zeit.
Sein erster Film Pepi, Luci, Bom und der Rest der Bande (mit der später ziemlich bekannt gewordenen Sängerin Olvido Gara «Alaska») kam 1980 in die Kinos. Wer meint, in seinen Filmen würden im Unterschied zu Luis Buñuel oder Carlos Saura die Herrschaftsverhältnisse des Landes nicht zur Sprache kommen, übersieht, dass er mit seiner Hauptthematik, der sexuellen Identität, eine Bombe in die autoritäre und katholische Einhausung des Landes geworfen hat. weiterlesen
Crossing Europe 2019
Zum Filmfestival in Linz
von Kurt Hofmann
Kurz vor den Europawahlen vermochte das Filmfestival Crossing Europe, auch in seiner 16.Ausgabe zu überzeugen. Hier eine Auswahl. weiterlesen
Filmtipp: Streik
Frankreich 2018, Regie: Stéphane Brizé
von Rolf Euler
Fast zwei Stunden entführt uns der Film Streik in eine Szenerie, die wie aus einer anderen Welt erscheint: ein massiver Arbeitskampf über mehrere Monate in und vor einer Fabrik für Autoteile im französischen Agens.
Streik ist ein spannender, politischer, kritischer und wie ich finde: menschlicher Film aus Frankreich unter der Regie von Stéphane Brizé, wie man ihn sonst vielleicht von Ken Loach kennt. Hautnah an den Aktivisten der Streikfront wird eine Detailgeschichte des globalisierten Kapitalismus vor uns ausgebreitet, ein Arbeitskampf mit allen Höhen und Tiefen, getragen von einer Gruppe von Männern und Frauen, die ihren Arbeitsplatz verteidigen möchten. weiterlesen
Polnische Presseschau 133, 18.05.2019
NUR SAG ES NIEMANDEN https://studioopinii.pl/archiwa/192755
Es ist ein sehr bewegender Film über den Missbrauch durch Priester ist im Netz. Die Filmemacher geben den Opfern Raum, um ihr Leid zu schildern. Ganz anders als in schriftlichen Berichten sehen wir hier die Opfer und können auf diese Weise eher ermessen, was für eine Last sie das Leben lang begleitet. Es ist mutig und anerkennenswert von ihnen sich öffentlich mitzuteilen. Am Beginn wird eine Szene eingesprochen, bei der eine missbrauchte Frau vor einer kirchlichen Untersuchungskommission mit der Hand auf die Bibel den Eid nachsprechen muss: weiterlesen
Agnès Varda (1928–2019)
Zum letzten Film und ihren Werken
Paul B. Kleiser
Am 29.März ist die belgisch-französische Fotografin und Filmemacherin Agnès Varda in betagtem Alter gestorben. Bis zuletzt war sie als Regisseurin, aber auch als bildende Künstlerin aktiv; ihr letzter Film Varda par Agnès wurde auf der Berlinale uraufgeführt und soll bald in die Kinos kommen. weiterlesen
Zur Diagonale 2019
Das Filmfestival in Graz
von Kurt Hofmann
Die Diagonale 2019, das Festival des österreichischen Films, war eine Mischung aus vertrauten Programmformen und neuen Ansätzen. Wenig schien in diesem Jahrgang von ungefähr zu sein und vieles durchdacht.
Erst kürzlich haben die Angriffe der schwarz-blauen Rechtskoalition auf den ORF, die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt, wieder zugenommen. weiterlesen