Wer kann schon von sich sagen, ein Gedankengang gehöre ihm?

Bert Brecht hielt nicht viel vom Recht auf geistiges Eigentum. Wir auch nicht. Wir stellen die SoZ kostenlos ins Netz, damit möglichst viele Menschen das darin enthaltene Wissen nutzen und weiterverbreiten. Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht Arbeit sei, die honoriert werden muss, weil Menschen davon leben.

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Kolumne Ingo Schmidt 3. Oktober 2011

Die Überproduktion ist global

Die Exportfixierung hat die Krise in Deutschland nur aufgeschoben

von Ingo Schmidt
Im Frühsommer sonnte sich die deutsche Wirtschaft noch in ihren Export- und Wachstumserfolgen. Jetzt ist allenthalben von Krise die Rede.

Wochenlanger Haushaltsstreit in den USA, eine ausufernde Schuldenkrise in Südeuropa, anhaltendes Gezerre über den Euro-Rettungsschirm: Investoren und Konsumenten ist die Kauflaune verdorben, die akute Gefahr einer neuerlichen Rezession damit heraufbeschworen.

Europa 1. September 2011

Europa und seine Krise

Des einen Überschuss ist des anderen Defizit

Es ist immer wieder das gleiche Spiel: Die Finanzwelt spekuliert auf die Zahlungsunfähigkeit eines Staates. Dadurch werden die Zinsen, zu denen der Staat Kredite aufnehmen kann, in die Höhe und der Staatshaushalt der Pleite näher getrieben.

Bezahlt wird nicht

Die Politik der Verschuldung und das Vorbild der Schuldenkrise in den Ländern des Südens
von Ingo Schmidt

Bezahlt wird nicht war der Titel eines Theaterstücks, in welchem Dario Fo die gesellschaftliche Stimmung im Italien der frühen 70er Jahre einfing: Hausfrauen, die im Supermarkt nicht bezahlen.

Krisentheorie und sozialistische Politik VI.

von Ingo Schmidt

Im Voraussagen und Erklären von kapitalistischen Krisen lassen sich Marxisten von niemandem etwas vormachen. Dass sie mit ihren Vorhersagen nicht viel besser liegen als bürgerliche Krisenleugner und stets ein ganzes Bündel von Krisenursachen ins Feld führen, macht die Debatte erst so richtig interessant.

Kolumne Ingo Schmidt 20. April 2011

Stagnation oder Lange Wellen der Konjunktur?

Serie zu Krisentheorie und -politik (V.)
von Ingo Schmidt

Krisen gehören zum Kapitalismus – darin sind sich Marxisten einig. Über den Daumen alle acht bis zehn Jahre unterbrechen sie die kapitalistische Akkumulation. Die Existenz dieses Krisenzyklus ist empirisch gut belegt, allerdings steht sie im Widerspruch zur Vorstellung, Krisen würden die Illusion von Freiheit und Gleichheit der Marktteilnehmer zerstören.

Kolumne Ingo Schmidt 2. Februar 2011

Export, Euro-Krise und zurück

Die Krisenbewältigung à la Merkel schürt politische Konflikte
von Ingo Schmidt
Deutschland steht auf der Schuldenbremse, und in anderen Ländern, vorzugsweise im Süden und Westen Europas, leben sie immer noch in Saus und Braus. Auf Kosten des deutschen Staatssäckels. Das ist ungerecht.

Kolumne Ingo Schmidt 8. Dezember 2010

G20-Gipfel in Seoul

Währungskrieg vertagt
von Ingo Schmidt

Zwei Jahr nach dem Krisengipfel in Washington, auf dem sich die Regierenden in seltener Einigkeit darauf verständigt hatten, öffentliche Gelder zu Kriseneindämmung einzusetzen, herrschte auf dem diesjährigen G20-Gipfel bereits wieder neoliberale Normalität.

Kolumne Ingo Schmidt 3. November 2010

Serie zur Krisentheorie: III.Unterkonsumtion

Von der Konsumankurbelung zum Börsenkrach und zur ökologischen Krise
von Ingo Schmidt

In der SoZ vom September 2010 haben wir eine Serie zur Krisentheorie und Krisenpolitik begonnen. Alle Beiträge der Serie gehen jeweils einem Strang der marxistischen Theorie nach und klopfen ihn auf seine historische und aktuelle Relevanz ab.

Kolumne Ingo Schmidt 3. Oktober 2010

Serie zur Krise: II. Der tendenzielle Fall der Profitrate

Arbeit sparen ist auch nicht umsonst
von Ingo Schmidt

Arbeiter sind für Unternehmer ein notwendiges Übel. Einerseits sind sie notwendig, weil ihre Arbeitskraft Waren produziert, die den begehrten Mehrwert enthalten.

Kolumne Ingo Schmidt 1. September 2010

I. Die Profitklemme

Treiben Arbeitskämpfe das Kapital in die Krise?
Serie zu Krisentheorie und -politik
von Ingo Schmidt

In der bürgerlichen Presse wechseln Meldungen über einen neuen Aufschwung und Warnungen vor einer neuen Krise einander beinahe täglich ab. Die hierin zum Ausdruck kommende Verunsicherung auf Seiten der herrschenden Klasse ist an sich schon Grund genug, sich mit den Ursachen von Wirtschaftskrisen und mit Krisenpolitik zu beschäftigen. Mit dieser Ausgabe der SoZ beginnen wir deshalb eine Serie zu Krisentheorie und Krisenpolitik.

Erfahrungen aus verlorenen Kämpfen der 70er Jahre

Vor der neuen Kapitaloffensive
von Ingo Schmidt

Sparen, streiken und rechts wählen sind drei Reaktionen auf die Wirtschaftskrise, die gegenwärtig das politische und soziale Geschehen in Europa bestimmen. Griechenland ist der Präzedenzfall für Sparprogramme zulasten von Sozialleistungen und Beschäftigten des öffentlichen Sektors sowie Streiks gegen diese Art der Krisenpolitik.